Fordern Sie Karl Lauterbach auf, die Streichung von Homöopathie zu unterlassen


Fordern Sie Karl Lauterbach auf, die Streichung von Homöopathie zu unterlassen
Das Problem
Seit meiner frühesten Kindheit habe ich unter schwerem Milchschorf an Augen, Ohren, Nase und in den Armbeugen gelitten. Mit 11 Jahren kam starkes Asthma hinzu. Trotz zahlreicher Arztbesuche konnte niemand mein Leiden lindern. Mit 19 Jahren schickte mich eine Amtsärztin zu einem Kollegen, einem Homöopathen. Nur mit Homöopathie löste er das Problem innerhalb neun Monaten ein für alle Mal.
Nun will Karl Lauterbach „aus Prinzip“ die Homöopathie und Anthroposophische Medizin aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verbannen. Und das sogar, obwohl homöopathische Mittel den Haushalt jährlich um mehr als 30 Millionen Euro entlasten.
Homöopathische Behandlungen sind seit Jahrhunderten Teil der Medizin und haben vielen Menschen geholfen (Quelle: Bundesverband Patienten für Homöopathie). In Deutschland nutzen, laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts, rund 60% der Bevölkerung homöopathische Arzneimittel (Allensbach Institut, 2018). Es ist daher nicht nur meine persönliche Geschichte, sondern es geht auch um das Wohlergehen vieler Menschen in unserem Land, die auf diese Behandlungsmethode angewiesen sind.
Manche sagen, Homöopathie hat gar keine Evidenz (Nachweis eines Nutzens aufgrund von Erfahrungs- und Beobachtungsstudien). Prof. Dr. rer. nat. Michael Keusgen (promovierter und habilitierter pharmazeutischer Biologe, Dekan im Fachbereich Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg, Mitglied der Arzneibuchkommission, Homöopathischen Arzneibuchkommission, Europäischen Arzneibuchkommission oder Kommission D, Expertenkommission des Bundes und der Länder) ist da ganz anderer Meinung. Er sagt: „Das ist so ein blöder Slogan. Wer so etwas sagt, der liegt schon falsch. Es gibt verschiedene Grade der Evidenz. Null-Evidenz kann ich der Homöopathie wirklich nicht bescheinigen. Dass Homöopathie keine Evidenz hat, ist absolut falsch!“ Prof. Keusgen weiter: „Zudem kann man unter dem „Stichwort Homöopathie“ beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sehr schön nachlesen, wie homöopathische Evidenz aussieht und welcher Evidenzgrad erbracht werden muss, um bestimmte Zulassungen zu bekommen. Evidenz ergibt sich aus Beobachtungsstudien, klinischen Studien unterschiedlicher Qualität sowie Placebo-kontrollierten Doppelblindstudien. Und das trifft auch auf Homöopathie zu.“
Prof. Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner forscht an der deutschen Universität Witten/Herdecke und der Universität Bern seit 25 Jahren zum Thema. Er sagt: "Unsere Forschungsresultate weisen eindeutig darauf hin, dass es sich bei homöopathischen Präparaten nicht um Placebos handelt. In 15 von 20 Labormodellen haben wir statistisch signifikante Effekte von homöopathischen Potenzen gegenüber Placebo festgestellt, in wiederholten, randomisierten und verblindeten Experimenten." Es wurden auch Studien zu ADHS durchgeführt. Prof. Baumgartner weiter: "Wenn die Studien wissenschaftlich gut gemacht sind, sind die Effekte deutlich. Der entscheidende Punkt ist dabei, das richtige Mittel zu finden, nach dem Simile-Prinzip. Zudem leitstet die Homöopathie einen äusserst relevanten Beitrag zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen und zur Volksgesundheit. Gerade bei Schnupfen, Husten und bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen. Auch dieser Effekt wurde in Studien nachgewiesen."
Zudem gibt es immer größere Lieferprobleme bei Arzneimitteln. Deshalb ist der Gedanke von Dr. Kai Joachimsen (Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) mehr als plausibel. Er vertritt die Meinung: „Die Vielfalt und Verfügbarkeit verschiedener Therapieoptionen wird immer wichtiger.“
Selbst bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wächst das Interesse an der Naturheilkunde. Der Grund dafür ist, dass ein Großteil der Weltbevölkerung keinen Zugang zu chemischen Wirkstoffen hat.
Wir fordern Herrn Lauterbach deshalb auf, seine Forderung auf Streichung der Homöopathie und Anthroposophischen Medizin aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu unterlassen.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition durch Ihre Unterschrift!
Horst Boss
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats (DNB)
Deutscher Naturheilbund e. V.

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Das Problem
Seit meiner frühesten Kindheit habe ich unter schwerem Milchschorf an Augen, Ohren, Nase und in den Armbeugen gelitten. Mit 11 Jahren kam starkes Asthma hinzu. Trotz zahlreicher Arztbesuche konnte niemand mein Leiden lindern. Mit 19 Jahren schickte mich eine Amtsärztin zu einem Kollegen, einem Homöopathen. Nur mit Homöopathie löste er das Problem innerhalb neun Monaten ein für alle Mal.
Nun will Karl Lauterbach „aus Prinzip“ die Homöopathie und Anthroposophische Medizin aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verbannen. Und das sogar, obwohl homöopathische Mittel den Haushalt jährlich um mehr als 30 Millionen Euro entlasten.
Homöopathische Behandlungen sind seit Jahrhunderten Teil der Medizin und haben vielen Menschen geholfen (Quelle: Bundesverband Patienten für Homöopathie). In Deutschland nutzen, laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts, rund 60% der Bevölkerung homöopathische Arzneimittel (Allensbach Institut, 2018). Es ist daher nicht nur meine persönliche Geschichte, sondern es geht auch um das Wohlergehen vieler Menschen in unserem Land, die auf diese Behandlungsmethode angewiesen sind.
Manche sagen, Homöopathie hat gar keine Evidenz (Nachweis eines Nutzens aufgrund von Erfahrungs- und Beobachtungsstudien). Prof. Dr. rer. nat. Michael Keusgen (promovierter und habilitierter pharmazeutischer Biologe, Dekan im Fachbereich Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg, Mitglied der Arzneibuchkommission, Homöopathischen Arzneibuchkommission, Europäischen Arzneibuchkommission oder Kommission D, Expertenkommission des Bundes und der Länder) ist da ganz anderer Meinung. Er sagt: „Das ist so ein blöder Slogan. Wer so etwas sagt, der liegt schon falsch. Es gibt verschiedene Grade der Evidenz. Null-Evidenz kann ich der Homöopathie wirklich nicht bescheinigen. Dass Homöopathie keine Evidenz hat, ist absolut falsch!“ Prof. Keusgen weiter: „Zudem kann man unter dem „Stichwort Homöopathie“ beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sehr schön nachlesen, wie homöopathische Evidenz aussieht und welcher Evidenzgrad erbracht werden muss, um bestimmte Zulassungen zu bekommen. Evidenz ergibt sich aus Beobachtungsstudien, klinischen Studien unterschiedlicher Qualität sowie Placebo-kontrollierten Doppelblindstudien. Und das trifft auch auf Homöopathie zu.“
Prof. Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner forscht an der deutschen Universität Witten/Herdecke und der Universität Bern seit 25 Jahren zum Thema. Er sagt: "Unsere Forschungsresultate weisen eindeutig darauf hin, dass es sich bei homöopathischen Präparaten nicht um Placebos handelt. In 15 von 20 Labormodellen haben wir statistisch signifikante Effekte von homöopathischen Potenzen gegenüber Placebo festgestellt, in wiederholten, randomisierten und verblindeten Experimenten." Es wurden auch Studien zu ADHS durchgeführt. Prof. Baumgartner weiter: "Wenn die Studien wissenschaftlich gut gemacht sind, sind die Effekte deutlich. Der entscheidende Punkt ist dabei, das richtige Mittel zu finden, nach dem Simile-Prinzip. Zudem leitstet die Homöopathie einen äusserst relevanten Beitrag zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen und zur Volksgesundheit. Gerade bei Schnupfen, Husten und bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen. Auch dieser Effekt wurde in Studien nachgewiesen."
Zudem gibt es immer größere Lieferprobleme bei Arzneimitteln. Deshalb ist der Gedanke von Dr. Kai Joachimsen (Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) mehr als plausibel. Er vertritt die Meinung: „Die Vielfalt und Verfügbarkeit verschiedener Therapieoptionen wird immer wichtiger.“
Selbst bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wächst das Interesse an der Naturheilkunde. Der Grund dafür ist, dass ein Großteil der Weltbevölkerung keinen Zugang zu chemischen Wirkstoffen hat.
Wir fordern Herrn Lauterbach deshalb auf, seine Forderung auf Streichung der Homöopathie und Anthroposophischen Medizin aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu unterlassen.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition durch Ihre Unterschrift!
Horst Boss
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats (DNB)
Deutscher Naturheilbund e. V.

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Petition am 1. Februar 2024 erstellt