Freiheit für den Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski!

Das Problem

 

In Weißrussland sitzt Ales Bialiatski, der Vorsitzende des Menschenrechtszentrums "Viasna" und Träger des Friedensnobelpreises 2022, seit dem 14. Juli 2021 unschuldig im Gefängnis. Ales Bialiatski ist einer von mehr als 1.400 politischen Gefangenen in Belarus. Sie alle sind nur deshalb inhaftiert, weil sie ihr Menschenrecht auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit wahrgenommen haben.

Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung von Ales Bialiatski und allen anderen politischen Gefangenen durch das belarussische Regime. Wir fordern alle Behörden der Republik Belarus auf, die Einschüchterung, Verfolgung und Inhaftierung von friedlichen Demonstranten, Oppositionellen, Menschenrechtsaktivisten, Studenten und Medienvertretern unverzüglich zu beenden.

Die Inhaftierung politischer Gefangener und die Verfolgung politischer Dissidenten sind schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, zu deren Einhaltung sich Belarus als Vertragsstaat der Internationalen Konvention über bürgerliche und politische Rechte verpflichtet hat. Wir möchten die diplomatischen Vertreter der Republik Belarus an die internationalen Verpflichtungen ihres Landes erinnern und die belarussischen Behörden auffordern, die grundlegenden Menschenrechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit für alle Menschen in Belarus uneingeschränkt zu gewähren.

Warum ist dies wichtig?

Ales Bialiatski wurde am 14. Juli 2021 verhaftet und ist nur einer von vielen politischen Gefangenen in Belarus, die unschuldig im Gefängnis sitzen, weil sie sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Bialiatski gründete 1996 das belarussische Menschenrechtszentrum Viasna, das heute nur noch aus dem Exil agieren kann. Im Jahr 2022 erhielt er zusammen mit der russischen NRO Memorial und dem ukrainischen Zentrum für bürgerliche Freiheiten den Friedensnobelpreis.

Die Entscheidung des norwegischen Nobelkomitees, Ales Bialiatski den Friedensnobelpreis 2022 zu verleihen, ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit allen politischen Gefangenen in Belarus, deren Schicksal wir nicht vergessen dürfen.

Seit den laut OSZE gefälschten Präsidentschaftswahlen in Belarus im August 2020 werden in dem EU-Nachbarland täglich Menschen willkürlich inhaftiert und rechtswidrig verurteilt. In den Jahren 2020 und 2021 wurden mehr als 40.000 politisch motivierte Verhaftungen gezählt und mehr als 1.800 Fälle von staatlicher Folter dokumentiert.

Derzeit befinden sich über 1.400 Menschen in politischer Haft, darunter der Friedensnobelpreisträger von 2022, Ales Bialiatski. Gewalt, Willkür, Folter und Repressionen gegen Bürger, Menschenrechtsorganisationen und unabhängige Journalisten sind an der Tagesordnung.

Wie erfolgt die Übergabe der Unterschriften?
Geplant ist eine Übergabe an eine belarussische Botschaft.

 

Diese Petition hat 82.251 Unterschriften erreicht

Das Problem

 

In Weißrussland sitzt Ales Bialiatski, der Vorsitzende des Menschenrechtszentrums "Viasna" und Träger des Friedensnobelpreises 2022, seit dem 14. Juli 2021 unschuldig im Gefängnis. Ales Bialiatski ist einer von mehr als 1.400 politischen Gefangenen in Belarus. Sie alle sind nur deshalb inhaftiert, weil sie ihr Menschenrecht auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit wahrgenommen haben.

Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung von Ales Bialiatski und allen anderen politischen Gefangenen durch das belarussische Regime. Wir fordern alle Behörden der Republik Belarus auf, die Einschüchterung, Verfolgung und Inhaftierung von friedlichen Demonstranten, Oppositionellen, Menschenrechtsaktivisten, Studenten und Medienvertretern unverzüglich zu beenden.

Die Inhaftierung politischer Gefangener und die Verfolgung politischer Dissidenten sind schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, zu deren Einhaltung sich Belarus als Vertragsstaat der Internationalen Konvention über bürgerliche und politische Rechte verpflichtet hat. Wir möchten die diplomatischen Vertreter der Republik Belarus an die internationalen Verpflichtungen ihres Landes erinnern und die belarussischen Behörden auffordern, die grundlegenden Menschenrechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit für alle Menschen in Belarus uneingeschränkt zu gewähren.

Warum ist dies wichtig?

Ales Bialiatski wurde am 14. Juli 2021 verhaftet und ist nur einer von vielen politischen Gefangenen in Belarus, die unschuldig im Gefängnis sitzen, weil sie sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Bialiatski gründete 1996 das belarussische Menschenrechtszentrum Viasna, das heute nur noch aus dem Exil agieren kann. Im Jahr 2022 erhielt er zusammen mit der russischen NRO Memorial und dem ukrainischen Zentrum für bürgerliche Freiheiten den Friedensnobelpreis.

Die Entscheidung des norwegischen Nobelkomitees, Ales Bialiatski den Friedensnobelpreis 2022 zu verleihen, ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit allen politischen Gefangenen in Belarus, deren Schicksal wir nicht vergessen dürfen.

Seit den laut OSZE gefälschten Präsidentschaftswahlen in Belarus im August 2020 werden in dem EU-Nachbarland täglich Menschen willkürlich inhaftiert und rechtswidrig verurteilt. In den Jahren 2020 und 2021 wurden mehr als 40.000 politisch motivierte Verhaftungen gezählt und mehr als 1.800 Fälle von staatlicher Folter dokumentiert.

Derzeit befinden sich über 1.400 Menschen in politischer Haft, darunter der Friedensnobelpreisträger von 2022, Ales Bialiatski. Gewalt, Willkür, Folter und Repressionen gegen Bürger, Menschenrechtsorganisationen und unabhängige Journalisten sind an der Tagesordnung.

Wie erfolgt die Übergabe der Unterschriften?
Geplant ist eine Übergabe an eine belarussische Botschaft.

 

Die Entscheidungsträger*innen

Sviatlana Tsikhanouskaya
Gewählte Präsidentin von Belarus / Leiter des Übergangskabinetts von Belarus
Beantwortet
Mein Name ist Sviatlana Tsikhanouskaya, ich habe die Präsidentschaftswahlen in Belarus am 9. August 2020 gewonnen, nachdem mein Mann inhaftiert und an der Teilnahme als Kandidat gehindert worden war. Der weißrussische Diktator Aljaksandr Lukaschenka erkannte meinen Sieg nicht an, ließ Gewalt auf die Demonstranten los, verhaftete Tausende von Menschen und trieb mich ins Exil. Ich kämpfe weiter für die Freiheit meines Volkes, und ich finde Ales Bialiatski in diesem Kampf an meiner Seite. Ales Bialiatski ist der Stolz des belarussischen Volkes. Nicht nur, weil er unser zweiter Nobelpreisträger ist - beide haben den Kampf gegen Diktator Aljaksandr Lukaschenka aufgenommen. Er ist vor allem wegen seines Mutes, seiner Würde und seines unermüdlichen Einsatzes für die Menschenrechte unser Held. Ich musste die Gerichtsverhandlungen aus dem Ausland verfolgen, aber aus allen Berichten und Fotos ging hervor, dass er und seine Kollegen von Viasna, die vor Gericht stehen, weiterhin bereit sind, weiter zu kämpfen - für Würde, Rechteund Solidarität. Ales Bialiatski ist einer der großartigsten Menschen, die ich je getroffen habe. Ich bin stolz darauf, ihn persönlich zu kennen und bei der Nobelpreisverleihung dabei gewesen zu sein, bei der sein Mut und seine Arbeit gewürdigt wurden, auch wenn es eine Schande war, dass er nicht dabei sein konnte. Ales Bialiatski muss sofort freigelassen werden, so wie alle politischen Gefangenen, für die er so unermüdlich gekämpft hat. Ich bitte alle, ihre Stimme zu erheben und die Botschaft zu verbreiten: Lasst Ales Bialiatski frei und auch alle politischen Gefangenen in Belarus.
the Belarusian government and its representatives
the Belarusian government and its representatives
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