Keine Schließung der Mittelschule in Berchtesgaden


Keine Schließung der Mittelschule in Berchtesgaden
Das Problem
Liebe Eltern, Schüler, Freunde, Berchtesgadener und alle anderen. Wir brauchen wirklich dringend Eure Unterstützung.
Durch ein Telefonat habe ich gerade erfahren das die Schulleitung sowie die Lehrer/ Lehrerinnen nichts selber gegen die Schließung machen dürfen! Sie müssen sich neutral halten. Dürfen keine Unterschriften sammeln etc. Diese Anweisung kommt direkt vom Schulamt Berchtesgadener Land.
Derzeit gibt es zwei Mittelschulen im Berchtesgadener Talkessel. In Berchtesgaden und in Bischofswiesen. Seit einigen Wochen wird in den Gemeinden darüber diskutiert, ob es Sinn macht, beide Schulen zu halten oder zu einer gemeinsamen Schule zusammenzulegen.
Das sagt der Bürgermeister
"Ich habe mir viele Gedanken gemacht und zwar unter dem Aspekt, dass es bei dieser Entscheidung um das Wohl der Kinder geht", so begann Bürgermeister Hannes Rasp sein Statement. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Elfjähriger darüber Gedanken macht, wo eine Schule steht. Die Emotionen hängen nicht bei den Kindern, sondern bei den Eltern", so beginnt er seine Argumentation für den neuen Standort der gemeinsamen Mittelschule.
"Die Kinder werden doch sowieso gefahren"
Und fährt fort: "Es ist doch egal, wohin die Kinder fahren, die lernen das doch ganz schnell, in welchen Bus sie einsteigen müssen. Die Berchtesgadener haben sicherlich mehr Fußgänger, aber wenn ich mir das Verkehrsaufkommen anschaue dann werden die Fußgänger doch sowieso alle gefahren und dann ist es auch egal, ob die Kinder nach Bischofswiesen oder Berchtesgaden gefahren werden."
Ein weiterer wichtiger Aspekt für Hannes Rasp ist die Frage nach dem Schulgebäude: "Wenn ich mir die beiden Gebäude anschaue, dann muss berücksichtigt werden, dass Bischofswiesen bereits mit öffentlichen Geldern saniert wurde. Das ist für mich ein klarer "Pluspunkt".
Fakt ist: Die Schulbusse sind so überfüllt, so dass die Kinder in der Fahrerkabine stehen müssen und eine sichere Fahrt zur Schule nicht gewährleistet ist.
"Unsere Mittelschule darf nicht sterben"
Elisabeth Rasp, die 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Schönau hingegen bricht für den Mittelschulstandort Berchtesgaden eine Lanze: "Ich bin seit mittlerweile 20 Jahren an der Mittelschule Berchtesgaden. Wenn ich höre, dass wir über den Tellerrand schauen und unser Kirchturmdenken aufgeben müssen, so muss ich sagen, das wurde vor Jahren bereits gemacht. Denn die Schule in Berchtesgaden wurde für die vier Gemeinden gebaut wurde, damit jeder Schüler den gleichen Schulweg hat.
Klar steht eine sanierte Schule besser da, aber in Bischofswiesen wurde die Grundschule saniert, nicht die Mittelschule. Die Kosten sind das eine, aber man sollte auch die Eltern und Kinder entscheiden lassen. Ich kenne keinen Fall, der zu Hause geblieben ist, weil es ihm bei uns in der Schule nicht gefällt. Jeder Schüler soll einen kurzen Schulweg haben.
"Das Wohl der Schüler steht im Vordergrund"
Außerdem, die Mittelschule ist eine Pflichtschule, die anderen sind weiterführende Schulen. Für mich steht das Wohl des Schülers im Vordergrund und es ist ein Unding, dass eine kleine Schule eine große Schule schluckt. Man kann auch eine ältere Schule so einrichten, dass sich der Schüler wohlfühlt. Die Mittelpunktschule darf nicht sterben.
Die Mittelschule Bischofswiesen hat ca. 102 Schüler, Berchtesgaden ca. 221 Schüler.
Wie und wo sollen unsere Schüler untergebracht werden? Wie voll sollen die Klassen noch werden? Spezielle Förderschulen werden erst gar nicht eröffnet und gleich abgelehnt. Schon schlimm, dass diese Kinder in ihrer Heimat keine Hilfe finden! Und nun müssen auch noch die anderen Kinder wegen Sparmaßnahmen darunter leiden.
Um Gelder zu sparen soll die Mittelschule Berchtesgaden geschlossen werden. Es geht hier nicht um die Eltern, sondern um unsere Kinder lieber Mittelschulverband.
Wir sind gegen die Schließung der Mittelschule Berchtesgaden
Schulgeschichte
1906 wurde an der Schießstättstraße eine eigene Volksschule für die Kinder aus Salzberg erbaut, deren Räumlichkeiten jedoch von 1942 bis 1984 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung erneut gemeinsam mit der Berchtesgadener Marktschule genutzt wurden. In der einstigen Volksschule Salzberg ist jetzt ein Kindergarten untergebracht.[5]
Eine andere Schule wurde auf dem Platz der ehemaligen Schrannenhalle in dem 1875 fertiggestellten Rathaus eingerichtet. Sie diente bis 1972 den Schülern aus Berchtesgaden, Salzberg und Stanggaß als Unterrichtsstätte.[6]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Volksschulen zu Bekenntnisschulen und der Markt erhielt eine katholische Schule, der 1952 eine evangelische folgte. Während die evangelischen Schüler in der „evangelischen Schule“ im Rathaus unterrichtet wurden, besuchten die katholischen Schüler ab Oktober 1952 die Volksschule Am Bacheifeld (Altbau), die 1955 um einen Mittelbau (Salzbergbau) für die Mädchen erweitert wurde. In diesen Mittelbau wurde ein Jugendheim integriert. Die Trennung nach Konfessionen und Geschlecht in den Volksschulen blieb bis 1967 bestehen. Erst nach 1967 besuchten die evangelischen Schüler gemeinsam mit den katholischen die vier Oberstufenklassen der Volksschule Berchtesgaden.[1] Nach der landesweiten Auflösung des Volksschulsystems wurden die Klassenstufen nach Grund- und Hauptschule getrennt, und die Schüler der Grundschule[7] auf das Gebäude Am Bacheifeld, die der Hauptschule bis 1972 auf das Berchtesgadener Rathausgebäude verteilt.
1972 zog die Hauptschule Berchtesgaden vom Rathaus in einen eigenen Erweiterungsbau Am Bacheifeld um, der 1996 erneut um einen Trakt erweitert wurde. Seit dem Schuljahr 1999/2000 bietet die Hauptschule einen „Mittlere-Reife-Zug“ an. Seit dem 1. August 2010 in einem Schulverbund mit der Mittelschule Bischofswiesen, wurde die Hauptschule Berchtesgaden in Mittelschule Berchtesgaden umbenannt und bietet seit vielen Jahren eineNachmittagsbetreuung an.
Quelle Bgland24.de
Quelle Berchtesgadener Anzeiger
Quelle Berchtesgadener Anzeiger
Quelle Bgland24.de

Das Problem
Liebe Eltern, Schüler, Freunde, Berchtesgadener und alle anderen. Wir brauchen wirklich dringend Eure Unterstützung.
Durch ein Telefonat habe ich gerade erfahren das die Schulleitung sowie die Lehrer/ Lehrerinnen nichts selber gegen die Schließung machen dürfen! Sie müssen sich neutral halten. Dürfen keine Unterschriften sammeln etc. Diese Anweisung kommt direkt vom Schulamt Berchtesgadener Land.
Derzeit gibt es zwei Mittelschulen im Berchtesgadener Talkessel. In Berchtesgaden und in Bischofswiesen. Seit einigen Wochen wird in den Gemeinden darüber diskutiert, ob es Sinn macht, beide Schulen zu halten oder zu einer gemeinsamen Schule zusammenzulegen.
Das sagt der Bürgermeister
"Ich habe mir viele Gedanken gemacht und zwar unter dem Aspekt, dass es bei dieser Entscheidung um das Wohl der Kinder geht", so begann Bürgermeister Hannes Rasp sein Statement. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Elfjähriger darüber Gedanken macht, wo eine Schule steht. Die Emotionen hängen nicht bei den Kindern, sondern bei den Eltern", so beginnt er seine Argumentation für den neuen Standort der gemeinsamen Mittelschule.
"Die Kinder werden doch sowieso gefahren"
Und fährt fort: "Es ist doch egal, wohin die Kinder fahren, die lernen das doch ganz schnell, in welchen Bus sie einsteigen müssen. Die Berchtesgadener haben sicherlich mehr Fußgänger, aber wenn ich mir das Verkehrsaufkommen anschaue dann werden die Fußgänger doch sowieso alle gefahren und dann ist es auch egal, ob die Kinder nach Bischofswiesen oder Berchtesgaden gefahren werden."
Ein weiterer wichtiger Aspekt für Hannes Rasp ist die Frage nach dem Schulgebäude: "Wenn ich mir die beiden Gebäude anschaue, dann muss berücksichtigt werden, dass Bischofswiesen bereits mit öffentlichen Geldern saniert wurde. Das ist für mich ein klarer "Pluspunkt".
Fakt ist: Die Schulbusse sind so überfüllt, so dass die Kinder in der Fahrerkabine stehen müssen und eine sichere Fahrt zur Schule nicht gewährleistet ist.
"Unsere Mittelschule darf nicht sterben"
Elisabeth Rasp, die 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Schönau hingegen bricht für den Mittelschulstandort Berchtesgaden eine Lanze: "Ich bin seit mittlerweile 20 Jahren an der Mittelschule Berchtesgaden. Wenn ich höre, dass wir über den Tellerrand schauen und unser Kirchturmdenken aufgeben müssen, so muss ich sagen, das wurde vor Jahren bereits gemacht. Denn die Schule in Berchtesgaden wurde für die vier Gemeinden gebaut wurde, damit jeder Schüler den gleichen Schulweg hat.
Klar steht eine sanierte Schule besser da, aber in Bischofswiesen wurde die Grundschule saniert, nicht die Mittelschule. Die Kosten sind das eine, aber man sollte auch die Eltern und Kinder entscheiden lassen. Ich kenne keinen Fall, der zu Hause geblieben ist, weil es ihm bei uns in der Schule nicht gefällt. Jeder Schüler soll einen kurzen Schulweg haben.
"Das Wohl der Schüler steht im Vordergrund"
Außerdem, die Mittelschule ist eine Pflichtschule, die anderen sind weiterführende Schulen. Für mich steht das Wohl des Schülers im Vordergrund und es ist ein Unding, dass eine kleine Schule eine große Schule schluckt. Man kann auch eine ältere Schule so einrichten, dass sich der Schüler wohlfühlt. Die Mittelpunktschule darf nicht sterben.
Die Mittelschule Bischofswiesen hat ca. 102 Schüler, Berchtesgaden ca. 221 Schüler.
Wie und wo sollen unsere Schüler untergebracht werden? Wie voll sollen die Klassen noch werden? Spezielle Förderschulen werden erst gar nicht eröffnet und gleich abgelehnt. Schon schlimm, dass diese Kinder in ihrer Heimat keine Hilfe finden! Und nun müssen auch noch die anderen Kinder wegen Sparmaßnahmen darunter leiden.
Um Gelder zu sparen soll die Mittelschule Berchtesgaden geschlossen werden. Es geht hier nicht um die Eltern, sondern um unsere Kinder lieber Mittelschulverband.
Wir sind gegen die Schließung der Mittelschule Berchtesgaden
Schulgeschichte
1906 wurde an der Schießstättstraße eine eigene Volksschule für die Kinder aus Salzberg erbaut, deren Räumlichkeiten jedoch von 1942 bis 1984 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung erneut gemeinsam mit der Berchtesgadener Marktschule genutzt wurden. In der einstigen Volksschule Salzberg ist jetzt ein Kindergarten untergebracht.[5]
Eine andere Schule wurde auf dem Platz der ehemaligen Schrannenhalle in dem 1875 fertiggestellten Rathaus eingerichtet. Sie diente bis 1972 den Schülern aus Berchtesgaden, Salzberg und Stanggaß als Unterrichtsstätte.[6]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Volksschulen zu Bekenntnisschulen und der Markt erhielt eine katholische Schule, der 1952 eine evangelische folgte. Während die evangelischen Schüler in der „evangelischen Schule“ im Rathaus unterrichtet wurden, besuchten die katholischen Schüler ab Oktober 1952 die Volksschule Am Bacheifeld (Altbau), die 1955 um einen Mittelbau (Salzbergbau) für die Mädchen erweitert wurde. In diesen Mittelbau wurde ein Jugendheim integriert. Die Trennung nach Konfessionen und Geschlecht in den Volksschulen blieb bis 1967 bestehen. Erst nach 1967 besuchten die evangelischen Schüler gemeinsam mit den katholischen die vier Oberstufenklassen der Volksschule Berchtesgaden.[1] Nach der landesweiten Auflösung des Volksschulsystems wurden die Klassenstufen nach Grund- und Hauptschule getrennt, und die Schüler der Grundschule[7] auf das Gebäude Am Bacheifeld, die der Hauptschule bis 1972 auf das Berchtesgadener Rathausgebäude verteilt.
1972 zog die Hauptschule Berchtesgaden vom Rathaus in einen eigenen Erweiterungsbau Am Bacheifeld um, der 1996 erneut um einen Trakt erweitert wurde. Seit dem Schuljahr 1999/2000 bietet die Hauptschule einen „Mittlere-Reife-Zug“ an. Seit dem 1. August 2010 in einem Schulverbund mit der Mittelschule Bischofswiesen, wurde die Hauptschule Berchtesgaden in Mittelschule Berchtesgaden umbenannt und bietet seit vielen Jahren eineNachmittagsbetreuung an.
Quelle Bgland24.de
Quelle Berchtesgadener Anzeiger
Quelle Berchtesgadener Anzeiger
Quelle Bgland24.de

Petition geschlossen.
Jetzt die Petition teilen!
Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 26. Oktober 2016 erstellt