Für eine faire und artgerechte Regelung des Leinenzwangs in Berlins Grünanlagen

Das Problem

Freiheit für unsere Hunde – mit Verantwortung und Rücksicht

Wir fordern die Abschaffung des absoluten Leinenzwangs für Hunde in Berlins geschützten Grünanlagen – und plädieren für eine differenzierte, vernünftige Regelung, die sowohl dem Bedürfnis unserer Hunde nach artgerechtem Freilauf als auch dem berechtigten Interesse anderer Nutzergruppen gerecht wird.

Unsere Forderung:

Von November bis März: Komplette Aufhebung des Leinenzwangs in geschützten Grünanlagen. In dieser Zeit ist die Nutzung durch andere Gruppen wie Picknickende oder spielende Kinder deutlich reduziert. Der Freilauf von Hunden stellt hier kein ernsthaftes Konfliktpotenzial dar.

Von April bis Oktober: Erlaubnis zum Freilauf bis 10:00 Uhr morgens. Zu diesen Zeiten sind die Anlagen weitgehend leer, und ein Nebeneinander ist problemlos möglich. Frühmorgens genutzte Grünflächen bieten Raum für Begegnung, Bewegung und Hundekontakte – ohne andere zu beeinträchtigen.
 
Unsere Argumente:

Verantwortungsvolle Hundehaltung: Die Mehrheit der Hundebesitzerinnen und -besitzer achtet gewissenhaft auf die Umwelt. Kothaufen werden selbstverständlich beseitigt – wie es sich gehört. Die pauschale Annahme, dass Hunde Freilauf mit Verschmutzung gleichsetzen, ist nicht haltbar.

Artgerechte Hundehaltung braucht Freilauf: Bewegung, Sozialkontakte mit Artgenossen und das Erkunden der Umgebung sind essenziell für das Wohlbefinden eines Hundes. Dauerhafter Leinenzwang führt zu Stress, Verhaltensauffälligkeiten und einer unnatürlichen Haltung.


Auslaufgebiete sind keine Lösung für alle: Obwohl Berlin einige große Hundeauslaufgebiete bietet, sind diese meist nur mit dem Auto erreichbar. Für viele Hundebesitzer – vor allem ältere Menschen oder Menschen ohne Auto – ist das keine praktikable Option.
 
Unser Vorschlag für ein faires Miteinander:

Während der vorgeschlagenen Freilauf-Zeiten sollen dieselben Regeln gelten wie in den offiziellen Hundeauslaufgebieten: Die Hunde müssen sozialverträglich und unter Kontrolle sein, aggressive oder ängstliche Hunde bleiben an der Leine, und Halter haften für das Verhalten ihrer Tiere.

Wir bitten den Berliner Senat und die zuständigen Bezirksverwaltungen, den aktuellen Leinenzwang zu überdenken und durch eine zeitlich und sachlich differenzierte Regelung zu ersetzen.

Unterstützen Sie unsere Forderung – für ein Berlin, in dem Rücksicht, Freiheit und Verantwortung gemeinsam Platz haben!

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Miriam LewinPetitionsstarter*in

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Das Problem

Freiheit für unsere Hunde – mit Verantwortung und Rücksicht

Wir fordern die Abschaffung des absoluten Leinenzwangs für Hunde in Berlins geschützten Grünanlagen – und plädieren für eine differenzierte, vernünftige Regelung, die sowohl dem Bedürfnis unserer Hunde nach artgerechtem Freilauf als auch dem berechtigten Interesse anderer Nutzergruppen gerecht wird.

Unsere Forderung:

Von November bis März: Komplette Aufhebung des Leinenzwangs in geschützten Grünanlagen. In dieser Zeit ist die Nutzung durch andere Gruppen wie Picknickende oder spielende Kinder deutlich reduziert. Der Freilauf von Hunden stellt hier kein ernsthaftes Konfliktpotenzial dar.

Von April bis Oktober: Erlaubnis zum Freilauf bis 10:00 Uhr morgens. Zu diesen Zeiten sind die Anlagen weitgehend leer, und ein Nebeneinander ist problemlos möglich. Frühmorgens genutzte Grünflächen bieten Raum für Begegnung, Bewegung und Hundekontakte – ohne andere zu beeinträchtigen.
 
Unsere Argumente:

Verantwortungsvolle Hundehaltung: Die Mehrheit der Hundebesitzerinnen und -besitzer achtet gewissenhaft auf die Umwelt. Kothaufen werden selbstverständlich beseitigt – wie es sich gehört. Die pauschale Annahme, dass Hunde Freilauf mit Verschmutzung gleichsetzen, ist nicht haltbar.

Artgerechte Hundehaltung braucht Freilauf: Bewegung, Sozialkontakte mit Artgenossen und das Erkunden der Umgebung sind essenziell für das Wohlbefinden eines Hundes. Dauerhafter Leinenzwang führt zu Stress, Verhaltensauffälligkeiten und einer unnatürlichen Haltung.


Auslaufgebiete sind keine Lösung für alle: Obwohl Berlin einige große Hundeauslaufgebiete bietet, sind diese meist nur mit dem Auto erreichbar. Für viele Hundebesitzer – vor allem ältere Menschen oder Menschen ohne Auto – ist das keine praktikable Option.
 
Unser Vorschlag für ein faires Miteinander:

Während der vorgeschlagenen Freilauf-Zeiten sollen dieselben Regeln gelten wie in den offiziellen Hundeauslaufgebieten: Die Hunde müssen sozialverträglich und unter Kontrolle sein, aggressive oder ängstliche Hunde bleiben an der Leine, und Halter haften für das Verhalten ihrer Tiere.

Wir bitten den Berliner Senat und die zuständigen Bezirksverwaltungen, den aktuellen Leinenzwang zu überdenken und durch eine zeitlich und sachlich differenzierte Regelung zu ersetzen.

Unterstützen Sie unsere Forderung – für ein Berlin, in dem Rücksicht, Freiheit und Verantwortung gemeinsam Platz haben!

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Die Entscheidungsträger*innen

Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
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