Обновление к петицииFreiheit für die im Irak inhaftierten Journalist:innen Marlene Förster und Matej Kavčič!Marlene Förster und Matej Kavčič: Nach fast einem Monat erster Kontakt zu Anwälten
Unterstützer:innenkreis Marlene und MatejГермания
17 мая 2022 г.

Seit ihrer Verhaftung am 20. April kam es in den vergangenen Tagen zu einem ersten Kontakt mit dem Rechtsbeistand der beiden Journalist:innen. Am 15.05 und 16.05 fanden richterliche Anhörungen statt, bei denen ihre Anwälte anwesend sein konnten.

Laut Lydia Förster muss davon ausgegangen werden, dass Marlene Förster von Seiten der irakischen Behörden auch weiterhin unter Druck gesetzt wird Informationen, Quellen und Recherchen ihrer journalistischen Arbeit preiszugeben.

Zu der Nachricht, dass ihre Tochter nun die Möglichkeit hatte ihren Anwalt zu sehen, sagt Lydia Förster: „Ich bin froh, dass es nun endlich, nach fast einem Monat, einen direkten Kontakt zwischen dem Anwalt und Marlene gab. Warum das so lange gedauert hat, trotz der vielen Anträge der deutschen Botschaft, bleibt mir ein Rätsel.“

Dringend Spenden benötigt

Um den Rechtsbeistand der inhaftierten Journalist:innen zu finanzieren, werden weiterhin dringend Spenden benötigt. Diese können über freemarleneandmatej.org/spenden abgewickelt werden. Jede Spende hilft!

Angriffe im Şengal dauern an

Die Kampfhandlungen im Siedlungsgebiet der Ezid:innen dauern unterdessen weiter an. “Seit Wochen hat sich die Situation im Şengal zugespitzt. Bombardierungen türkischer Kampfdrohnen und Angriffe von Seiten des irakischen Militärs sind zum schrecklichen Alltag der Menschen geworden.” so Malte Buchholz, ehemaliger Mitbewohner von Marlene Förster.

Auch in der Zeit des Aufenthalts der beiden Journalist:innen kam es zu Angriffen der türkischen Luftwaffe. Allein in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 2022 wurden 22 Orte im Şengal von türkischen F16-Kampfflugzeugen und bewaffneten Drohnen bombardiert.

Von diesem Tag stammt eine kurze Nachricht, die Marlene Förster an ihre Freund:innen in Deutschland per Telefon schicken konnte: „Nur kurz. Gestern Nacht fing die Bombardierung an. Hab sie von meinem Ort aus sehen können. Heute war ich den ganzen Tag unterwegs und es waren die ganze Zeit Drohnen und Flugzeuge über uns. Es war ziemliches Durcheinander“.

Es ist umso wichtiger, den öffentlichen Druck auch weiterhin zu erhöhen, um die Aufmerksamkeit von Politik und Medien auf die Situation im Şengal und die Verhaftung der beiden Journalist:innen zu lenken.

Helfen Sie mit und teilen Sie die Petition mit ihren Freund:innen und Kolleg:innen!

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zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier

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