#mybrainmychoice Initiative
Jun 15, 2020

Liebe Unterstützer:innen, es ist Zeit für eine realitäts- und wissenschaftsbasierte Drogenpolitik!

Das besagt auch die überwältigende Zahl an Unterschriften in den ersten zwei Wochen seit dem Start unserer Petition. Vielen Dank an jede:n von euch für eure Stimmen, eure Kommentare und fürs Teilen in euren Netzwerken. Die 6.000 Unterschriften sind euer Verdienst!

Es liegt aber noch viel vor uns. Denn wir haben längst noch nicht alle Personen erreicht, die drogenpolitische Entscheidungen betroffen und entsprechend motiviert sind, sich anzuschließen. Die Petition ist nur der Kern unserer Kampagne, mit der wir unserer gemeinsamen Forderung nach einer Fachkommission vereint Druck verleihen. Parallel arbeiten wir mit unseren Kampagnen-Partner:innen an weiteren Debatten-Beiträgen über die Notwendigkeit einer grundlegend neuen Drogenpolitik.

Den ersten umfassenden Hintergrundartikel, der aus einer solchen Zusammenarbeit hervorgegangen ist, haben wir am Freitag veröffentlicht: “Was Harm Reduction ist und warum wir mehr davon brauchen” von Melissa Scharwey.

"Die Umsetzung von micro harm reduction in Deutschland ist also nicht auf dem Level, auf dem sie laut wissenschaftlichen Erkenntnissen sein sollte. Neben der Ignoranz von Evidenz besteht ein weiteres grundsätzliches Problem darin, dass der Fokus auf micro harm reduction liegt, während auf macro-Ebene weiter die gewohnten Prohibitionsmaßnahmen aufrechterhalten werden – und mit ihnen die schwerwiegenden Folgen." 

Zum Artikel: https://mybrainmychoice.de/harm-reduction/

Auf Instagram (@mybrainmypetition) und YouTube (#mybrainmychoice Initiative) findet ihr außerdem die ersten Statements unserer Erstunterzeichner:innen.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, auch Personen zu erreichen, die sich bislang kaum oder gar nicht mit Drogenpolitik beschäftigt haben oder in ihrem Umfeld nicht konnten. Während in einigen Bereichen offen über Drogengebrauch gesprochen wird, ist das in den meisten Fällen noch ein Tabu. Selbst ein Gespräch kann deshalb stigmatisierende Folgen haben. Hinter dieser Petition steht ein Zusammenschluss aus Parteien, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um ihre teils jahrzehntelangen Forderungen nach einer Kehrtwende in der Drogenpolitik in die öffentliche Debatte zu bringen. Drogenpolitik und die Auswirkungen ihrer jetzigen Gestaltung sind kein Randthema, sondern alltäglich – daher muss sie endlich raus aus dem Tabu und Stigma.

Wer noch mehr über unsere Ziele erfahren möchte: Gestern war Philine beim Hanf Journal zu Gast, um die Kampagne live bei Facebook vorzustellen und über das Versagen in der deutschen Drogenpolitik zu sprechen. Hier ist die Aufnahme – eine Stunde Drogenpolitik.

Helft uns dabei, weitere Mitstreiter:innen zu erreichen und die Petition so richtig groß werden zu lassen!

Für eine grundlegend #NeueDrogenpolitik!
Eure Philine und Julia

PS: Folgt uns auch auf Instagram (@mybrainmypetition), Twitter (@philineedbauer) und Facebook (@mybrainmychoice).

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