Ganztagsschule – gut gedacht, schlecht gemacht!

Das Problem

Für eine flexible und familiengerechte Umsetzung im Rheingau Taunus Kreis


Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt auch in Hessen der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule.
Was politisch als Meilenstein verkauft wird, entwickelt sich in der konkreten Umsetzung für viele Familien zur Belastungsprobe.


Die derzeitige Ausgestaltung im Rheingau Taunus Kreis unter Landrat Sandro Zehner lässt Eltern faktisch nur zwei Optionen:



Modell 1 – staatlich finanziert:


Ein verpflichtendes achtstündiges Betreuungsfenster.
Günstig – staatlich subventioniert – für Eltern kaum Kosten.
Aber: Das Kind muss erscheinen. Acht Stunden.


Acht Stunden – ein ganzer Arbeitstag.


Für Erwachsene ist das ein voller Berufstag.
Für ein sechs- oder siebenjähriges Kind soll es zur Normalität werden.


Viele Grundschulkinder sind mit einer so langen institutionellen Betreuungszeit überfordert. Acht Stunden Schule und Betreuung bedeuten für viele:
 • Konzentrationserschöpfung
 • emotionale Überforderung
 • kaum Raum für Rückzug
 • kaum Raum für freie Entfaltung


Nach einem solchen Tag bleibt oft weder Energie noch Zeit für:
 • Sportvereine
 • Musikunterricht
 • Treffen mit Freundinnen und Freunden
 • kreatives Spiel
 • oder einfach nur: Kind sein.


Kindheit ist keine Vollzeitstelle.

Kosten: 55€ im Monat plus Mittagessen.



Modell 2 – flexibel, aber privat finanziert:


Flexible Betreuungszeiten vor oder nach dem Unterricht.
Nicht verpflichtend – aber von den Eltern zu tragen.
Kosten: rund 260 Euro im Monat plus Mittagessen und 30 Stunden weniger Betreuungszeit als bei Modell 1 im Monat.


Weniger Betreuungszeit.
Mehr Kosten.


Das ist keine echte Wahlfreiheit.
Das ist eine finanzielle Steuerung familiärer Entscheidungen.



Viele Eltern nehmen bei der Wahl ihrer Arbeitsmodelle bewusst Rücksicht auf ihre Kinder und entscheiden sich nicht für eine Acht-Stunden-Betreuungszeit, sondern für eine an ihre individuelle Situation angepasste Zeit. Diese Familienzeit ist keine Lücke im System – sie ist ein Wert an sich.


Die aktuelle Regelung zwingt Familien nun in ein Dilemma:
 • Modell 1 – staatlich finanziert: Entweder das Kind acht Stunden verpflichtend betreuen lassen – unabhängig vom individuellen Bedarf.
 • Modell 2 – flexibel, aber privat finanziert: Oder mehrere hundert Euro monatlich zahlen – für weniger Betreuungszeit als im subventionierten Modell.
 • Oder komplett auf Betreuung verzichten: Dies kommt gegebenenfalls mit erheblichen beruflichen Einschränkungen für die Eltern.


Warum kostet weniger Betreuung das fünffache bei 30 Stunden weniger Betreuungszeit im Monat?
Warum wird Flexibilität bestraft?
Warum wird familiäre Eigenverantwortung finanziell sanktioniert?


Familien sind unterschiedlich.
Kinder sind unterschiedlich.
Lebensrealitäten sind unterschiedlich.


Ein modernes Bildungssystem muss dieser Vielfalt gerecht werden.



Unsere Forderungen:

Wir fordern den Landrat Sandro Zehner auf das Konzept zu überarbeiten:
 • Eine flexible, modulare Ganztagsstruktur
 • Staatliche Subventionierung unabhängig von der konkret gewählten Betreuungszeit
 • Finanzielle Fairness statt Lenkungswirkung
 • Berücksichtigung kindlicher Entwicklungsbedürfnisse
 • Echte Wahlfreiheit für Familien


Ganztagsschule darf ein Angebot sein.
Sie darf kein starres System sein.
Und sie darf keine Entscheidung gegen Familie sein.


Politik wird für Menschen gemacht.
Wir fordern, dass ihre Lebensrealität gesehen wird.

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Silke KruschePetitionsstarter*in

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Das Problem

Für eine flexible und familiengerechte Umsetzung im Rheingau Taunus Kreis


Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt auch in Hessen der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule.
Was politisch als Meilenstein verkauft wird, entwickelt sich in der konkreten Umsetzung für viele Familien zur Belastungsprobe.


Die derzeitige Ausgestaltung im Rheingau Taunus Kreis unter Landrat Sandro Zehner lässt Eltern faktisch nur zwei Optionen:



Modell 1 – staatlich finanziert:


Ein verpflichtendes achtstündiges Betreuungsfenster.
Günstig – staatlich subventioniert – für Eltern kaum Kosten.
Aber: Das Kind muss erscheinen. Acht Stunden.


Acht Stunden – ein ganzer Arbeitstag.


Für Erwachsene ist das ein voller Berufstag.
Für ein sechs- oder siebenjähriges Kind soll es zur Normalität werden.


Viele Grundschulkinder sind mit einer so langen institutionellen Betreuungszeit überfordert. Acht Stunden Schule und Betreuung bedeuten für viele:
 • Konzentrationserschöpfung
 • emotionale Überforderung
 • kaum Raum für Rückzug
 • kaum Raum für freie Entfaltung


Nach einem solchen Tag bleibt oft weder Energie noch Zeit für:
 • Sportvereine
 • Musikunterricht
 • Treffen mit Freundinnen und Freunden
 • kreatives Spiel
 • oder einfach nur: Kind sein.


Kindheit ist keine Vollzeitstelle.

Kosten: 55€ im Monat plus Mittagessen.



Modell 2 – flexibel, aber privat finanziert:


Flexible Betreuungszeiten vor oder nach dem Unterricht.
Nicht verpflichtend – aber von den Eltern zu tragen.
Kosten: rund 260 Euro im Monat plus Mittagessen und 30 Stunden weniger Betreuungszeit als bei Modell 1 im Monat.


Weniger Betreuungszeit.
Mehr Kosten.


Das ist keine echte Wahlfreiheit.
Das ist eine finanzielle Steuerung familiärer Entscheidungen.



Viele Eltern nehmen bei der Wahl ihrer Arbeitsmodelle bewusst Rücksicht auf ihre Kinder und entscheiden sich nicht für eine Acht-Stunden-Betreuungszeit, sondern für eine an ihre individuelle Situation angepasste Zeit. Diese Familienzeit ist keine Lücke im System – sie ist ein Wert an sich.


Die aktuelle Regelung zwingt Familien nun in ein Dilemma:
 • Modell 1 – staatlich finanziert: Entweder das Kind acht Stunden verpflichtend betreuen lassen – unabhängig vom individuellen Bedarf.
 • Modell 2 – flexibel, aber privat finanziert: Oder mehrere hundert Euro monatlich zahlen – für weniger Betreuungszeit als im subventionierten Modell.
 • Oder komplett auf Betreuung verzichten: Dies kommt gegebenenfalls mit erheblichen beruflichen Einschränkungen für die Eltern.


Warum kostet weniger Betreuung das fünffache bei 30 Stunden weniger Betreuungszeit im Monat?
Warum wird Flexibilität bestraft?
Warum wird familiäre Eigenverantwortung finanziell sanktioniert?


Familien sind unterschiedlich.
Kinder sind unterschiedlich.
Lebensrealitäten sind unterschiedlich.


Ein modernes Bildungssystem muss dieser Vielfalt gerecht werden.



Unsere Forderungen:

Wir fordern den Landrat Sandro Zehner auf das Konzept zu überarbeiten:
 • Eine flexible, modulare Ganztagsstruktur
 • Staatliche Subventionierung unabhängig von der konkret gewählten Betreuungszeit
 • Finanzielle Fairness statt Lenkungswirkung
 • Berücksichtigung kindlicher Entwicklungsbedürfnisse
 • Echte Wahlfreiheit für Familien


Ganztagsschule darf ein Angebot sein.
Sie darf kein starres System sein.
Und sie darf keine Entscheidung gegen Familie sein.


Politik wird für Menschen gemacht.
Wir fordern, dass ihre Lebensrealität gesehen wird.

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Die Entscheidungsträger*innen

Sandro Zehner
Sandro Zehner
Landrat

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Petition am 1. März 2026 erstellt