GDL-Petition zum Erhalt von Zugbegleitern im Nahverkehr in Sachsen

Das Problem

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, wenden uns an den Freistaat Sachsen, die zuständigen Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs sowie an die Bahnunternehmen DB Regio und Vogtlandbahn.

In neuen Verkehrsverträgen ist vorgesehen, künftig einen Großteil der Züge in Sachsen ohne Zugbegleiter fahren zu lassen. Auf der S-Bahn Dresden sollen bis zu 80 Prozent der Züge betroffen sein, im Vogtlandnetz rund 75 Prozent. Bislang sind nahezu alle Züge in Sachsen mit Zugbegleitern besetzt.

Diese Pläne bedeuten eine deutliche Verschlechterung für Fahrgäste und für die Qualität des öffentlichen Verkehrs.

Zugbegleiter sorgen für Sicherheit, Ordnung und Hilfe im Zug. Sie unterstützen Fahrgäste bei Störungen, informieren bei Verspätungen, helfen mobilitätseingeschränkten Menschen und setzen gemeinsam mit der Bundespolizei das Hausrecht durch. Ohne Zugbegleiter fehlt diese zentrale Ansprechperson im Zug.

Besonders betroffen wären Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Barrierefreies Reisen ist gesetzlich vorgeschrieben. Ohne Zugbegleiter müssten Lokführer diese Aufgaben zusätzlich übernehmen, was zu Verzögerungen, Stresssituationen und mehr Verspätungen führt.

Auch die Pünktlichkeit leidet, wenn Züge nur noch mit einer Person besetzt sind. Lokführer wären allein verantwortlich für Fahrgäste, Fahrräder, Rollstühle und den gesamten Betriebsablauf. Ein stabiler Betrieb ist so kaum möglich.

Zudem steigen ohne Zugbegleiter die Einnahmeausfälle durch Schwarzfahren, während gleichzeitig Konflikte bei der Fahrradmitnahme und in überfüllten Zügen zunehmen.

Der öffentliche Nahverkehr ist ein zentraler Teil der Daseinsvorsorge. Er muss sicher, zuverlässig und für alle nutzbar bleiben.

Wir fordern deshalb:

Der Freistaat Sachsen und die zuständigen Aufgabenträger müssen sicherstellen, dass auch künftig jeder Zug im sächsischen Nahverkehr mit einem Zugbegleiter besetzt ist. Die geplante Reduzierung des Zugbegleiter-Einsatzes muss im allgemeinen Interesse unbedingt gestoppt werden.

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Das Problem

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, wenden uns an den Freistaat Sachsen, die zuständigen Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs sowie an die Bahnunternehmen DB Regio und Vogtlandbahn.

In neuen Verkehrsverträgen ist vorgesehen, künftig einen Großteil der Züge in Sachsen ohne Zugbegleiter fahren zu lassen. Auf der S-Bahn Dresden sollen bis zu 80 Prozent der Züge betroffen sein, im Vogtlandnetz rund 75 Prozent. Bislang sind nahezu alle Züge in Sachsen mit Zugbegleitern besetzt.

Diese Pläne bedeuten eine deutliche Verschlechterung für Fahrgäste und für die Qualität des öffentlichen Verkehrs.

Zugbegleiter sorgen für Sicherheit, Ordnung und Hilfe im Zug. Sie unterstützen Fahrgäste bei Störungen, informieren bei Verspätungen, helfen mobilitätseingeschränkten Menschen und setzen gemeinsam mit der Bundespolizei das Hausrecht durch. Ohne Zugbegleiter fehlt diese zentrale Ansprechperson im Zug.

Besonders betroffen wären Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Barrierefreies Reisen ist gesetzlich vorgeschrieben. Ohne Zugbegleiter müssten Lokführer diese Aufgaben zusätzlich übernehmen, was zu Verzögerungen, Stresssituationen und mehr Verspätungen führt.

Auch die Pünktlichkeit leidet, wenn Züge nur noch mit einer Person besetzt sind. Lokführer wären allein verantwortlich für Fahrgäste, Fahrräder, Rollstühle und den gesamten Betriebsablauf. Ein stabiler Betrieb ist so kaum möglich.

Zudem steigen ohne Zugbegleiter die Einnahmeausfälle durch Schwarzfahren, während gleichzeitig Konflikte bei der Fahrradmitnahme und in überfüllten Zügen zunehmen.

Der öffentliche Nahverkehr ist ein zentraler Teil der Daseinsvorsorge. Er muss sicher, zuverlässig und für alle nutzbar bleiben.

Wir fordern deshalb:

Der Freistaat Sachsen und die zuständigen Aufgabenträger müssen sicherstellen, dass auch künftig jeder Zug im sächsischen Nahverkehr mit einem Zugbegleiter besetzt ist. Die geplante Reduzierung des Zugbegleiter-Einsatzes muss im allgemeinen Interesse unbedingt gestoppt werden.

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