Forderung nach staatliche Aufsicht und Schmerzensgeld für Opfer von kirchlichem Missbrauch


Forderung nach staatliche Aufsicht und Schmerzensgeld für Opfer von kirchlichem Missbrauch
Das Problem
https://theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Inhaltsangabe
https://taz.de/Kirche-und-Missbrauch/!5123378/
https://religionsphilosophischer-salon.de/keys/peter-h-ist-peter-hullermann
https://taz.de/Studie-zu-Missbrauch-im-Bistum-Essen/!5915325/
Ich bin ein Überlebender. Ich wurde in zwei verschiedenen kirchlichen Institutionen missbraucht - einem Kinderheim der Ordensschwestern und als Messdiener eines Kaplans ( Peter H. ). Meine Geschichte ist nicht einzigartig, sondern eine von vielen in den Händen der Kirche. Es ist Zeit, dass wir gehört werden.
Es gibt keine genauen Zahlen darüber, wie viele Menschen durch die Kirche missbraucht wurden, aber es sind zu viele. Laut einer Studie des Magazins "Die Zeit" aus dem Jahr 2018 haben mindestens 3.677 Minderjährige zwischen 1946 und 2014 sexuellen Missbrauch durch katholische Priester, Diakone oder männliche Ordensangehörige erlitten (Quelle: Die Zeit). Diese Zahlen sind schockierend und untragbar.
Wir fordern eine staatliche unabhängige Institution zur Überwachung der kirchlichen Einrichtungen sowie die Festlegung eines Schmerzensgeldes für alle Opfer von sexuellem Missbrauch durch die Kirche. Die bisherigen Bemühungen um Aufarbeitung sind unzureichend und oft nur Versuche der Vertuschung gewesen.
Es ist an der Zeit, dass Gerechtigkeit für uns alle geschieht - für mich und für alle anderen Opfer von sexuellem Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Wir verdienen Wiedergutmachung und das Recht auf Heilung ohne Angst vor weiterem Unrecht.
Unterzeichnen Sie diese Petition jetzt, um uns bei unserer Forderung nach staatlicher Aufsicht und Schmerzensgeld für Opfer von kirchlichem Missbrauch zu unterstützen.
Ein kurzer Einblick in mein Leben!!
Erstmal frage ich mich grade wie würden Sie sich denn fühlen, wenn man Sie als unschuldigen
Säugling ins Fürsorgeheim steckt und wären meiner Zwangseinweisung und danach noch jahrelang von ihren Nonnen, Kaplane, anderen Heimkindern die älter waren missbraucht wurden, ob Mädchen oder Jungen.
Der Leidensweg in meiner Kindheit begann 1968 als ich vom Jugendamt Bottrop aus mir bis heute unerklärliches Gründen zwangseingewiesen wurde denn genau ab diesem Zeitpunkt war meine Kindheit zu Ende bzw. Zerstört.
Und wurde dort als Heimkind gedemütigt, geschlagen, Misshandelt, Erniedrigt und sexueller missbraucht all das musste ich dort über mich ergehen lassen von 1968 bis 1974 als ich in dieser Einrichtung untergebracht war.
Jeden Tag in dieser Einrichtung war eine Qual für mich als Kind man wird systematisch zerstört Tag für Tag ein leiser sich ein schleichender Tod so empfinde ich es als ehemaliges Heimkind. Ich kann mit der Vergangenheit nicht abschließen ich bin auch nicht in der Lage zu vergessen oder zu verzeihen es fällt mir heute schwerer ihnen das Erlebte aufzuschreiben und zu verarbeiten.
Meine Einweisung in dieser katholischen Einrichtung kam einer Vernichtung gleich bzw. Vernichtung der Kindheit und das im Namen der katholischen Kirche oder wie ich es gern sage Schandtat im Namen Gottes der Träger dieser Einrichtung war die katholische Kirche.
Die Erzieherin war darauf aus einen Gezielt seelisch und körperlich zu zerstören und gefügig zu machen eine gezielte Taktik, um ein Kind unterzuordnen damit man in Zukunft weiß wo man als Kind zu stehen hat. Mein Leben war eine einzige große Lüge die Scheinheiligkeit der Pädagogen und Erzieherin war unerträglich es stank buchstäblich bis zum Himmel das gilt für damals wie für heute die erste Zeit in dieser Einrichtung waren für mich als kleiner Junge schmerzhaft nicht zu wissen was mit einem geschieht was sie mit einem machen und wie es weitergehen soll.
Als Kind fragte ich mich immer wieder warum muss ich hier sein was habe ich getan warum darf sich nicht nach Hause warum hat mich meine Familie im Stich gelassen und immer wieder wurde ich von den Pädagogen hingehalten und angelogen wie ich gesagt habe meine Kindheit bestand aus einer einzigen Lüge
Email vom der Ordensgemeinschaft!!!
AW: Kontoverbindung
Von: Kahler, Dr. Hermann
kahler@bistum-muenster.de
An: 'ich woll' olliwoll@hotmail.de
Gesendet: Montag, 21. März 2022,
16:09
Sehr geehrter Herr Oliver W.
gerne teile ich Ihnen mit, was die UKA
mir geschrieben hat. Ich will aber
zugleich klarstellen, dass sich dieser
Brief ausschließlich auf die Untaten
bezieht, die mit Recht sexualisierte
Gewalt heißen und die Ihnen nach Ihrer
Schilderung von einer Schwester des
Ordens der Vorsehungsschwestern
zugefügt wurde. Für den Missbrauch
durch den damaligen Kaplan
Hullermann ist nicht der Orden,
sondern das Bistum Essen zu
Zahlungen verpflichtet.
Am 1. März 2022 schrieb die UKA, sie
habe in ihrer Sitzung vom 24. Februar
2022 Ihren Antrag beraten und eine
Leistungshöhe von 12.000 Euro
festgelegt. Die UKA habe dabei alle
geschilderten Tatumstände wie auch
die Auswirkungen der sexualisierten
Gewalt auf den Werdegang und das
Leben des Antragstellers sowie ein
mögliches institutionelles Versagen
berücksichtigt.Gemäß den eingereichten
Antragsunterlagen seien bereits
Leistungen in Höhe von 3.000 Euro
gezahlt worden. Diese Summe werde
nach Ziffer 10 Absatz 5 der Ordnung
für das Verfahren zur Anerkennung
des Leids auf die festgelegte
materielle Leistung angerechnet.
Daher werde der Antragsteller, also
Sie, den Betrag von 9.000 Euro
erhalten.
Sie würden hierüber schriftlich
informiert werden. Diese Information
werde in frühestens 14 Tagen
versandt. Eine Auszahlung der
Leistungen erfolge unmittelbar
danach.
Dieses Schreiben erhielt ich am
Freitag, dem 4. März. Nach Klärung
mit dem Orden, dass er die
Entscheidung der UKA annimmt,
informierte ich Sie am Montag, 7.
März, über den Eingang des
Schreibens, seinen Inhalt und das
Einverständnis des Ordens, die
Entscheidung der UKA zu akzeptieren.
Mit freundlichen Grüßen
H. Kahler
Dr. Hermann Kahler
Ansprechpartner der
VorsehungsschwesternMeldungen von Missbrauch an
Minderjährigen
Horsteberg 11 (Bischöfliches
Offizialat)
48143 Münster
Tel.: 0251 / 495-6030
Fax: 0251-495 6020
mailto: kahler@bistum-muenster.de

46.568
Das Problem
https://theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Inhaltsangabe
https://taz.de/Kirche-und-Missbrauch/!5123378/
https://religionsphilosophischer-salon.de/keys/peter-h-ist-peter-hullermann
https://taz.de/Studie-zu-Missbrauch-im-Bistum-Essen/!5915325/
Ich bin ein Überlebender. Ich wurde in zwei verschiedenen kirchlichen Institutionen missbraucht - einem Kinderheim der Ordensschwestern und als Messdiener eines Kaplans ( Peter H. ). Meine Geschichte ist nicht einzigartig, sondern eine von vielen in den Händen der Kirche. Es ist Zeit, dass wir gehört werden.
Es gibt keine genauen Zahlen darüber, wie viele Menschen durch die Kirche missbraucht wurden, aber es sind zu viele. Laut einer Studie des Magazins "Die Zeit" aus dem Jahr 2018 haben mindestens 3.677 Minderjährige zwischen 1946 und 2014 sexuellen Missbrauch durch katholische Priester, Diakone oder männliche Ordensangehörige erlitten (Quelle: Die Zeit). Diese Zahlen sind schockierend und untragbar.
Wir fordern eine staatliche unabhängige Institution zur Überwachung der kirchlichen Einrichtungen sowie die Festlegung eines Schmerzensgeldes für alle Opfer von sexuellem Missbrauch durch die Kirche. Die bisherigen Bemühungen um Aufarbeitung sind unzureichend und oft nur Versuche der Vertuschung gewesen.
Es ist an der Zeit, dass Gerechtigkeit für uns alle geschieht - für mich und für alle anderen Opfer von sexuellem Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Wir verdienen Wiedergutmachung und das Recht auf Heilung ohne Angst vor weiterem Unrecht.
Unterzeichnen Sie diese Petition jetzt, um uns bei unserer Forderung nach staatlicher Aufsicht und Schmerzensgeld für Opfer von kirchlichem Missbrauch zu unterstützen.
Ein kurzer Einblick in mein Leben!!
Erstmal frage ich mich grade wie würden Sie sich denn fühlen, wenn man Sie als unschuldigen
Säugling ins Fürsorgeheim steckt und wären meiner Zwangseinweisung und danach noch jahrelang von ihren Nonnen, Kaplane, anderen Heimkindern die älter waren missbraucht wurden, ob Mädchen oder Jungen.
Der Leidensweg in meiner Kindheit begann 1968 als ich vom Jugendamt Bottrop aus mir bis heute unerklärliches Gründen zwangseingewiesen wurde denn genau ab diesem Zeitpunkt war meine Kindheit zu Ende bzw. Zerstört.
Und wurde dort als Heimkind gedemütigt, geschlagen, Misshandelt, Erniedrigt und sexueller missbraucht all das musste ich dort über mich ergehen lassen von 1968 bis 1974 als ich in dieser Einrichtung untergebracht war.
Jeden Tag in dieser Einrichtung war eine Qual für mich als Kind man wird systematisch zerstört Tag für Tag ein leiser sich ein schleichender Tod so empfinde ich es als ehemaliges Heimkind. Ich kann mit der Vergangenheit nicht abschließen ich bin auch nicht in der Lage zu vergessen oder zu verzeihen es fällt mir heute schwerer ihnen das Erlebte aufzuschreiben und zu verarbeiten.
Meine Einweisung in dieser katholischen Einrichtung kam einer Vernichtung gleich bzw. Vernichtung der Kindheit und das im Namen der katholischen Kirche oder wie ich es gern sage Schandtat im Namen Gottes der Träger dieser Einrichtung war die katholische Kirche.
Die Erzieherin war darauf aus einen Gezielt seelisch und körperlich zu zerstören und gefügig zu machen eine gezielte Taktik, um ein Kind unterzuordnen damit man in Zukunft weiß wo man als Kind zu stehen hat. Mein Leben war eine einzige große Lüge die Scheinheiligkeit der Pädagogen und Erzieherin war unerträglich es stank buchstäblich bis zum Himmel das gilt für damals wie für heute die erste Zeit in dieser Einrichtung waren für mich als kleiner Junge schmerzhaft nicht zu wissen was mit einem geschieht was sie mit einem machen und wie es weitergehen soll.
Als Kind fragte ich mich immer wieder warum muss ich hier sein was habe ich getan warum darf sich nicht nach Hause warum hat mich meine Familie im Stich gelassen und immer wieder wurde ich von den Pädagogen hingehalten und angelogen wie ich gesagt habe meine Kindheit bestand aus einer einzigen Lüge
Email vom der Ordensgemeinschaft!!!
AW: Kontoverbindung
Von: Kahler, Dr. Hermann
kahler@bistum-muenster.de
An: 'ich woll' olliwoll@hotmail.de
Gesendet: Montag, 21. März 2022,
16:09
Sehr geehrter Herr Oliver W.
gerne teile ich Ihnen mit, was die UKA
mir geschrieben hat. Ich will aber
zugleich klarstellen, dass sich dieser
Brief ausschließlich auf die Untaten
bezieht, die mit Recht sexualisierte
Gewalt heißen und die Ihnen nach Ihrer
Schilderung von einer Schwester des
Ordens der Vorsehungsschwestern
zugefügt wurde. Für den Missbrauch
durch den damaligen Kaplan
Hullermann ist nicht der Orden,
sondern das Bistum Essen zu
Zahlungen verpflichtet.
Am 1. März 2022 schrieb die UKA, sie
habe in ihrer Sitzung vom 24. Februar
2022 Ihren Antrag beraten und eine
Leistungshöhe von 12.000 Euro
festgelegt. Die UKA habe dabei alle
geschilderten Tatumstände wie auch
die Auswirkungen der sexualisierten
Gewalt auf den Werdegang und das
Leben des Antragstellers sowie ein
mögliches institutionelles Versagen
berücksichtigt.Gemäß den eingereichten
Antragsunterlagen seien bereits
Leistungen in Höhe von 3.000 Euro
gezahlt worden. Diese Summe werde
nach Ziffer 10 Absatz 5 der Ordnung
für das Verfahren zur Anerkennung
des Leids auf die festgelegte
materielle Leistung angerechnet.
Daher werde der Antragsteller, also
Sie, den Betrag von 9.000 Euro
erhalten.
Sie würden hierüber schriftlich
informiert werden. Diese Information
werde in frühestens 14 Tagen
versandt. Eine Auszahlung der
Leistungen erfolge unmittelbar
danach.
Dieses Schreiben erhielt ich am
Freitag, dem 4. März. Nach Klärung
mit dem Orden, dass er die
Entscheidung der UKA annimmt,
informierte ich Sie am Montag, 7.
März, über den Eingang des
Schreibens, seinen Inhalt und das
Einverständnis des Ordens, die
Entscheidung der UKA zu akzeptieren.
Mit freundlichen Grüßen
H. Kahler
Dr. Hermann Kahler
Ansprechpartner der
VorsehungsschwesternMeldungen von Missbrauch an
Minderjährigen
Horsteberg 11 (Bischöfliches
Offizialat)
48143 Münster
Tel.: 0251 / 495-6030
Fax: 0251-495 6020
mailto: kahler@bistum-muenster.de

46.568
Kommentare von Unterstützer*innen
Diese Petition teilen
Petition am 7. Februar 2024 erstellt
