Frauenfeindliches Ehegattensplitting endlich abschaffen!


Frauenfeindliches Ehegattensplitting endlich abschaffen!
Das Problem
Endlich gibt es die Debatte, auf die sicherlich nicht nur ich, als Alleinerziehende, lange gewartet habe!
Das Ehegattensplitting aus Zeiten westdeutscher Hausfrauenwerbung und einseitiger Familienmodelle - aus dem Jahr 1958 muss endlich abgeschafft und durch ein modernes gerechtes und transparentes Steuersystem, welches den heutigen Lebensrealitäten in unserem vielschichtigen Land entspricht, ersetzt werden.
Es kann doch nicht sein, dass z.B. Alleinerziehende, die einen Großteil der Lasten, manchmal, auch die ganzen Kosten der Kindererziehung und den Lebensunterhalt allein tragen auch noch die höchsten steuerlichen Belastungen haben!
Das Ehegattensplitting ist für mich sehr befremdlich. Unterstützt es doch hauptsächlich eine bestimmte Form der Familie. Alle anderen Lebensweisen und Familien, alleinerziehende, Unverheiratete, Singles werden gegenüber der klassischen Familie benachteiligt. Das Gesetz aus dem Jahr 1958!! geht an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei.
41% aller Haushalte in Deutschland bestehen nur aus einer Person. Ein Großteil der Eltern vieler Kinder leben unverheiratet glücklich zusammen.
Menschen, die ein anderes Lebensmodell als die Ehe bevorzugen, werden bestraft. Das ist nicht Aufgabe des Staates und es ist zudem einfach ungerecht. Vater Staat kassiert mehr Geld von mir als von meinen Kolleg:innen, weil, oder obwohl ich mein Kind allein erziehe und Vollzeit arbeite?!
Es geht aber nicht nur Alleinerziehenden so, denn auch Paare, die zusammen ihre Kinder erziehen und nicht verheiratet sind, bleiben in dieser Ungerechtigkeit. Unverheiratete haben Steuerklasse eins, auch wenn sie eine:n Partner:in haben. Allein die Eheurkunde bringt sie in eine günstigere Steuerklasse. Natürlich sollen Familien mit Kindern steuerlich besser gestellt werden, als Lebensmodelle ohne Kinder - aber bitte ALLE Kinder.
Ebenso setzt das Ehegattensplitting die komplett falschen Anreize für Frauen. Es bevorzugt Alleinverdienerehen - diese werden mit dem Ehegattensplitting am stärksten entlastet und in den meisten Fällen ist es eben noch immer der Mann, der dann das Geld verdient. Die Frau bleibt zu Hause oder arbeitet nur Teilzeit - es lohnt sich ja nicht. Das ist nicht im Sinne unserer heutigen Gesellschaft und bremst die Entwicklung für mehr Teilhabe und Selbstbestimmtheit von Frauen. Außerdem ist es nicht hilfreich in der heutigen Zeit, wo es überall an Fachkräften mangelt, ein Steuersystem weiterzuführen, welches verhindert, dass es sich für einen Großteil der Gesellschaft gar nicht lohnt, Vollzeit zu arbeiten. Es fehlt gerade in den sozialen Berufen an Lehrerinnen, Pflegerinnen, Kindergärtnerinnen ...
Es wir Zeit für ein neues, gerechteres transparenteres Steuergesetz, welches alle Lebensmodelle gleichwertig behandelt und wirklich alle Familien, nicht nur die "klassische Familie" fördert.
Nun gibt es endlich die Chance entsprechend Druck auf die Debatte auszuüben und Lars Klingbeil in seinem Vorstoß zu unterstützen, dieses Gesetz von vorvorgestern zu streichen und durch ein modernes Steuergesetz zu ersetzen.
Bitte helft dabei mit! Für ein gerechtes, vielschichtiges Deutschland in dem Frauen gleichberechtigt leben und nicht durch antiquierte Gesetze in alten Rollenbildern bleiben.

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Das Problem
Endlich gibt es die Debatte, auf die sicherlich nicht nur ich, als Alleinerziehende, lange gewartet habe!
Das Ehegattensplitting aus Zeiten westdeutscher Hausfrauenwerbung und einseitiger Familienmodelle - aus dem Jahr 1958 muss endlich abgeschafft und durch ein modernes gerechtes und transparentes Steuersystem, welches den heutigen Lebensrealitäten in unserem vielschichtigen Land entspricht, ersetzt werden.
Es kann doch nicht sein, dass z.B. Alleinerziehende, die einen Großteil der Lasten, manchmal, auch die ganzen Kosten der Kindererziehung und den Lebensunterhalt allein tragen auch noch die höchsten steuerlichen Belastungen haben!
Das Ehegattensplitting ist für mich sehr befremdlich. Unterstützt es doch hauptsächlich eine bestimmte Form der Familie. Alle anderen Lebensweisen und Familien, alleinerziehende, Unverheiratete, Singles werden gegenüber der klassischen Familie benachteiligt. Das Gesetz aus dem Jahr 1958!! geht an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei.
41% aller Haushalte in Deutschland bestehen nur aus einer Person. Ein Großteil der Eltern vieler Kinder leben unverheiratet glücklich zusammen.
Menschen, die ein anderes Lebensmodell als die Ehe bevorzugen, werden bestraft. Das ist nicht Aufgabe des Staates und es ist zudem einfach ungerecht. Vater Staat kassiert mehr Geld von mir als von meinen Kolleg:innen, weil, oder obwohl ich mein Kind allein erziehe und Vollzeit arbeite?!
Es geht aber nicht nur Alleinerziehenden so, denn auch Paare, die zusammen ihre Kinder erziehen und nicht verheiratet sind, bleiben in dieser Ungerechtigkeit. Unverheiratete haben Steuerklasse eins, auch wenn sie eine:n Partner:in haben. Allein die Eheurkunde bringt sie in eine günstigere Steuerklasse. Natürlich sollen Familien mit Kindern steuerlich besser gestellt werden, als Lebensmodelle ohne Kinder - aber bitte ALLE Kinder.
Ebenso setzt das Ehegattensplitting die komplett falschen Anreize für Frauen. Es bevorzugt Alleinverdienerehen - diese werden mit dem Ehegattensplitting am stärksten entlastet und in den meisten Fällen ist es eben noch immer der Mann, der dann das Geld verdient. Die Frau bleibt zu Hause oder arbeitet nur Teilzeit - es lohnt sich ja nicht. Das ist nicht im Sinne unserer heutigen Gesellschaft und bremst die Entwicklung für mehr Teilhabe und Selbstbestimmtheit von Frauen. Außerdem ist es nicht hilfreich in der heutigen Zeit, wo es überall an Fachkräften mangelt, ein Steuersystem weiterzuführen, welches verhindert, dass es sich für einen Großteil der Gesellschaft gar nicht lohnt, Vollzeit zu arbeiten. Es fehlt gerade in den sozialen Berufen an Lehrerinnen, Pflegerinnen, Kindergärtnerinnen ...
Es wir Zeit für ein neues, gerechteres transparenteres Steuergesetz, welches alle Lebensmodelle gleichwertig behandelt und wirklich alle Familien, nicht nur die "klassische Familie" fördert.
Nun gibt es endlich die Chance entsprechend Druck auf die Debatte auszuüben und Lars Klingbeil in seinem Vorstoß zu unterstützen, dieses Gesetz von vorvorgestern zu streichen und durch ein modernes Steuergesetz zu ersetzen.
Bitte helft dabei mit! Für ein gerechtes, vielschichtiges Deutschland in dem Frauen gleichberechtigt leben und nicht durch antiquierte Gesetze in alten Rollenbildern bleiben.

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Petition am 15. Juli 2023 erstellt