Gegen Österreich wegen der Wolfsabschüsse

Das Problem

Neun Wölfe wurden in Österreich in den letzten Monaten (Stand Ende Juli 2023) auf Grund illegaler Verordnungen der Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol abgeschossen. Nicht eingerechnet darin sind die gewilderten Wölfe. Damit diese Politik keinen Erfolg hat und die Wölfe in Zukunft geschützt sind, hilft ein Boykott des Tourismus dieser Regionen und ein Boykott von Raiffeisen.

 

erschossener Wolf Tirol

 

 

In Österreichs Bundesländern herrscht ein gesetzloser Zustand, der es ermöglicht, dass streng geschützte Wölfe und andere Wildtiere abgeschossen werden. Als Reaktion darauf, dass Verwaltungsgerichte Bescheide zum Einzelabschuss von Wölfen als rechtswidrig aufgehoben hatten, haben die Bundesländer Kärnten, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark illegale Verordnungen erlassen, die den Abschuss von Wölfen ermöglichen. Dahinter steckt die Raiffeisen-Lobby und der damit idente Bauernbund der ÖVP, aber auch die anderen Parteien machen eifrig mit. 

Der Boykott richtet sich gegen die Tourismusindustrie aller österreichischen Bundesländer (ausgenommen Wien und Burgenland), sowie gegen Raiffeisen einschließlich der Molkereien.

Erneute Ausrottung beabsichtigt

Die Protagonisten der Anti-Wolfshetze machen aus ihren Absichten keinen Hehl. Ziel ist die erneute Ausrottung von Wölfen, aber auch allen sonstigen „Großraubtieren“, einschließlich Bären, Goldschakalen, Fischottern und Luchsen. Sogar im Nationalpark Hohe Tauern ist der Abschuss VON ALLEN diesen Tierarten erlaubt.

Wes Geistes Kind die Protagonisten der Wolfsabschüsse sind, kann einfach auf der Seite des „Vereins zum Schutz und Erhalt der Land- und Almwirtschaft in Tirol“ nachgelesen werden. Obmann ist Landwirtschaftkammer-Präsident Josef Hechenberger, sein Stellvertreter Elmar Monz, LK-Bezirksobmann in Landeck. Die Homepage heisst unmissverständlich „www.almohnewolf.at  Hechenberger ist Landwirt, Gastwirt, Funktionär im Bauernbund und ÖVP-Nationalratsabgeordneter. Hechenberger ist auch Sprecher für Tierschutz der Landwirtschaftkammer.

Sie können entweder überhaupt auf Urlaub in Österreich verzichten, oder aber zumindest auf solchen in Kärnten, der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, und Tirol. Auch wenn aktuell Wölfe nur in Kärnten, Salzburg und Tirol nach Verordnung abgeschossen werden, gibt es solche Verordnungen auch in den anderen genannten Bundesländern. Außerdem ist Nierderösterreich beim Abschuss von Fischottern und Bibern führend und die Steiermark hat es schon mehrfach geschafft, wieder angesiedelte Bären durch Duldung illegaler Abschüsse wieder auszurotten. Oberösterreich, leistet regelmäßig seine Beitrag zur Ausrottung von Luchsen, die aus Tschechien zugewandert sind.

Hinter dem steckt die Agralobby und diesen ist in Österreich ident mit Raiffeisen. Bei Milchprodukten hat Raiffeisen eine Marktanteil von über 90%, und die Landwirtschaftskammerfunktionäre und Vetrtreter des Bauernbundes, die die Kammern dominieren, kommen alle von Raiffeisen. Außerdem hat Österreich eine deutliche Überproduktion von Milchprodukten, die über Exportförderung zum Profit von Raiffeisen subventioniert wird. Die Verfilzung von ÖVP, Bauerbund und Raiieisen ist schon alleine dadurch transparent, dass der Bauernbund Tirol seine Sitzadresse beim Raiffeisenverband Tirol hat.

 

erschossener Wolf Salzburg

 

 

Propagandistisch wird die Hysterie unter anderem vom Raiffeisen-Blatt „Kurier“ befeuert mit Schlagzeilen wie „"Durch Wölfe droht uns in Kärnten ein blutiger Almsommer".

Weitere Informationen

Kaum Luchse, aber zum Abschuss freigegeben

In Österreich gibt es maximal 40 Luchse, die stark vereinzelt leben und ständig von illegalen Abschüsse bedroht sind. Die meisten kommen aus Tschechien nach Ober- und Niederösterreich, ein kleiner Teil aus der Schweiz nach Vorarlberg. Trotzdem kann sich seit Jahren kein stabiler Bestand etablieren. Die Verordnungen geben auch die Luchse zum Abschusse frei.

Fischotter, Biber und Wolf in Niederösterreich

Fischotter sind ebenfalls eine streng geschützte Art. Ab 2017 gab das Land Niederösterreich den Abschuss von 40 Fischottern frei, 2018 wurde der erste geschossen. Niederösterreich ließ seit 2013 auch trotz des hohen Schutzstatus Biber abschießen. In Wien wurde das gleichzeitig strikt abgelehnt, obwohl sich auch dort Biber ausbreiteten.

2019 verschwand ein gesamtes Wolfsrudel spurlos in den Wäldern des nördlichen Waldviertel rund um Litschau. Das Gebiet gehört der Habsburgschen Forstverwaltung, die Biologen den Zutritt verwehrt. Im Juli 2023 wurde ein erschossener Wolf in der Donau bei Tulln ans Ufer getrieben.

Biber, Otter und Wölfe in Kärnten

Neben den der Wolfabschüssen hat Kärnten 2023 die auslaufende Abschussverordnung für die steng geschützten Biber um zwei Jahre verlängert. Auch die Otter dürfen geschossen werden.

Ausrottung durch Wilderei in der Steiermark

Die Steiermark hat eine lange Geschichte der laufenden Ausrottung der Bären nach deren Ansiedlung. Die Tiere verschwinden einfach immer wieder.

Vorarlberg

Vorarlberg hat zwar bisher keine Verordnung erlassen, die Zeichen stehem aber auch dort auf Ausrottung. Landesrat Gantner (ÖVP) fordert eine rasche und unbürokratische Freigabe zum Abschuss. „Die Anwesenheit des Wolfes hat nicht nur zu gravierenden Änderungen im Verhalten des Rot- und Rehwildes geführt, sondern sei nun auch mit mehreren Verlusten und schwersten qualvollen Verletzungen von Nutztieren verbunden.“, so Gantner.

Christian Gantner ist das hässliche Gesicht der kitschig-heilen Tourismuswelt. Er ist ehemaliger Bürgermeister der Brutaltourismus-Gemeinde Dallas, ÖVP-Landesrat, zuständig u.a. für das Ressort „Tierschutz, Jagd und Fischerei“ – das ist in Vorarlberg ein- und dasselbe Ressort, Landesvorstand im Bauernbund, Aufsichtsratsvorsitzender Vorarlberg Tourismus GmbH, usq. usw.

Folge der rechtlichen Verstösse

Derzeit führt die EU zwei Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol.

Vergleich zu anderen Ländern

Überall rund um Österreich gibt es deutlich mehr Wölfe. Laut Statistik der EU gab es 2021 in den wesentlich kleineren Nachbarländern Tschechien 100 Wölfe (18 Rudel), Schweiz mindestens 153 und Slowenien mindestens 138. In der Slowakei gab es etwa 600, in Ungarn 50 bis 100, in Italien 3300 Wölfe und in Deutschland 158 Rudel.

 

 

 

SCHLUSS MIT DEM ABSCHIESSEN VON WÖLFEN IN ÖSTERREICH

 

Mehr zur Kampagne

 

https://indymedia.nl/node/53674

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Pro Wolf ÖsterreichPetitionsstarter*inKampagne für den Schutz der Wölfe und gegen Österreich wegen der Wolfsabschüsse

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Das Problem

Neun Wölfe wurden in Österreich in den letzten Monaten (Stand Ende Juli 2023) auf Grund illegaler Verordnungen der Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol abgeschossen. Nicht eingerechnet darin sind die gewilderten Wölfe. Damit diese Politik keinen Erfolg hat und die Wölfe in Zukunft geschützt sind, hilft ein Boykott des Tourismus dieser Regionen und ein Boykott von Raiffeisen.

 

erschossener Wolf Tirol

 

 

In Österreichs Bundesländern herrscht ein gesetzloser Zustand, der es ermöglicht, dass streng geschützte Wölfe und andere Wildtiere abgeschossen werden. Als Reaktion darauf, dass Verwaltungsgerichte Bescheide zum Einzelabschuss von Wölfen als rechtswidrig aufgehoben hatten, haben die Bundesländer Kärnten, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark illegale Verordnungen erlassen, die den Abschuss von Wölfen ermöglichen. Dahinter steckt die Raiffeisen-Lobby und der damit idente Bauernbund der ÖVP, aber auch die anderen Parteien machen eifrig mit. 

Der Boykott richtet sich gegen die Tourismusindustrie aller österreichischen Bundesländer (ausgenommen Wien und Burgenland), sowie gegen Raiffeisen einschließlich der Molkereien.

Erneute Ausrottung beabsichtigt

Die Protagonisten der Anti-Wolfshetze machen aus ihren Absichten keinen Hehl. Ziel ist die erneute Ausrottung von Wölfen, aber auch allen sonstigen „Großraubtieren“, einschließlich Bären, Goldschakalen, Fischottern und Luchsen. Sogar im Nationalpark Hohe Tauern ist der Abschuss VON ALLEN diesen Tierarten erlaubt.

Wes Geistes Kind die Protagonisten der Wolfsabschüsse sind, kann einfach auf der Seite des „Vereins zum Schutz und Erhalt der Land- und Almwirtschaft in Tirol“ nachgelesen werden. Obmann ist Landwirtschaftkammer-Präsident Josef Hechenberger, sein Stellvertreter Elmar Monz, LK-Bezirksobmann in Landeck. Die Homepage heisst unmissverständlich „www.almohnewolf.at  Hechenberger ist Landwirt, Gastwirt, Funktionär im Bauernbund und ÖVP-Nationalratsabgeordneter. Hechenberger ist auch Sprecher für Tierschutz der Landwirtschaftkammer.

Sie können entweder überhaupt auf Urlaub in Österreich verzichten, oder aber zumindest auf solchen in Kärnten, der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, und Tirol. Auch wenn aktuell Wölfe nur in Kärnten, Salzburg und Tirol nach Verordnung abgeschossen werden, gibt es solche Verordnungen auch in den anderen genannten Bundesländern. Außerdem ist Nierderösterreich beim Abschuss von Fischottern und Bibern führend und die Steiermark hat es schon mehrfach geschafft, wieder angesiedelte Bären durch Duldung illegaler Abschüsse wieder auszurotten. Oberösterreich, leistet regelmäßig seine Beitrag zur Ausrottung von Luchsen, die aus Tschechien zugewandert sind.

Hinter dem steckt die Agralobby und diesen ist in Österreich ident mit Raiffeisen. Bei Milchprodukten hat Raiffeisen eine Marktanteil von über 90%, und die Landwirtschaftskammerfunktionäre und Vetrtreter des Bauernbundes, die die Kammern dominieren, kommen alle von Raiffeisen. Außerdem hat Österreich eine deutliche Überproduktion von Milchprodukten, die über Exportförderung zum Profit von Raiffeisen subventioniert wird. Die Verfilzung von ÖVP, Bauerbund und Raiieisen ist schon alleine dadurch transparent, dass der Bauernbund Tirol seine Sitzadresse beim Raiffeisenverband Tirol hat.

 

erschossener Wolf Salzburg

 

 

Propagandistisch wird die Hysterie unter anderem vom Raiffeisen-Blatt „Kurier“ befeuert mit Schlagzeilen wie „"Durch Wölfe droht uns in Kärnten ein blutiger Almsommer".

Weitere Informationen

Kaum Luchse, aber zum Abschuss freigegeben

In Österreich gibt es maximal 40 Luchse, die stark vereinzelt leben und ständig von illegalen Abschüsse bedroht sind. Die meisten kommen aus Tschechien nach Ober- und Niederösterreich, ein kleiner Teil aus der Schweiz nach Vorarlberg. Trotzdem kann sich seit Jahren kein stabiler Bestand etablieren. Die Verordnungen geben auch die Luchse zum Abschusse frei.

Fischotter, Biber und Wolf in Niederösterreich

Fischotter sind ebenfalls eine streng geschützte Art. Ab 2017 gab das Land Niederösterreich den Abschuss von 40 Fischottern frei, 2018 wurde der erste geschossen. Niederösterreich ließ seit 2013 auch trotz des hohen Schutzstatus Biber abschießen. In Wien wurde das gleichzeitig strikt abgelehnt, obwohl sich auch dort Biber ausbreiteten.

2019 verschwand ein gesamtes Wolfsrudel spurlos in den Wäldern des nördlichen Waldviertel rund um Litschau. Das Gebiet gehört der Habsburgschen Forstverwaltung, die Biologen den Zutritt verwehrt. Im Juli 2023 wurde ein erschossener Wolf in der Donau bei Tulln ans Ufer getrieben.

Biber, Otter und Wölfe in Kärnten

Neben den der Wolfabschüssen hat Kärnten 2023 die auslaufende Abschussverordnung für die steng geschützten Biber um zwei Jahre verlängert. Auch die Otter dürfen geschossen werden.

Ausrottung durch Wilderei in der Steiermark

Die Steiermark hat eine lange Geschichte der laufenden Ausrottung der Bären nach deren Ansiedlung. Die Tiere verschwinden einfach immer wieder.

Vorarlberg

Vorarlberg hat zwar bisher keine Verordnung erlassen, die Zeichen stehem aber auch dort auf Ausrottung. Landesrat Gantner (ÖVP) fordert eine rasche und unbürokratische Freigabe zum Abschuss. „Die Anwesenheit des Wolfes hat nicht nur zu gravierenden Änderungen im Verhalten des Rot- und Rehwildes geführt, sondern sei nun auch mit mehreren Verlusten und schwersten qualvollen Verletzungen von Nutztieren verbunden.“, so Gantner.

Christian Gantner ist das hässliche Gesicht der kitschig-heilen Tourismuswelt. Er ist ehemaliger Bürgermeister der Brutaltourismus-Gemeinde Dallas, ÖVP-Landesrat, zuständig u.a. für das Ressort „Tierschutz, Jagd und Fischerei“ – das ist in Vorarlberg ein- und dasselbe Ressort, Landesvorstand im Bauernbund, Aufsichtsratsvorsitzender Vorarlberg Tourismus GmbH, usq. usw.

Folge der rechtlichen Verstösse

Derzeit führt die EU zwei Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol.

Vergleich zu anderen Ländern

Überall rund um Österreich gibt es deutlich mehr Wölfe. Laut Statistik der EU gab es 2021 in den wesentlich kleineren Nachbarländern Tschechien 100 Wölfe (18 Rudel), Schweiz mindestens 153 und Slowenien mindestens 138. In der Slowakei gab es etwa 600, in Ungarn 50 bis 100, in Italien 3300 Wölfe und in Deutschland 158 Rudel.

 

 

 

SCHLUSS MIT DEM ABSCHIESSEN VON WÖLFEN IN ÖSTERREICH

 

Mehr zur Kampagne

 

https://indymedia.nl/node/53674

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Pro Wolf ÖsterreichPetitionsstarter*inKampagne für den Schutz der Wölfe und gegen Österreich wegen der Wolfsabschüsse

Die Entscheidungsträger*innen

Martin Gruber
Martin Gruber
Landesrat Kärnten, ÖVP
Hubert Stock
Hubert Stock
Wolfsbeauftragtee Salzburg, ÖVP
Josef Hechenberger
Josef Hechenberger
ÖVP-Nationalratsabgeordneter, Landwirtschaftkammer-Präsident,
Christian Gantner
Christian Gantner
ÖVP-Landesrat, Landesvorstand im Bauernbund,
Siegfried Huber
Siegfried Huber
Landwirtschaftskammer-Präsident Kärnten, ÖVP, Präsident Bauernbund

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Petition am 23. August 2023 erstellt