Für einen geordneten und gesicherten Badebetrieb des Freibades Zeuthen Miersdorf


Für einen geordneten und gesicherten Badebetrieb des Freibades Zeuthen Miersdorf
Das Problem
Betreiben des Freibades Miersdorfer-See wie in den letzten 90 Jahren!
Wie aus der Presse und von der Gemeinde Zeuthen bekannt gegeben, möchte die Gemeinde Zeuthen unser Freibad am Miersdorfer See einem neuen Konzept unterziehen und es frei zugänglich, zu einem öffentlichen Platz deklarieren. Die Gründe werden in der angespannten Haushaltslage, der schweren Verfügbarkeit an Bademeistern aber sicherlich auch der nicht unwesentlichen Haftungsfrage gesehen.
Leider wurden hierbei die Bürger von Zeuthen, die Badegäste aber auch die Anwohner und der Anglerverband des Sees vorher nicht informiert und befragt. Diese Veränderungen können nicht unwesentliche Auswirkungen und irreparable Schäden auf die Umwelt, die Natur, die einzigartige Tierwelt, den Bestand an Gebäuden im und am See aber vor allem auf den See haben. Aber auch auf die Badegäste selbst und die fast einhundertjährige Tradition des Freibades hätte dies enorme Auswirkungen.
Der Zugzwang der Gemeinde bzw. des Bürgermeisters kann nachvollzogen werden, ist aber nicht im Sinne einer gemeinsamen tragbaren und langfristigen Lösung zur Sicherung des beschützten Badebetriebes für alle Anwohner und Besucher des Freibades, von unseren kleinsten bis zu unseren Rentnern.
Ab dem Jahr 2026 wird sich die Situation nochmals verschärfen, da nach jetziger Planung ab diesem Zeitpunkt keine Badeaufsicht mehr stattfindet und die sanitären Anlagen / Umkleiden nicht mehr zur Verfügung stehen.
Forderungen
Das Freibad Miersdorf (Mierse) soll - als eines von nur zwei Freibädern der Region - mit Bademeistern zur Sicherung und als Ersthelfer in seiner 90-jährigen Form und Tradition bestehen bleiben.
In den Abend und Nachtstunden (außerhalb des Badebetrieb) ist das Freibad gesichert zu verschließen.
Die Bürger und Anwohner wollen rechtzeitig und transparent informiert werden und mitreden, für eine gemeinsame Lösungsfindung.
Wir protestieren gegen die vollständige 24stündige Öffnung des Freibades Miersdorf ab Ende Mai 2025.
Wir sind besorgt um:
- die Wasserqualität des Sees,
- die Wahrung von Ordnung und Sicherheit rund um den See,
- die Brutstätten am See des unter Artenschutz stehenden Eisvogels,
- die Sicherung des Rückzugsortes für Wildgänse und Wasservögel,
- Erhöhung des Angeldruckes auf den bestehenden Fischbestand
Begründung und Gefahren/Nachteile des neuen Konzeptes:
- Gefahr für Leib und Leben durch Absturz in den See und Verlust der Schwimmtauglichkeit sowie Zurücklegen langer Strecken bis zu dem nur noch einzig vorhandenen Treppenausstieg. Da das Gelände vollständig offen ist, könnten davon alleinspielende Kinder ohne Aufsicht, Nichtschwimmer, alkoholisierte Personen…. betroffen sein.
- Gefahr für Leib und Leben durch Vermüllung des Sees, durch Gegenstände im See oder Scherben im Einstiegs- und Schwimmbereich, da niemand eine schützende Funktion ausübt. Neben dem Verletzungsrisiko sind hohe manuelle Arbeiten notwendig, um den Ursprung wieder herzustellen.
- Es ist Vandalismus zu erwarten an den Gebäuden (z.B. Graffiti) und den Gegenständen (Stegbegrenzung, Mülleimer, Bauzaun, Sitzmöglichkeiten, Spielgeräte etc.). Diese Gefahr kann sich gerade in den Abend- und Nachstunden durch Übermut, Alkoholisierung etc. häufen. Hier sind hohe finanzielle Mittel zur Beseitigung der Schäden zu erwarten.
- Durch eine Öffnung rund um die Uhr und das Fehlen einer Beaufsichtigung ist ein erhöhtes Besucheraufkommen und damit ein hoher Grad an Müll und Verunreinigung am und im See zu erwarten sein. Damit ist mit einem zusätzlichen Bedarf an Bauhofaufgaben zur Müllentsorgung und Reinigung des Sees zu erwarten.
- Es sind schwerwiegenden Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt des Sees (z.B. durch längere Geräusche/Krach, Müll, Urin, möglicherweise Flüssigkeiten im See, Betreten der Inseln etc.) zu erwarten. Falls der See wegen eines solchen Fehlverhaltens umkippen oder verseucht werden sollte, hat dies schwerwiegende Konsequenzen sowohl für die Tiere, Pflanzen des See‘s aber auch für die Menschen und die Gemeinde.
- Die Hort- und Schulklassen können den Badebetrieb in den Sommermonaten bei Hitzefrei nicht mehr nutzen, da es keine Aufsicht mit Rettungsschwimmerausbildung mehr gibt.
- Der Schwimmunterricht – schwimmen lernen im Freibad – kann nicht weiter stattfinden und muss in anderen Örtlichkeiten gebucht werden (zusätzliche Kosten, Kapazitätsengpässe).
- Störende Einflüsse (Lärm, Dreck, unsachgemäßes Verhalten) auf die Gäste der Restauration „Wirtshaus am See“, der für neue Pächter entscheidende finanzielle oder gar existentielle Auswirkungen haben kann.
- Es ist mit unsachgemäßem Verhalten (Nichteinhaltung der Regeln) aber auch mit Ruhestörungen (vermehrt in den Abend- und Nachtstunden) zu rechnen und damit mit einer erhöhten Belastung für das Ordnungsamt und die Polizei zu erwarten.
Zu guter Letzt möchten wir an den traditionsreichen Betrieb des Freibades erinnern, der über Neun Jahrzehnte aufrechterhalten wurde und immer wieder mit vielen liebevollen und attraktiven Neuerungen eine Verbesserung erfahren hat. Genannt seien die Rutsche, das Springen vom Steg, der Kiosk, die Badereifen und Wassermatten oder sie Wasser-Kletterspinne, die uns allen aus der Kindheit und der Gegenwart in Erinnerung geblieben sind.
Lasst uns gemeinsam diese Erinnerungen weiter erlebbar machen mit der Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes zur Aufrechterhaltung unseres Freibades, damit auch die Kinder von heute diese Erinnerungen weitererzählen können.
Lesetipp:
Das Problem
Betreiben des Freibades Miersdorfer-See wie in den letzten 90 Jahren!
Wie aus der Presse und von der Gemeinde Zeuthen bekannt gegeben, möchte die Gemeinde Zeuthen unser Freibad am Miersdorfer See einem neuen Konzept unterziehen und es frei zugänglich, zu einem öffentlichen Platz deklarieren. Die Gründe werden in der angespannten Haushaltslage, der schweren Verfügbarkeit an Bademeistern aber sicherlich auch der nicht unwesentlichen Haftungsfrage gesehen.
Leider wurden hierbei die Bürger von Zeuthen, die Badegäste aber auch die Anwohner und der Anglerverband des Sees vorher nicht informiert und befragt. Diese Veränderungen können nicht unwesentliche Auswirkungen und irreparable Schäden auf die Umwelt, die Natur, die einzigartige Tierwelt, den Bestand an Gebäuden im und am See aber vor allem auf den See haben. Aber auch auf die Badegäste selbst und die fast einhundertjährige Tradition des Freibades hätte dies enorme Auswirkungen.
Der Zugzwang der Gemeinde bzw. des Bürgermeisters kann nachvollzogen werden, ist aber nicht im Sinne einer gemeinsamen tragbaren und langfristigen Lösung zur Sicherung des beschützten Badebetriebes für alle Anwohner und Besucher des Freibades, von unseren kleinsten bis zu unseren Rentnern.
Ab dem Jahr 2026 wird sich die Situation nochmals verschärfen, da nach jetziger Planung ab diesem Zeitpunkt keine Badeaufsicht mehr stattfindet und die sanitären Anlagen / Umkleiden nicht mehr zur Verfügung stehen.
Forderungen
Das Freibad Miersdorf (Mierse) soll - als eines von nur zwei Freibädern der Region - mit Bademeistern zur Sicherung und als Ersthelfer in seiner 90-jährigen Form und Tradition bestehen bleiben.
In den Abend und Nachtstunden (außerhalb des Badebetrieb) ist das Freibad gesichert zu verschließen.
Die Bürger und Anwohner wollen rechtzeitig und transparent informiert werden und mitreden, für eine gemeinsame Lösungsfindung.
Wir protestieren gegen die vollständige 24stündige Öffnung des Freibades Miersdorf ab Ende Mai 2025.
Wir sind besorgt um:
- die Wasserqualität des Sees,
- die Wahrung von Ordnung und Sicherheit rund um den See,
- die Brutstätten am See des unter Artenschutz stehenden Eisvogels,
- die Sicherung des Rückzugsortes für Wildgänse und Wasservögel,
- Erhöhung des Angeldruckes auf den bestehenden Fischbestand
Begründung und Gefahren/Nachteile des neuen Konzeptes:
- Gefahr für Leib und Leben durch Absturz in den See und Verlust der Schwimmtauglichkeit sowie Zurücklegen langer Strecken bis zu dem nur noch einzig vorhandenen Treppenausstieg. Da das Gelände vollständig offen ist, könnten davon alleinspielende Kinder ohne Aufsicht, Nichtschwimmer, alkoholisierte Personen…. betroffen sein.
- Gefahr für Leib und Leben durch Vermüllung des Sees, durch Gegenstände im See oder Scherben im Einstiegs- und Schwimmbereich, da niemand eine schützende Funktion ausübt. Neben dem Verletzungsrisiko sind hohe manuelle Arbeiten notwendig, um den Ursprung wieder herzustellen.
- Es ist Vandalismus zu erwarten an den Gebäuden (z.B. Graffiti) und den Gegenständen (Stegbegrenzung, Mülleimer, Bauzaun, Sitzmöglichkeiten, Spielgeräte etc.). Diese Gefahr kann sich gerade in den Abend- und Nachstunden durch Übermut, Alkoholisierung etc. häufen. Hier sind hohe finanzielle Mittel zur Beseitigung der Schäden zu erwarten.
- Durch eine Öffnung rund um die Uhr und das Fehlen einer Beaufsichtigung ist ein erhöhtes Besucheraufkommen und damit ein hoher Grad an Müll und Verunreinigung am und im See zu erwarten sein. Damit ist mit einem zusätzlichen Bedarf an Bauhofaufgaben zur Müllentsorgung und Reinigung des Sees zu erwarten.
- Es sind schwerwiegenden Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt des Sees (z.B. durch längere Geräusche/Krach, Müll, Urin, möglicherweise Flüssigkeiten im See, Betreten der Inseln etc.) zu erwarten. Falls der See wegen eines solchen Fehlverhaltens umkippen oder verseucht werden sollte, hat dies schwerwiegende Konsequenzen sowohl für die Tiere, Pflanzen des See‘s aber auch für die Menschen und die Gemeinde.
- Die Hort- und Schulklassen können den Badebetrieb in den Sommermonaten bei Hitzefrei nicht mehr nutzen, da es keine Aufsicht mit Rettungsschwimmerausbildung mehr gibt.
- Der Schwimmunterricht – schwimmen lernen im Freibad – kann nicht weiter stattfinden und muss in anderen Örtlichkeiten gebucht werden (zusätzliche Kosten, Kapazitätsengpässe).
- Störende Einflüsse (Lärm, Dreck, unsachgemäßes Verhalten) auf die Gäste der Restauration „Wirtshaus am See“, der für neue Pächter entscheidende finanzielle oder gar existentielle Auswirkungen haben kann.
- Es ist mit unsachgemäßem Verhalten (Nichteinhaltung der Regeln) aber auch mit Ruhestörungen (vermehrt in den Abend- und Nachtstunden) zu rechnen und damit mit einer erhöhten Belastung für das Ordnungsamt und die Polizei zu erwarten.
Zu guter Letzt möchten wir an den traditionsreichen Betrieb des Freibades erinnern, der über Neun Jahrzehnte aufrechterhalten wurde und immer wieder mit vielen liebevollen und attraktiven Neuerungen eine Verbesserung erfahren hat. Genannt seien die Rutsche, das Springen vom Steg, der Kiosk, die Badereifen und Wassermatten oder sie Wasser-Kletterspinne, die uns allen aus der Kindheit und der Gegenwart in Erinnerung geblieben sind.
Lasst uns gemeinsam diese Erinnerungen weiter erlebbar machen mit der Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes zur Aufrechterhaltung unseres Freibades, damit auch die Kinder von heute diese Erinnerungen weitererzählen können.
Lesetipp:
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Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 27. Mai 2025 erstellt