

Fordern Sie ein gerechteres Leben in Deutschland
Das Problem
Wir wollen nicht nur überleben – wir fordern ein lebenswertes und würdevolles Deutschland!!
Für ein gerechteres Leben in Deutschland
I. Die Grundrechte
Artikel 17 des Grundgesetzes
"Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden."
Auf Grundlage dieses Grundrechts richten wir unsere Anliegen an die politischen Entscheidungsträger.
Unser Ziel ist es, auf die Sorgen vieler Menschen aufmerksam zu machen und einen konstruktiven Beitrag zur öffentlichen Diskussion über die Zukunft Deutschlands zu leisten.
Artikel 1 des Grundgesetzes
Artikel 1 Absatz 2
"Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt."
Diese Worte bilden einen wichtigen Grundsatz unseres Zusammenlebens. Sie erinnern daran, dass jeder Mensch in Deutschland in Würde leben können soll.
Doch viele Menschen fragen sich heute:
Wo bleibt diese Gerechtigkeit, wenn trotz harter Arbeit am Ende des Monats kaum noch Geld zum Leben übrig bleibt?
Aus unserer Sicht kann die Antwort nicht darin bestehen, immer mehr zu arbeiten. Ein erfülltes Leben sollte nicht ausschließlich aus Arbeit und Schlaf bestehen. Jeder Mensch braucht Zeit für Familie, Freunde, Erholung, Gesundheit und persönliche Entwicklung.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben außerdem den Eindruck, dass sie einen großen Teil ihres Einkommens durch Steuern und Abgaben an den Staat leisten, während sie selbst immer stärker unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden.
Wir wünschen uns deshalb einen Staat, der die Menschen stärker entlastet und dafür sorgt, dass die erwirtschafteten Mittel spürbar zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Für uns bedeutet Gerechtigkeit nicht nur Gleichbehandlung, sondern auch die Möglichkeit, von seiner Arbeit gut leben zu können, Zukunftsperspektiven zu haben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Viele Menschen empfinden, dass Deutschland früher stärker für diese Werte stand. Heute wächst bei vielen die Sorge, dass sich Lebensqualität, finanzielle Sicherheit und Zukunftschancen zunehmend verschlechtern.
Artikel 2 des Grundgesetzes
Artikel 2 Absatz 2
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich."
Dieses Grundrecht schützt nicht nur die körperliche und psychische Gesundheit, sondern unterstreicht auch die Bedeutung eines Lebens in Würde und Sicherheit.
Viele Menschen erleben jedoch einen zunehmenden Leistungsdruck. Sie arbeiten länger, stehen unter wachsender finanzieller Belastung und sehen sich mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert. Gleichzeitig wird über längere Lebensarbeitszeiten und einen späteren Renteneintritt diskutiert.
Wir fragen uns deshalb:
Wie kann ein Leben dauerhaft gesund und lebenswert bleiben, wenn Arbeit, finanzielle Sorgen und Zukunftsängste immer mehr Raum einnehmen?
Unser Ziel ist nicht, weniger Verantwortung zu übernehmen. Unser Ziel ist es, dass sich Arbeit wieder lohnt und Menschen trotz ihres Einsatzes nicht dauerhaft unter finanziellem Druck stehen.
Deshalb wünschen wir uns unter anderem:
§ eine spürbare Entlastung bei Steuern und Abgaben,
§ bezahlbare Energie- und Kraftstoffpreise,
§ faire Löhne,
§ mehr Investitionen in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur,
§ sowie bessere Zukunftsaussichten für junge Menschen.
Die Zukunft unserer Jugend
Besonders junge Menschen stellen sich zunehmend die Frage, welche Zukunft sie in Deutschland erwartet.
Nach einer von Euronews aufgegriffenen Studie können sich viele junge Menschen vorstellen, Deutschland zu verlassen. Rund 20 Prozent planen bereits konkret eine Auswanderung, langfristig können sich sogar etwa 41 Prozent der 14- bis 29-Jährigen ein Leben im Ausland vorstellen.
Viele erhoffen sich dort bessere wirtschaftliche Perspektiven, niedrigere Lebenshaltungskosten oder größere Chancen für ihre persönliche Zukunft.
Diese Entwicklung sollte ernst genommen werden.
Deutschland braucht gut ausgebildete junge Menschen. Wenn immer mehr von ihnen ihre Zukunft außerhalb unseres Landes sehen, ist das ein Signal, das Politik und Gesellschaft aufmerksam betrachten sollten.
Hohe Lebenshaltungskosten
Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihre Ausgaben deutlich schneller steigen als ihre Einkommen.
Die folgenden Zahlen dienen als Beispiele und können je nach Region und persönlicher Situation unterschiedlich ausfallen.
Beispiel: Auszubildende
Ein Auszubildender verdient durchschnittlich etwa 1.050,00 Euro brutto im Monat. Netto bleiben häufig ungefähr 850,00 Euro.
Davon müssen unter anderem bezahlt werden:
§ Kraftstoff für Arbeitsweg, Berufsschule und Alltag
§ Versicherungen
§ Lebensmittel
§ Handyvertrag
§ Kleidung
§ Hygieneartikel
§ mögliche Mietkosten
§ Kfz-Steuer
§ Reparaturen am Fahrzeug
Schon diese regelmäßigen Ausgaben verbrauchen einen großen Teil des Einkommens. Für Rücklagen, Freizeit oder unerwartete Kosten bleibt oft nur wenig Spielraum.
Beispiel: Vollzeitbeschäftigte
Auch Menschen mit einem Bruttoeinkommen von etwa 4.000,00 Euro brutto erlebten die letzten Jahre steigende finanzielle Belastungen in den Bereichen:
§ Miete
§ Lebensmittel
§ Strom
§ Versicherungen
§ Internet und Mobilfunk
§ öffentliche Verkehrsmittel oder Auto
§ Kleidung und Drogerieartikel
Je nach Wohnort, Familiengröße oder persönlicher Situation können diese Kosten deutlich höher ausfallen.
Durchschnittliche monatliche Grundausgaben
Für eine alleinlebende Person bedeutet das:
§ Wohnen einschließlich Nebenkosten: 800 bis 1.200 Euro
§ Strom: 40 bis 80 Euro
§ Lebensmittel: 300 bis 400 Euro
§ Versicherungen: 50 bis 100 Euro
§ Mobilität:
§ Bus und Bahn: etwa 50 Euro
§ Auto: etwa 200 bis 350 Euro
§ Handy und Internet: 30 bis 60 Euro
§ Kleidung, Hygiene und sonstige Ausgaben: 100 bis 200 Euro
Damit ergeben sich monatliche Grundkosten von ungefähr 1.600 bis 2.000 Euro. In dieser Preisspanne sind keine unerwarteten Ausgaben wie Reparaturen am Auto
§ Nachzahlungen für Strom oder Nebenkosten
§ Medikamente
§ Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke
§ Vereinsbeiträge
§ Freizeitaktivitäten
· Rücklagen für Notfälle
enthalten.
Natürlich ist Sparsamkeit wichtig. Doch viele Menschen haben ihre Ausgaben bereits auf das Wesentliche reduziert und können nicht noch mehr finanzielle Einschränkungen verkraften.
Wenn trotz Vollzeitbeschäftigung oder Ausbildung kaum finanzielle Reserven bleiben und jeder unerwartete Betrag Sorgen auslöst, stellt sich die Frage, ob dies den Vorstellungen eines sozialen und gerechten Staates entspricht.
Wir wünschen uns deshalb Rahmenbedingungen, die es Menschen ermöglichen, nicht nur ihre laufenden Kosten zu decken, sondern auch Rücklagen zu bilden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
UN-Menschenrechte und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben
Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Artikel 25 Absatz 1
"Jeder Mensch hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinischer Versorgung und notwendiger sozialer Leistungen."
Auch wenn das Grundgesetz kein ausdrückliches Recht auf einen bestimmten Lebensstandard enthält, ergeben sich aus Artikel 1 (Menschenwürde) und Artikel 20 (Sozialstaatsprinzip) wichtige Verpflichtungen des Staates.
Artikel 1 des Grundgesetzes
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Für uns bedeutet dies, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, in Würde zu leben. Dazu gehören insbesondere:
§ ausreichende Ernährung,
§ angemessener Wohnraum,
§ Zugang zur medizinischen Versorgung,
§ soziale Sicherheit,
§ sowie ein menschenwürdiges Existenzminimum.
Ein Sozialstaat sollte allen Menschen die Chance geben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Zukunft mit Zuversicht gestalten zu können.
Für ein gerechteres Leben in Deutschland
Wir wünschen uns ein Deutschland, in dem sich Leistung wieder lohnt und Menschen von ihrer Arbeit gut leben können.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass die finanzielle Belastung durch Steuern, Abgaben und steigende Lebenshaltungskosten zunimmt, während gleichzeitig immer weniger Spielraum für Rücklagen, Familie oder Freizeit bleibt.
Wir sind der Auffassung, dass öffentliche Einnahmen so eingesetzt werden sollten, dass sie den Menschen im Land spürbar zugutekommen – beispielsweise durch Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, bezahlbaren Wohnraum sowie eine nachhaltige Entlastung der Bürgerinnen und Bürger.
Ebenso wünschen wir uns mehr Transparenz darüber, wie Steuergelder eingesetzt werden und welche Maßnahmen langfristig die Lebensqualität verbessern.
Unsere Zukunft darf nicht von Existenzängsten geprägt sein
Ein besonderes Anliegen ist uns die Zukunft aller Generationen.
Wir fragen uns:
Wie wird unser Leben im Alter aussehen?
Werden wir bis weit über das heutige Rentenalter hinaus arbeiten müssen, um unseren Lebensunterhalt sichern zu können?
Eine lebenswürdige Altersvorsorge sollte das Ergebnis eines langen Arbeitslebens sein.
Viele Menschen sind betroffen, wenn sie sehen, dass manche Rentnerinnen und Rentner trotz jahrzehntelanger Arbeit finanzielle Schwierigkeiten haben oder auf zusätzliche Einnahmen angewiesen sind.
Wir wünschen uns ein Rentensystem, das den Menschen im Alter Sicherheit, Würde und finanzielle Stabilität bietet.
Gerade junge Menschen blicken deshalb mit Sorge in die Zukunft. Sie wünschen sich Planungssicherheit, faire Chancen und das Vertrauen, dass sich Leistung langfristig auszahlt.
Unsere Forderungen
Wir setzen uns für Maßnahmen ein, die aus unserer Sicht zu mehr sozialer Gerechtigkeit und einer höheren Lebensqualität beitragen können.
Entlastung der Bürgerinnen und Bürger
§ Überprüfung der Kraftstoffpreise und Maßnahmen zur Begrenzung hoher Mobilitätskosten.
§ Prüfung einer Senkung der Mehrwertsteuer oder gezielter Entlastungen bei wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs.
§ Überprüfung der Kfz-Steuer und anderer mobilitätsbezogener Abgaben.
Faire Einkommen
§ Faire und leistungsgerechte Löhne.
§ Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen.
§ Bessere finanzielle Unterstützung für Auszubildende und Berufseinsteiger.
Bezahlbares Leben
§ Mehr bezahlbarer Wohnraum.
§ Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung und Pflege.
§ Stärkung des ländlichen Raums und des öffentlichen Nahverkehrs.
Zukunft und Rente
§ Eine stabile und lebenswürdige Altersvorsorge.
§ Langfristige Perspektiven für junge Menschen.
§ Rahmenbedingungen, die Familienplanung und Eigentumsbildung erleichtern.
Transparenz und Vertrauen
§ Mehr Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Gelder.
§ Effizienter Einsatz von Steuermitteln.
§ Bürokratieabbau dort, wo er Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen unnötig belastet.
Unser gemeinsames Ziel
Wir wünschen uns ein Deutschland,
§ in dem sich Arbeit wieder lohnt,
§ in dem junge Menschen ihre Zukunft sehen,
§ in dem Familien Planungssicherheit haben,
§ in dem ältere Menschen ihren Ruhestand in Würde verbringen können,
§ und in dem niemand trotz ehrlicher Arbeit dauerhaft in finanzieller Unsicherheit leben muss.
Unser Ziel ist kein Leben im Luxus.
Unser Ziel ist ein Leben in Würde, Sicherheit und mit fairen Chancen für alle Generationen.
Wir möchten eine sachliche und konstruktive Diskussion darüber anstoßen, wie Deutschland auch in Zukunft ein starkes, gerechtes und lebenswertes Land bleiben kann.
Unsere demokratischen Rechte
Artikel 5 des Grundgesetzes
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten."
Die Meinungsfreiheit gehört zu den Grundpfeilern unserer Demokratie.
Mit diesem Schreiben machen wir von unserem Recht Gebrauch, unsere Sorgen, Erfahrungen und Vorschläge öffentlich und friedlich zu äußern.
Wir wünschen uns einen respektvollen Austausch über die Herausforderungen unseres Landes und mögliche Lösungen.
Denn wir wollen nicht nur überleben – wir fordern ein lebenswertes und würdevolles Deutschland!!

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Das Problem
Wir wollen nicht nur überleben – wir fordern ein lebenswertes und würdevolles Deutschland!!
Für ein gerechteres Leben in Deutschland
I. Die Grundrechte
Artikel 17 des Grundgesetzes
"Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden."
Auf Grundlage dieses Grundrechts richten wir unsere Anliegen an die politischen Entscheidungsträger.
Unser Ziel ist es, auf die Sorgen vieler Menschen aufmerksam zu machen und einen konstruktiven Beitrag zur öffentlichen Diskussion über die Zukunft Deutschlands zu leisten.
Artikel 1 des Grundgesetzes
Artikel 1 Absatz 2
"Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt."
Diese Worte bilden einen wichtigen Grundsatz unseres Zusammenlebens. Sie erinnern daran, dass jeder Mensch in Deutschland in Würde leben können soll.
Doch viele Menschen fragen sich heute:
Wo bleibt diese Gerechtigkeit, wenn trotz harter Arbeit am Ende des Monats kaum noch Geld zum Leben übrig bleibt?
Aus unserer Sicht kann die Antwort nicht darin bestehen, immer mehr zu arbeiten. Ein erfülltes Leben sollte nicht ausschließlich aus Arbeit und Schlaf bestehen. Jeder Mensch braucht Zeit für Familie, Freunde, Erholung, Gesundheit und persönliche Entwicklung.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben außerdem den Eindruck, dass sie einen großen Teil ihres Einkommens durch Steuern und Abgaben an den Staat leisten, während sie selbst immer stärker unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden.
Wir wünschen uns deshalb einen Staat, der die Menschen stärker entlastet und dafür sorgt, dass die erwirtschafteten Mittel spürbar zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Für uns bedeutet Gerechtigkeit nicht nur Gleichbehandlung, sondern auch die Möglichkeit, von seiner Arbeit gut leben zu können, Zukunftsperspektiven zu haben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Viele Menschen empfinden, dass Deutschland früher stärker für diese Werte stand. Heute wächst bei vielen die Sorge, dass sich Lebensqualität, finanzielle Sicherheit und Zukunftschancen zunehmend verschlechtern.
Artikel 2 des Grundgesetzes
Artikel 2 Absatz 2
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich."
Dieses Grundrecht schützt nicht nur die körperliche und psychische Gesundheit, sondern unterstreicht auch die Bedeutung eines Lebens in Würde und Sicherheit.
Viele Menschen erleben jedoch einen zunehmenden Leistungsdruck. Sie arbeiten länger, stehen unter wachsender finanzieller Belastung und sehen sich mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert. Gleichzeitig wird über längere Lebensarbeitszeiten und einen späteren Renteneintritt diskutiert.
Wir fragen uns deshalb:
Wie kann ein Leben dauerhaft gesund und lebenswert bleiben, wenn Arbeit, finanzielle Sorgen und Zukunftsängste immer mehr Raum einnehmen?
Unser Ziel ist nicht, weniger Verantwortung zu übernehmen. Unser Ziel ist es, dass sich Arbeit wieder lohnt und Menschen trotz ihres Einsatzes nicht dauerhaft unter finanziellem Druck stehen.
Deshalb wünschen wir uns unter anderem:
§ eine spürbare Entlastung bei Steuern und Abgaben,
§ bezahlbare Energie- und Kraftstoffpreise,
§ faire Löhne,
§ mehr Investitionen in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur,
§ sowie bessere Zukunftsaussichten für junge Menschen.
Die Zukunft unserer Jugend
Besonders junge Menschen stellen sich zunehmend die Frage, welche Zukunft sie in Deutschland erwartet.
Nach einer von Euronews aufgegriffenen Studie können sich viele junge Menschen vorstellen, Deutschland zu verlassen. Rund 20 Prozent planen bereits konkret eine Auswanderung, langfristig können sich sogar etwa 41 Prozent der 14- bis 29-Jährigen ein Leben im Ausland vorstellen.
Viele erhoffen sich dort bessere wirtschaftliche Perspektiven, niedrigere Lebenshaltungskosten oder größere Chancen für ihre persönliche Zukunft.
Diese Entwicklung sollte ernst genommen werden.
Deutschland braucht gut ausgebildete junge Menschen. Wenn immer mehr von ihnen ihre Zukunft außerhalb unseres Landes sehen, ist das ein Signal, das Politik und Gesellschaft aufmerksam betrachten sollten.
Hohe Lebenshaltungskosten
Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihre Ausgaben deutlich schneller steigen als ihre Einkommen.
Die folgenden Zahlen dienen als Beispiele und können je nach Region und persönlicher Situation unterschiedlich ausfallen.
Beispiel: Auszubildende
Ein Auszubildender verdient durchschnittlich etwa 1.050,00 Euro brutto im Monat. Netto bleiben häufig ungefähr 850,00 Euro.
Davon müssen unter anderem bezahlt werden:
§ Kraftstoff für Arbeitsweg, Berufsschule und Alltag
§ Versicherungen
§ Lebensmittel
§ Handyvertrag
§ Kleidung
§ Hygieneartikel
§ mögliche Mietkosten
§ Kfz-Steuer
§ Reparaturen am Fahrzeug
Schon diese regelmäßigen Ausgaben verbrauchen einen großen Teil des Einkommens. Für Rücklagen, Freizeit oder unerwartete Kosten bleibt oft nur wenig Spielraum.
Beispiel: Vollzeitbeschäftigte
Auch Menschen mit einem Bruttoeinkommen von etwa 4.000,00 Euro brutto erlebten die letzten Jahre steigende finanzielle Belastungen in den Bereichen:
§ Miete
§ Lebensmittel
§ Strom
§ Versicherungen
§ Internet und Mobilfunk
§ öffentliche Verkehrsmittel oder Auto
§ Kleidung und Drogerieartikel
Je nach Wohnort, Familiengröße oder persönlicher Situation können diese Kosten deutlich höher ausfallen.
Durchschnittliche monatliche Grundausgaben
Für eine alleinlebende Person bedeutet das:
§ Wohnen einschließlich Nebenkosten: 800 bis 1.200 Euro
§ Strom: 40 bis 80 Euro
§ Lebensmittel: 300 bis 400 Euro
§ Versicherungen: 50 bis 100 Euro
§ Mobilität:
§ Bus und Bahn: etwa 50 Euro
§ Auto: etwa 200 bis 350 Euro
§ Handy und Internet: 30 bis 60 Euro
§ Kleidung, Hygiene und sonstige Ausgaben: 100 bis 200 Euro
Damit ergeben sich monatliche Grundkosten von ungefähr 1.600 bis 2.000 Euro. In dieser Preisspanne sind keine unerwarteten Ausgaben wie Reparaturen am Auto
§ Nachzahlungen für Strom oder Nebenkosten
§ Medikamente
§ Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke
§ Vereinsbeiträge
§ Freizeitaktivitäten
· Rücklagen für Notfälle
enthalten.
Natürlich ist Sparsamkeit wichtig. Doch viele Menschen haben ihre Ausgaben bereits auf das Wesentliche reduziert und können nicht noch mehr finanzielle Einschränkungen verkraften.
Wenn trotz Vollzeitbeschäftigung oder Ausbildung kaum finanzielle Reserven bleiben und jeder unerwartete Betrag Sorgen auslöst, stellt sich die Frage, ob dies den Vorstellungen eines sozialen und gerechten Staates entspricht.
Wir wünschen uns deshalb Rahmenbedingungen, die es Menschen ermöglichen, nicht nur ihre laufenden Kosten zu decken, sondern auch Rücklagen zu bilden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
UN-Menschenrechte und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben
Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Artikel 25 Absatz 1
"Jeder Mensch hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinischer Versorgung und notwendiger sozialer Leistungen."
Auch wenn das Grundgesetz kein ausdrückliches Recht auf einen bestimmten Lebensstandard enthält, ergeben sich aus Artikel 1 (Menschenwürde) und Artikel 20 (Sozialstaatsprinzip) wichtige Verpflichtungen des Staates.
Artikel 1 des Grundgesetzes
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Für uns bedeutet dies, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, in Würde zu leben. Dazu gehören insbesondere:
§ ausreichende Ernährung,
§ angemessener Wohnraum,
§ Zugang zur medizinischen Versorgung,
§ soziale Sicherheit,
§ sowie ein menschenwürdiges Existenzminimum.
Ein Sozialstaat sollte allen Menschen die Chance geben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Zukunft mit Zuversicht gestalten zu können.
Für ein gerechteres Leben in Deutschland
Wir wünschen uns ein Deutschland, in dem sich Leistung wieder lohnt und Menschen von ihrer Arbeit gut leben können.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass die finanzielle Belastung durch Steuern, Abgaben und steigende Lebenshaltungskosten zunimmt, während gleichzeitig immer weniger Spielraum für Rücklagen, Familie oder Freizeit bleibt.
Wir sind der Auffassung, dass öffentliche Einnahmen so eingesetzt werden sollten, dass sie den Menschen im Land spürbar zugutekommen – beispielsweise durch Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, bezahlbaren Wohnraum sowie eine nachhaltige Entlastung der Bürgerinnen und Bürger.
Ebenso wünschen wir uns mehr Transparenz darüber, wie Steuergelder eingesetzt werden und welche Maßnahmen langfristig die Lebensqualität verbessern.
Unsere Zukunft darf nicht von Existenzängsten geprägt sein
Ein besonderes Anliegen ist uns die Zukunft aller Generationen.
Wir fragen uns:
Wie wird unser Leben im Alter aussehen?
Werden wir bis weit über das heutige Rentenalter hinaus arbeiten müssen, um unseren Lebensunterhalt sichern zu können?
Eine lebenswürdige Altersvorsorge sollte das Ergebnis eines langen Arbeitslebens sein.
Viele Menschen sind betroffen, wenn sie sehen, dass manche Rentnerinnen und Rentner trotz jahrzehntelanger Arbeit finanzielle Schwierigkeiten haben oder auf zusätzliche Einnahmen angewiesen sind.
Wir wünschen uns ein Rentensystem, das den Menschen im Alter Sicherheit, Würde und finanzielle Stabilität bietet.
Gerade junge Menschen blicken deshalb mit Sorge in die Zukunft. Sie wünschen sich Planungssicherheit, faire Chancen und das Vertrauen, dass sich Leistung langfristig auszahlt.
Unsere Forderungen
Wir setzen uns für Maßnahmen ein, die aus unserer Sicht zu mehr sozialer Gerechtigkeit und einer höheren Lebensqualität beitragen können.
Entlastung der Bürgerinnen und Bürger
§ Überprüfung der Kraftstoffpreise und Maßnahmen zur Begrenzung hoher Mobilitätskosten.
§ Prüfung einer Senkung der Mehrwertsteuer oder gezielter Entlastungen bei wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs.
§ Überprüfung der Kfz-Steuer und anderer mobilitätsbezogener Abgaben.
Faire Einkommen
§ Faire und leistungsgerechte Löhne.
§ Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen.
§ Bessere finanzielle Unterstützung für Auszubildende und Berufseinsteiger.
Bezahlbares Leben
§ Mehr bezahlbarer Wohnraum.
§ Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung und Pflege.
§ Stärkung des ländlichen Raums und des öffentlichen Nahverkehrs.
Zukunft und Rente
§ Eine stabile und lebenswürdige Altersvorsorge.
§ Langfristige Perspektiven für junge Menschen.
§ Rahmenbedingungen, die Familienplanung und Eigentumsbildung erleichtern.
Transparenz und Vertrauen
§ Mehr Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Gelder.
§ Effizienter Einsatz von Steuermitteln.
§ Bürokratieabbau dort, wo er Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen unnötig belastet.
Unser gemeinsames Ziel
Wir wünschen uns ein Deutschland,
§ in dem sich Arbeit wieder lohnt,
§ in dem junge Menschen ihre Zukunft sehen,
§ in dem Familien Planungssicherheit haben,
§ in dem ältere Menschen ihren Ruhestand in Würde verbringen können,
§ und in dem niemand trotz ehrlicher Arbeit dauerhaft in finanzieller Unsicherheit leben muss.
Unser Ziel ist kein Leben im Luxus.
Unser Ziel ist ein Leben in Würde, Sicherheit und mit fairen Chancen für alle Generationen.
Wir möchten eine sachliche und konstruktive Diskussion darüber anstoßen, wie Deutschland auch in Zukunft ein starkes, gerechtes und lebenswertes Land bleiben kann.
Unsere demokratischen Rechte
Artikel 5 des Grundgesetzes
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten."
Die Meinungsfreiheit gehört zu den Grundpfeilern unserer Demokratie.
Mit diesem Schreiben machen wir von unserem Recht Gebrauch, unsere Sorgen, Erfahrungen und Vorschläge öffentlich und friedlich zu äußern.
Wir wünschen uns einen respektvollen Austausch über die Herausforderungen unseres Landes und mögliche Lösungen.
Denn wir wollen nicht nur überleben – wir fordern ein lebenswertes und würdevolles Deutschland!!

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Petition am 3. Juli 2026 erstellt