Fordern Sie schnellere Entschädigung für Missbrauchsopfer

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jacqueline Tobehn und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Jährlich werden in Deutschland rund 16.000 bis 18.000 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern registriert. Doch diese Zahlen zeigen nur einen Bruchteil der Realität. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher – ein erschreckender Zustand, der offen und ehrlich benannt werden muss.

Sexueller Missbrauch hinterlässt tiefe, oft lebenslange Narben – sowohl auf der psychischen als auch auf der physischen Gesundheit der Betroffenen. Die Verarbeitung dieses Traumas darf nicht zusätzlich durch bürokratische Hürden und jahrelange Wartezeiten erschwert werden.

Die aktuelle Situation ist für viele Betroffene unzumutbar:

Oft müssen sie zwei bis drei Jahre oder länger auf eine Entscheidung über ihre Entschädigungsanträge warten. Währenddessen kämpfen sie weiterhin mit den Folgen des erlittenen Missbrauchs – von Depressionen über Persönlichkeitsstörungen bis hin zu schweren posttraumatischen Belastungsstörungen – ohne ausreichende Unterstützung, ohne finanzielle Sicherheit und ohne die Sicherheit, dass ihr Antrag überhaupt anerkannt wird. 

Eine finanzielle Entschädigung ist dabei das absolute Minimum dessen, was den Opfern zusteht. Sie kann das erlittene Leid niemals ungeschehen machen, ist aber ein notwendiges Zeichen von Anerkennung, Verantwortung und staatlicher Fürsorge. 

Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar. 

Wir fordern daher:

  1. Deutlich schnellere Bearbeitung von Entschädigungsanträgen
    Einführung einer verbindlichen Bearbeitungsfrist von maximal 12 Monaten.
  2. Vereinfachung der Antragsverfahren
    Klare Leitlinien und weniger bürokratische Hürden, damit Betroffene nicht zusätzlich belastet werden.
  3. Gerechtere und angemessene Entschädigungen
    Die Höhe der Entschädigungen muss dem erlittenen Leid entsprechen.
  4. Mehr Transparenz bei Zahlen und Verfahren
    Die tatsächliche Dimension sexualisierter Gewalt – inklusive der hohen Dunkelziffer – muss offen kommuniziert werden.
  5. Bessere Unterstützung für Betroffene
    Bereitstellung spezialisierter Beratungs- und Unterstützungsangebote, die durch den gesamten Prozess begleiten.

Wir üben mit dieser Petition gezielt Druck auf das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den Deutschen Bundestag aus, um eine sofortige Reform der Entschädigungsverfahren zu erreichen.

Es ist an der Zeit, unsere Prioritäten richtig zu setzen. Opfer sexuellen Missbrauchs brauchen Unterstützung, Anerkennung und Gerechtigkeit – und zwar ohne jahrelanges Warten.

Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit uns für eine schnellere, gerechtere und menschlichere Entschädigungspraxis ein.

Unterschreiben Sie diese Petition, um Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und eine dringend notwendige Veränderung zu erreichen! 

 

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Florian WeberPetitionsstarter*inIch bin gelernter Schreiner und stehe für Gleichberechtigung und Menschenrechte

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jacqueline Tobehn und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Jährlich werden in Deutschland rund 16.000 bis 18.000 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern registriert. Doch diese Zahlen zeigen nur einen Bruchteil der Realität. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher – ein erschreckender Zustand, der offen und ehrlich benannt werden muss.

Sexueller Missbrauch hinterlässt tiefe, oft lebenslange Narben – sowohl auf der psychischen als auch auf der physischen Gesundheit der Betroffenen. Die Verarbeitung dieses Traumas darf nicht zusätzlich durch bürokratische Hürden und jahrelange Wartezeiten erschwert werden.

Die aktuelle Situation ist für viele Betroffene unzumutbar:

Oft müssen sie zwei bis drei Jahre oder länger auf eine Entscheidung über ihre Entschädigungsanträge warten. Währenddessen kämpfen sie weiterhin mit den Folgen des erlittenen Missbrauchs – von Depressionen über Persönlichkeitsstörungen bis hin zu schweren posttraumatischen Belastungsstörungen – ohne ausreichende Unterstützung, ohne finanzielle Sicherheit und ohne die Sicherheit, dass ihr Antrag überhaupt anerkannt wird. 

Eine finanzielle Entschädigung ist dabei das absolute Minimum dessen, was den Opfern zusteht. Sie kann das erlittene Leid niemals ungeschehen machen, ist aber ein notwendiges Zeichen von Anerkennung, Verantwortung und staatlicher Fürsorge. 

Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar. 

Wir fordern daher:

  1. Deutlich schnellere Bearbeitung von Entschädigungsanträgen
    Einführung einer verbindlichen Bearbeitungsfrist von maximal 12 Monaten.
  2. Vereinfachung der Antragsverfahren
    Klare Leitlinien und weniger bürokratische Hürden, damit Betroffene nicht zusätzlich belastet werden.
  3. Gerechtere und angemessene Entschädigungen
    Die Höhe der Entschädigungen muss dem erlittenen Leid entsprechen.
  4. Mehr Transparenz bei Zahlen und Verfahren
    Die tatsächliche Dimension sexualisierter Gewalt – inklusive der hohen Dunkelziffer – muss offen kommuniziert werden.
  5. Bessere Unterstützung für Betroffene
    Bereitstellung spezialisierter Beratungs- und Unterstützungsangebote, die durch den gesamten Prozess begleiten.

Wir üben mit dieser Petition gezielt Druck auf das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den Deutschen Bundestag aus, um eine sofortige Reform der Entschädigungsverfahren zu erreichen.

Es ist an der Zeit, unsere Prioritäten richtig zu setzen. Opfer sexuellen Missbrauchs brauchen Unterstützung, Anerkennung und Gerechtigkeit – und zwar ohne jahrelanges Warten.

Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit uns für eine schnellere, gerechtere und menschlichere Entschädigungspraxis ein.

Unterschreiben Sie diese Petition, um Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und eine dringend notwendige Veränderung zu erreichen! 

 

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Florian WeberPetitionsstarter*inIch bin gelernter Schreiner und stehe für Gleichberechtigung und Menschenrechte

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Petition am 13. April 2026 erstellt