Petition updateFracking gesetzlich verbieten – Ausgfrackt is!Fracking-Verbot - Forderungen an die nächste Regierung

Sonja SchuhmacherWeiden, Germany

Oct 3, 2017
Liebe UnterstützerInnen,
die Klimawandel-Leugner von der AfD haben ihr Ziel erreicht – und vermutlich das ihrer (geheimen) Geldgeber: Jeder redet über ihre Provokationen und „Erfolge“ und fast keiner über die Themen, um die es geht: den voranschreitenden Klimawandel, die lebenswerte Zukunft für unsere Kinder ohne Fracking und fossile Brennstoffe, soziale und globale Gerechtigkeit.
Deshalb meine Bitte an Sie: Erinnern Sie die Verhandlungsdelegation der GRÜNEN an die Forderungen des Bund Naturschutz an die nächste Bundesregierung. (Natürlich können Sie zusätzlich an Ihre/n Bundestagsabgeordnete/n schreiben: vorname.nachname@bundestag.de)
[Gebrauchsanleitung: E-Mail-Text unten kopieren und in Ihr Mail-Programm einfügen, mitgelieferte E-mail-Adressen der Grünen einsetzen, unten Ihren Namen einfügen, abschicken]
Herzliche Grüße
Ihre Sonja Schuhmacher
BN Weiden
anton.hofreiter@bundestag.de
cem.oezdemir@gruene.de
juergen.trittin@bundestag.de
katrin.goering-eckardt@bundestag.de
buero.peter@gruene.de
Liebe Katrin Göring-Eckardt, liebe Simone Peter, lieber Jürgen Trittin, lieber Cem Özdemir , lieber Anton Hofreiter,
bitte unterschreiben Sie einen Koalitionsvertrag nur, wenn er folgende Forderungen des Bund Naturschutz erfüllt sind:
Das Pariser Klimaschutzabkommen konsequent umsetzen: sozialverträglicher Ausstieg aus der Kohle noch vor 2030:
Die Rettung der Bürgerenergiewende, den Umstieg auf 100 % Erneuerbare bis 2040 realisieren und die Energieverschwendung endlich beenden. Die dezentrale Bürgerenergiewende muss Vorrang vor dem Bau von HGÜ -Trassen haben.
Atomkraft muss Geschichte werden! Atomenergie ohne schuldhaftes Zögern abschalten und den Atomausstieg im Grundgesetz verankern. Sicherheit der Atommüll-Zwischenlager jetzt offen diskutieren und Konzept überprüfen. Die Atommüll-Lagersuche nur auf Grundlage von wissenschaftlich begründeten Kriterien und mit einer verlässlichen und wirksamen Beteiligung der Öffentlichkeit durchführen!
Für einen gerechten Welthandel! Transformationspolitik statt neoliberaler Handelspolitik Die neue Bundesregierung muss die Europäische Union auffordern, aber auch selbst handeln, alle derzeit in Verhandlung oder Ratifizierung befindlichen Abkommen auf den Prüfstand zu setzen und die Handelspolitik nach internationalen Klima-und Umweltvereinbarungen ausrichten.
Ökologische Verkehrswende einleiten und für saubere Luft sorgen: Eine Verkehrswende muss die beiden Ziele Verkehrsvermeidung-und Verlagerung auf umweltverträgliche Verkehrsträger verfolgen. Mindestens 40 Prozent weniger CO2 im Verkehr bis 2030.
Ökologisierung der Landwirtschaft Verringerung des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutzmitteln (z.B. Glyphosatverbot) und Mineraldünger. Ausbau eines Biotopverbundsystems auf Agrarflächen. Erhöhung des Anteils der ökologischen Landwirtschaft Nutztierhaltung von Grund auf umbauen: Anzahl der Tiere an Fläche des landwirtschaftlichen Betriebes anpassen und den Antibiotikaeinsatz verringern. Artgerechte und bodengebundene Tierhaltung. Die Gentechnikfreiheit in der Landwirtschaft sichern.
Abbau umweltschädlicher Subventionen und Bepreisung der Umweltbelastung von Produktion und Transport, denn Preise müssen die ökologische und soziale Wahrheit sagen Den sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen voranbringen und die Kreislaufwirtschaft umsetzen.
Die Finanz-und Handelssysteme sozial-ökologisch und im Sinne einer Suffizienzpolitik umbauen und umweltschädliche Subventionen streichen. Nachhaltiger Schutz der Biologischen Vielfalt und konsequente Anwendung der bestehenden nationalen und internationalen Naturschutzgesetze. Insbesondere die Sicherung und Stärkung des bestehenden Schutzgebietsnetzes durch eine stärkere Förderung von Biotopverbunden, der Entwicklung von Wildnis und dem Schutz von Wäldern, Gewässern und Böden. Stopp des Flächenverbrauchs
bis 2030.
Demokratie aktiv fördern Transparenz in politischen Prozessen und der Ergebniskommunikation schaffen. Ehrenamtliches Engagement stärker fördern und soziale Gerechtigkeit als Basis einer starken Zivilgesellschaft herstellen: Bürgerschaftliches Engagement ist die Basis für eine moderne und aufgeklärte Gesellschaft. Lokale Verankerung und breite zivilgesellschaftliche Bündnisse sind von zentraler Bedeutung für eine aktive Bürgergesellschaft.
https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Themen/Umweltpolitik/Bundestagswahl_2017/Resolution_zur_Bundestagswahl_2017.pdf
Außerdem fordere ich für den Koalitionsvertrag ein allgemeines Fracking-Verbot!
Mit freundlichen Grüßen
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