Free Jimmy Lai! Straßen vor Botschaften nach politischen Gefangenen benennen!


Free Jimmy Lai! Straßen vor Botschaften nach politischen Gefangenen benennen!
Das Problem
English / German
Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene.
Einer von ihnen ist Jimmy Lai, 76 Jahre alt, ein britischer Staatsbürger und prominenter Unterstützer der Demokratiebewegung in Hongkong. Er ist Gründer und Herausgeber von „Apple Daily“, eine der beliebtesten Zeitungen in Hongkong, die im Juni 2021 zur Schließung gezwungen wurde. Durch seinen mutigen Journalismus und sein Engagement für die Demokratie wurde Jimmy Lai zum Ziel mehrerer politisch motivierter Strafverfahren. Im August 2020 wurde Jimmy Lai verhaftet, weil er angeblich gegen das neue „nationale Sicherheitsgesetz“ verstoßen hatte. Die Büroräume von Apple Daily wurden von der nationalen Sicherheitspolizei durchsucht und alle finanziellen Mittel eingefroren, sodass die Zeitung im Juni 2021 gezwungen war, den Betrieb einzustellen. Jimmy Lai wird in Isolationshaft gehalten. Sein Prozess hat begonnen und könnte mit einem Urteil für lebenslange Haft enden.
Dissidenten wie Jimmy Lai werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden.
Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.
Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Jimmy Lai zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt.
Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie.
Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen.
Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt vor der chinesischen Botschaft (Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin) in „Jimmy-Lai-Straße“ umzubenennen.
Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht!
Weitere Petitionen für politische Gefangenen:
Straße vor russischer Botschaft nach Vladimir Kara-Murza umbenennen: https://chng.it/xjkWXVtpDf
Straße vor belarussischer Botschaft nach Maria Kolesnikowa umbenennen: https://chng.it/GYCvzqwdQb
Straße vor iranischer Botschaft nach Narges Mohammadi umbenennen: https://chng.it/C7MJrsF2pC
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr
Über diese Kampagne:
Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).
Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild: Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.
Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Die Vorschriften lassen es zu. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.
Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

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Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene.
Einer von ihnen ist Jimmy Lai, 76 Jahre alt, ein britischer Staatsbürger und prominenter Unterstützer der Demokratiebewegung in Hongkong. Er ist Gründer und Herausgeber von „Apple Daily“, eine der beliebtesten Zeitungen in Hongkong, die im Juni 2021 zur Schließung gezwungen wurde. Durch seinen mutigen Journalismus und sein Engagement für die Demokratie wurde Jimmy Lai zum Ziel mehrerer politisch motivierter Strafverfahren. Im August 2020 wurde Jimmy Lai verhaftet, weil er angeblich gegen das neue „nationale Sicherheitsgesetz“ verstoßen hatte. Die Büroräume von Apple Daily wurden von der nationalen Sicherheitspolizei durchsucht und alle finanziellen Mittel eingefroren, sodass die Zeitung im Juni 2021 gezwungen war, den Betrieb einzustellen. Jimmy Lai wird in Isolationshaft gehalten. Sein Prozess hat begonnen und könnte mit einem Urteil für lebenslange Haft enden.
Dissidenten wie Jimmy Lai werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden.
Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.
Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Jimmy Lai zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt.
Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie.
Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen.
Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt vor der chinesischen Botschaft (Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin) in „Jimmy-Lai-Straße“ umzubenennen.
Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht!
Weitere Petitionen für politische Gefangenen:
Straße vor russischer Botschaft nach Vladimir Kara-Murza umbenennen: https://chng.it/xjkWXVtpDf
Straße vor belarussischer Botschaft nach Maria Kolesnikowa umbenennen: https://chng.it/GYCvzqwdQb
Straße vor iranischer Botschaft nach Narges Mohammadi umbenennen: https://chng.it/C7MJrsF2pC
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr
Über diese Kampagne:
Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).
Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild: Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.
Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Die Vorschriften lassen es zu. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.
Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

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Petition am 29. Januar 2024 erstellt