Frühschwimmzeiten in Kerpen sichern - Gesundheit darf keine Sommerpause machen!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Heike-Tina und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Forderung
Wir fordern die sofortige Einrichtung von verlässlichen Frühschwimmzeiten (mindestens 2-3 mal die Woche am Vormittag) - entweder in der Erftlagune oder im Freibad Türnich. Die aktuellen Regelungen schließen gerade gesundheitlich eingeschränkte Menschen von der individuellen Gesundheitsvorsorge aus.

 

Argumente

  1. Frühschwimmen ist gesundheitliche Notwendigkeit - kein Freizeitvergnügen
    Viele BürgerInnen nutzen die Morgenstunden nicht zur Freizeitgestaltung, sondern zur medizinisch notwendigen Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge. Schwimmen am Morgen ist für Menschen mit chronischen Schmerzen, Gelenkerkrankungen oder Herz-Kreislauf-Problemen essenziell, um mobil zu bleiben. Eine Reduzierung auf Abendstunden oder das Wochenende bricht diese notwendigen therapeutischen Routinen auf.

  2. Das Freibad Türnich ist derzeit kein adäquater Ersatz am Morgen
    Die Öffnung des Freibads Türnich erst ab 11:30 Uhr ignoriert den Bedarf von FrühschwimmerInnen komplett. Zudem ist ein Freibadbetrieb an heißen Tagen ab der Mittagszeit durch den regulären Badebetrieb so stark frequentiert, dass ein kontinuierliches, sportliches oder gesundheitsorientiertes Bahnenschwimmen unmöglich wird. In den Wintermonaten ist das Bad geschlossen und SchwimmerInnen sind gänzlich alternativlos.

  3. Abend- und Wochenendzeiten in der Erftlagune verfehlen die Zielgruppe
    Die angekündigte Sommeröffnungszeiten der Erftlagune am Abend und am Wochenende deckt den Bedarf der berufstätigen Bevölkerung im Feierabend oder von Familien ab. SeniorInnen und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf kühlere Morgenstunden und ein ruhiges Umfeld angewiesen sind, werden durch diese Zeiten faktisch ausgeschlossen.

  4. Widerspruch zum städtischen Gesundheits- und Sportauftrag
    Eine Stadt, die Sport und Gesundheit fördern will, muss die entsprechende Infrastruktur durchgehend und zugänglich halten. Die aktuelle Planung hindert BürgerInnen, die auf das Frühschwimmen angewiesen sind, an ihrer sportlichen Routine, was nachweislich zu einer Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands führen kann.

 

Fazit

Die Flexibilität der Badebetreiber darf nicht zulasten der schwächsten Nutzergruppen gehen. Wir fordern eine Nachbesserung des Belegungsplans, die das Frühschwimmen unter der Woche garantiert.

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