
1981 erklärte die UNO den 21. September zum Internationalen Tag des Friedens.
Auch wenn wir schon am 1.September - dem Antikriegstag und Weltfriedenstag- für Frieden auf die Straße gegangen sind und demonstriert haben.
Es kann nicht genug für dieses Thema gekämpft werden.
Generell, sollte es Jeden angehen - insbesondere jeden Vater und jede Mutter, jede Großmutter und jeden Großvater, da die Kinder und Enkel betroffen sind.
"Wir haben den Planeten NUR von unseren Kindern geborgt" - sagte mal ein kluger Mensch und meinte damit, dass wir verpflichtet sind, diesen unseren Kindern und Enkeln im gebrauchsfähigen Zustand zu übergeben."
1.Wenn in dieser Bundesregierung Stimmen laut werden, die bei einem eventuellen "Giftgas-Einsatz" in Syrien bereit wären in den Krieg einzugreifen, dann ist eigentlich schon JEDEM klar, dass da gezündelt wird - dass ein solcher Einsatz schon von genau diesen Kräften in Vorbereitung ist - damit sie die schon lange verlorenen Posten noch retten wollen.
In "Tagesschu.de" finden wir: "Möglicher Giftgaseinsatz in Syrien Von der Leyen fordert "glaubhafte Abschreckung"
Stand: 12.09.2018
"Verteidigungsministerin von der Leyen verlangt eine "glaubhafte Abschreckung" gegen einen Giftgasangriff in Syrien. Im Bundestag schloss sie eine Bundeswehr-Beteiligung an einem möglichen Militärschlag nicht aus."
https://www.tagesschau.de/inland/leyen-syrieneinsatz-101.html
Frau Merkel, Frau von der Leyen: Stoppen Sie die Kriegsrethorik! Setzen Sie sich für nachhaltige Friedensprozesse ein!
Die Gefahr einer offenen Konfrontation zwischen Atommächten steigt
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/die-gefahr-einer-offenen-konfrontati.html
"Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, im Hinblick auf Verstöße gegen Völkerrecht und Kriegsbeteiligung von Staaten ohne UN-Mandat „rote Linien“ zu ziehen und der zunehmenden Erosion des internationalen Rechts entschieden entgegen zu treten. Deutschland solle sich im UN-Sicherheitsrat dafür stark machen, zivile Lösungen voranzubringen und alle Konfliktparteien von militärischen Konfliktlösungen abzuhalten. Im Hinblick auf Syrien solle die Bundesregierung nachhaltige Friedensprozesse fördern und statt in Waffen in den Wiederaufbau des Landes investieren."
2. Giftiger Nebel – Die JAPCC- /Nato- Konferenzen in der Messe Essen und das Völkerrecht
Die diesjährige Konferenz vom 9. bis zum 11. Oktober im Kongress-Zentrum Ost der Messe Essen unter dem eingangs erwähnten Titel „Der Nebel des Tages Null“ wird auf der Konferenz-Website in ihrer Unvereinbarkeit mit dem Völkerrecht noch klarer: Das Forum am 10. Oktober lautet „Hat die Nato die Einstellung und Bereitschaft, am Tag Null zu kämpfen?“ Dort gehe es darum, die Bevölkerung auf die Kern-Aufgaben der Nato zu reorientieren.
Die Friedensbewegung fordert die Stadt Essen in einem auch online erreichbaren Appell auf, Konferenzen, die dem Völkerrecht widersprechen, nicht zuzulassen.
Am Samstag vor der Konferenz findet in Essen eine breit unterstützte Demonstration für den Frieden statt, auf der Sprecher der Linken, der SPD, der Grünen und aus dem gewerkschaftlichen Bereich die Vielfalt der Anhänger einer Friedenskultur sichtbar machen. Im Demonstrationsaufruf berufen sich die Friedensfreunde auf den ehemaligen Essener Bundespräsidenten Gustav Heinemann, der Atombomben als »sogenannte Waffen« bezeichnete. Ihr Einsatz stellt die Negation der Zivilisation dar. Wer sie einsetzt, nimmt auch den eigenen Untergang in Kauf.
Ende September überreicht das Bündnis dem Oberbürgermeister die bis dann gesammelten weit über tausend Unterschriften unter dem Appell gegen diese Konferenzen. Die Demonstrationen gegen die Kalkarer Drehscheibe für den Hightech-Krieg finden am Tag der Deutschen Einheit, dem 3.10. in Kalkar und am 6.Oktober in Essen auf dem Willy Brandt-Platz nahe Hauptbahnhof statt. Die Demonstration in Kalkar beginnt um 11:30 Uhr und die Essener Demonstration am Wochenende vor der Nato-Konferenz beginnt dann um zwei Minuten vor zwölf. Dieser Zeitpunkt ist der, auf dem die Warnuhr vor dem Atomkrieg aktuell steht.
Hier kann man den Appel unterschreiben:
http://www.no-natom-krieg.de/appell-an-die-stadt-essen/
solche Konferenzen nicht mehr zuzulassen.
Last but not least
8,541 Milliarden Euro standen im deutschen Bundeshaushalt im Jahr 2017 für die Entwicklungshilfe zur Verfügung. Zum Vergleich: Im selben Jahr gab Deutschland 44,3 Milliarden Euro für Rüstung aus. Die Bundesregierung bevorzugt also eine Industrie, die Zerstörung, Leid und Tod über die Menschen bringt, gegenüber Programmen, die Menschen helfen sollen.
Frau Merkel, wann beginnen Sie endlich, sich tatsächlich für Frieden einzusetzen?