Gegen den Bau weiterer Windräder auf dem Schauinsland


Gegen den Bau weiterer Windräder auf dem Schauinsland
Das Problem
Der Schauinsland ist das grüne Herz Freiburgs – ein Ort der Erholung und Heimat für eine einzigartige Natur. Doch diese Idylle ist in Gefahr!
Mit dem Bau weiterer riesiger Windkraftanlagen droht nicht nur die Zerstörung unserer natürlichen Umgebung, sondern auch die Beeinträchtigung der Lebensqualität aller Freiburgerinnen und Freiburger.
Unsere Gründe im Einzelnen:
1. Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner Die geplanten 270 Meter hohen Windräder sollen im direkt angrenzenden Naherholungsgebiet Freiburgs errichtet werden. Der Lärm, den diese großen Industrieanlagen verursachen, die teilweise nur 800 Meter von bewohnten Gebieten entstehen sollen, sowie der entstehende Schlagschatten für die 5000 Bewohner von Freiburg-Günterstal haben nachweislich negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Menschen. Viele sind nach Günterstal oder in angrenzende Gebiete gezogen, um Ruhe und Erholung in einer natürlichen Umgebung zu finden – diese Lebensqualität wird mit weiteren Grosswindrädern unwiederbringlich zerstört.
2. Schutz der Umwelt, des Schwarzwalds und der Freiburger Naherholungsgebiete Der Schwarzwald ist ein Naturerbe von unschätzbarem Wert. Der Bau neuer Windkraftanlagen bedeutet massive Eingriffe in die Landschaft und die Zerstörung von Lebensräumen für geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die Rodung von Wäldern – pro Windrad etwa 1,5 ha - 3ha Hektar – zerstört nicht nur bestehende Ökosysteme, sondern auch das lokale Klima. Zusätzlich führt die Verdichtung der Zufahrtswege für den Bau und Betrieb der Anlagen zu einer sehr langfristigen und irreversiblen Schädigung des Waldbodens.
Der Schwarzwald ist zudem ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung Freiburgs. Die zunehmende Industrialisierung dieser Landschaft würde nicht nur den Zugang zu intakter Natur einschränken, sondern auch das Landschaftsbild dauerhaft schädigen.
3. Umweltauswirkungen
Die Rotorblätter von Windkraftanlagen bestehen aus Verbundmaterialien, die durch Witterung und Betrieb allmählich abgebaut werden und dabei Mikroplastikpartikel freisetzen. Besonders problematisch sind dabei PFAS – nicht abbaubare und hochgiftige Beschichtungschemikalien, die in Böden und Gewässer gelangen und so die Umwelt sowie die Wasserversorgung von Freiburg belasten.
Zusätzlich führt die unsachgemäße Zerlegung alter Betonmasten zu erheblichen Umweltschäden. Ein besonders gravierendes Beispiel ist die Holzschlägermatte, wo im Boden pH-Werte von bis zu 13 festgestellt wurden – ein Wert, der mit stark alkalischen Substanzen wie Abflussreiniger oder Betonlauge vergleichbar ist.
Diese extreme Alkalität hat das Grundwasser sowie den Bachzulauf in Richtung Günterstal, Wonnhalde und Wiehre verunreinigt.
Die Folgen für die Tierwelt sind erheblich: Fische und andere Wasserlebewesen sind besonders empfindlich gegenüber Mikroplastik und chemischer Verschmutzung. Gelangen diese Schadstoffe in die Nahrungskette, können sie größere Tiere wie Greifvögel oder Wildtiere gefährden. Wildschweine, Rehe und andere Tiere, die sich in den betroffenen Gebieten aufhalten, nehmen Giftstoffe über kontaminiertes Wasser oder belastete Pflanzen auf. Über den Verzehr von Wildfleisch können diese Schadstoffe letztlich auch in die menschliche Nahrung gelangen.
In einer Stadt wie Freiburg, die für ihre nachhaltigen Ideale bekannt ist, dürfen solche Gefahren nicht ignoriert werden.
4. Fragwürdige Standortwahl
Die geplanten Windräder am Illenberg und anderen Standorten befinden sich in unmittelbarer Nähe zu schützenswerten Landschaften. Der Schwarzwald ist nicht nur ein Naherholungsgebiet, sondern auch ein Symbol für nachhaltigen Tourismus. Der Bau von Windkraftanlagen dieser Größenordnung würde das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen und damit auch den Tourismus schädigen.
5. Zweifel an der Einhaltung von Vorschriften
Es besteht die Befürchtung, dass beim Bau neuer Windräder die Einhaltung von Landschafts-, Arten- und Wasserschutzbestimmungen nicht ausreichend berücksichtigt wird. Transparenz und Bürgerbeteiligung sind bei derartigen Projekten unverzichtbar, doch viele Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich übergangen.
6. Energieeffizienz und Alternativen
Wir unterstützen erneuerbare Energien, aber die Förderung darf nicht auf Kosten von Mensch und Natur erfolgen. Es gibt andere Möglichkeiten, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben – wie etwa den verstärkten Einsatz von Solarenergie auf bereits versiegelten Flächen oder die Verbesserung der Energieeffizienz in bestehenden Anlagen.
Hier noch der Hinweis zu mehr Informationen:
https://www.windkraft-guenterstal.de
Unsere Forderung an: Stadt Freiburg, Regierungspräsidium Freiburg, Landesregierung Baden-Württemberg
Stoppen Sie die Planungen für weitere Windkraftanlagen auf dem Schauinsland und am Illenberg.
Prüfen Sie Alternativen für den Ausbau erneuerbarer Energien, die keine irreversiblen Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild erfordern.
Als Freiburgerinnen und Freiburger haben wir eine Verantwortung, unsere einzigartige Umgebung zu schützen. Der Schwarzwald ist nicht nur eine Landschaft – er ist Teil unserer Identität. Ihre Unterschrift kann helfen, die Natur, die Lebensqualität und das Erbe unserer Region für kommende Generationen zu bewahren.
Unterstützen Sie unsere Petition und setzen Sie ein Zeichen gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen auf dem Schauinsland!
2.068
Das Problem
Der Schauinsland ist das grüne Herz Freiburgs – ein Ort der Erholung und Heimat für eine einzigartige Natur. Doch diese Idylle ist in Gefahr!
Mit dem Bau weiterer riesiger Windkraftanlagen droht nicht nur die Zerstörung unserer natürlichen Umgebung, sondern auch die Beeinträchtigung der Lebensqualität aller Freiburgerinnen und Freiburger.
Unsere Gründe im Einzelnen:
1. Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner Die geplanten 270 Meter hohen Windräder sollen im direkt angrenzenden Naherholungsgebiet Freiburgs errichtet werden. Der Lärm, den diese großen Industrieanlagen verursachen, die teilweise nur 800 Meter von bewohnten Gebieten entstehen sollen, sowie der entstehende Schlagschatten für die 5000 Bewohner von Freiburg-Günterstal haben nachweislich negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Menschen. Viele sind nach Günterstal oder in angrenzende Gebiete gezogen, um Ruhe und Erholung in einer natürlichen Umgebung zu finden – diese Lebensqualität wird mit weiteren Grosswindrädern unwiederbringlich zerstört.
2. Schutz der Umwelt, des Schwarzwalds und der Freiburger Naherholungsgebiete Der Schwarzwald ist ein Naturerbe von unschätzbarem Wert. Der Bau neuer Windkraftanlagen bedeutet massive Eingriffe in die Landschaft und die Zerstörung von Lebensräumen für geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die Rodung von Wäldern – pro Windrad etwa 1,5 ha - 3ha Hektar – zerstört nicht nur bestehende Ökosysteme, sondern auch das lokale Klima. Zusätzlich führt die Verdichtung der Zufahrtswege für den Bau und Betrieb der Anlagen zu einer sehr langfristigen und irreversiblen Schädigung des Waldbodens.
Der Schwarzwald ist zudem ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung Freiburgs. Die zunehmende Industrialisierung dieser Landschaft würde nicht nur den Zugang zu intakter Natur einschränken, sondern auch das Landschaftsbild dauerhaft schädigen.
3. Umweltauswirkungen
Die Rotorblätter von Windkraftanlagen bestehen aus Verbundmaterialien, die durch Witterung und Betrieb allmählich abgebaut werden und dabei Mikroplastikpartikel freisetzen. Besonders problematisch sind dabei PFAS – nicht abbaubare und hochgiftige Beschichtungschemikalien, die in Böden und Gewässer gelangen und so die Umwelt sowie die Wasserversorgung von Freiburg belasten.
Zusätzlich führt die unsachgemäße Zerlegung alter Betonmasten zu erheblichen Umweltschäden. Ein besonders gravierendes Beispiel ist die Holzschlägermatte, wo im Boden pH-Werte von bis zu 13 festgestellt wurden – ein Wert, der mit stark alkalischen Substanzen wie Abflussreiniger oder Betonlauge vergleichbar ist.
Diese extreme Alkalität hat das Grundwasser sowie den Bachzulauf in Richtung Günterstal, Wonnhalde und Wiehre verunreinigt.
Die Folgen für die Tierwelt sind erheblich: Fische und andere Wasserlebewesen sind besonders empfindlich gegenüber Mikroplastik und chemischer Verschmutzung. Gelangen diese Schadstoffe in die Nahrungskette, können sie größere Tiere wie Greifvögel oder Wildtiere gefährden. Wildschweine, Rehe und andere Tiere, die sich in den betroffenen Gebieten aufhalten, nehmen Giftstoffe über kontaminiertes Wasser oder belastete Pflanzen auf. Über den Verzehr von Wildfleisch können diese Schadstoffe letztlich auch in die menschliche Nahrung gelangen.
In einer Stadt wie Freiburg, die für ihre nachhaltigen Ideale bekannt ist, dürfen solche Gefahren nicht ignoriert werden.
4. Fragwürdige Standortwahl
Die geplanten Windräder am Illenberg und anderen Standorten befinden sich in unmittelbarer Nähe zu schützenswerten Landschaften. Der Schwarzwald ist nicht nur ein Naherholungsgebiet, sondern auch ein Symbol für nachhaltigen Tourismus. Der Bau von Windkraftanlagen dieser Größenordnung würde das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen und damit auch den Tourismus schädigen.
5. Zweifel an der Einhaltung von Vorschriften
Es besteht die Befürchtung, dass beim Bau neuer Windräder die Einhaltung von Landschafts-, Arten- und Wasserschutzbestimmungen nicht ausreichend berücksichtigt wird. Transparenz und Bürgerbeteiligung sind bei derartigen Projekten unverzichtbar, doch viele Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich übergangen.
6. Energieeffizienz und Alternativen
Wir unterstützen erneuerbare Energien, aber die Förderung darf nicht auf Kosten von Mensch und Natur erfolgen. Es gibt andere Möglichkeiten, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben – wie etwa den verstärkten Einsatz von Solarenergie auf bereits versiegelten Flächen oder die Verbesserung der Energieeffizienz in bestehenden Anlagen.
Hier noch der Hinweis zu mehr Informationen:
https://www.windkraft-guenterstal.de
Unsere Forderung an: Stadt Freiburg, Regierungspräsidium Freiburg, Landesregierung Baden-Württemberg
Stoppen Sie die Planungen für weitere Windkraftanlagen auf dem Schauinsland und am Illenberg.
Prüfen Sie Alternativen für den Ausbau erneuerbarer Energien, die keine irreversiblen Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild erfordern.
Als Freiburgerinnen und Freiburger haben wir eine Verantwortung, unsere einzigartige Umgebung zu schützen. Der Schwarzwald ist nicht nur eine Landschaft – er ist Teil unserer Identität. Ihre Unterschrift kann helfen, die Natur, die Lebensqualität und das Erbe unserer Region für kommende Generationen zu bewahren.
Unterstützen Sie unsere Petition und setzen Sie ein Zeichen gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen auf dem Schauinsland!
2.068
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Petition am 27. Dezember 2024 erstellt