Flächendeckende Implementierung von psychologischer Prävention an allen Schulen


Flächendeckende Implementierung von psychologischer Prävention an allen Schulen
Das Problem
Deutschland, wir haben ein Problem!
Mein Name ist Jennifer Buschtöns und ich bin psychisch krank - und so wie es mir geht, geht es leider vielen von euch da draußen auch! Und in Zeiten von Corona trifft es immer mehr Menschen.
Seit 2019 bin ich in Behandlung und kläre via Instagram und Facebook auf (@2_seiten_des_regenbogens). Täglich erreichen mich super viele Nachrichten von anderen Betroffenen und auch Angehörigen. Das brachte mich darauf, diese Petition ins Leben zu rufen!
Daher bitte ich euch alle, unterschreibt und teilt fleißig, damit sich hoffentlich bald etwas tut in unserem Land!
Da das folgende Thema durch die Länder geregelt wird, richtet sich diese Petition an die Kultusminister:innen aller Bundesländer!
Sehr geehrte Damen und Herren Kultusminister:innen,
Laut Statista gab es im Jahr 2020/21 rund 10,91 Millionen schulpflichtige Kinder in Deutschland (inkl. Berufsschulen).
Auf der Seite der deutschen Depressionshilfe steht:
Insgesamt sind 8,2 %, d. h. 5,3 Mio. der erwachsenen Deutschen (18 – 79 Jahre) im Laufe eines Jahres an einer unipolaren oder anhaltenden depressiven Störung erkrankt (Jacobi et al., 2016*). Diese Zahl erhöht sich noch einmal um Kinder und Jugendliche und Menschen über 79 Jahre, die in dieser Studie nicht erfasst sind, aber ebenfalls an Depression erkranken können.
Betrachtet man das gesamte bisherige Leben, so waren 17,1 % der erwachsenen Deutschen (18 – 65 Jahre) mindestens einmal an einer unipolaren oder anhaltenden depressiven Störung erkrankt, das ist ca. jeder fünfte Bürger. (Jacobi et al., 2004*) Diese Zahl erhöht sich noch einmal um Kinder und Jugendliche und Menschen über 65 Jahre, die in dieser Studie nicht erfasst wurden, aber ebenfalls an Depression erkranken können. Etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann ist im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen.
Ausgehend von den rund 11 Mio. Schüler:innen im Jahr 2020/2021 sind davon ca. 1 Mio. Menschen im Erwachsenenalter von einer psychischen Erkrankung betroffen.
Hinzu kommt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und viele traumatisierte Menschen hier eine neue Heimat finden oder bereits gefunden haben.
Nicht zu vergessen ist die enorme Unterversorgung der psychisch Erkrankten. Lange Wartezeiten auf Therapieplätze von bis zu einem Jahr sind eher der Regelfall als die Ausnahme.
Außerdem sind Eltern oft maßlos überfordert mit ihren erkrankten Kindern. Gleiches gilt auch für Kinder, deren Eltern betroffen sind.
Es ist ein Unding, dass psychische Erkrankungen nach wie vor unter den Teppich gekehrt werden und wir alle unvorbereitet ins Leben geschickt werden!
Daher fordern wir Sie auf, dies zu ändern!
- Einstellung von mehr Schulpsycholog:innen (laut dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen kommen im Bundesdurchschnitt auf eine:n Schulpsychologin/en über 6000 Schüler:innen. In Niedersachen sind es sogar über 13.000 !!! (Stand: November 2020)
- Jährlich fachliche Zusatzqualifikationen aller Lehrer:innen im Bereich psychischer Erkrankungen und Prävention, um so flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen zu können.
- Verpflichtende Prävention in Form wöchentlicher Gesprächsrunden im Klassenverband, Meditationen, Achtsamkeitsübungen und auch theoretischer Unterricht zur psychischen Gesundheit ohne Benotung für alle Schüler:innen ab Klasse 5.
- Wöchentlich offene Sprechstunde für Schüler:innen bei den Lehrer:innen ihres Vertrauens
- Regelmäßige Thematisierung psychischer Gesundheit bei Elternabenden um auch hier das Stigma abzubauen
- Enge Zusammenarbeit der Kultusminister:innen, um so eine flächendeckende Prävention zu initiieren und langfristig in den Unterricht zu implementieren.
Die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen kann nur langfristig behoben werden, wenn wir die Jugend Deutschlands bereits früh sensibilisieren und sie sich verstanden fühlt. Wenn ihnen klar gemacht wird, dass niemand leiden muss. Dass psychische Erkrankungen ein ernst zu nehmendes Problem sind, welches sich oft bereits in der Jugend entwickelt. Durch einen verpflichtenden Unterricht im Bereich der psychischen Gesundheit wird zudem das Wir- Gefühl gestärkt und es ist davon auszugehen, dass die Mobbingrate hierdurch signifikant gesenkt werden kann!
Daher fordern wir sie auf: Handeln Sie jetzt!
Es wurde viel zu lang geschwiegen und es ist an der Zeit, dass Betroffene nicht mehr als „labil“ und „verrückt“ abgestempelt werden!

Das Problem
Deutschland, wir haben ein Problem!
Mein Name ist Jennifer Buschtöns und ich bin psychisch krank - und so wie es mir geht, geht es leider vielen von euch da draußen auch! Und in Zeiten von Corona trifft es immer mehr Menschen.
Seit 2019 bin ich in Behandlung und kläre via Instagram und Facebook auf (@2_seiten_des_regenbogens). Täglich erreichen mich super viele Nachrichten von anderen Betroffenen und auch Angehörigen. Das brachte mich darauf, diese Petition ins Leben zu rufen!
Daher bitte ich euch alle, unterschreibt und teilt fleißig, damit sich hoffentlich bald etwas tut in unserem Land!
Da das folgende Thema durch die Länder geregelt wird, richtet sich diese Petition an die Kultusminister:innen aller Bundesländer!
Sehr geehrte Damen und Herren Kultusminister:innen,
Laut Statista gab es im Jahr 2020/21 rund 10,91 Millionen schulpflichtige Kinder in Deutschland (inkl. Berufsschulen).
Auf der Seite der deutschen Depressionshilfe steht:
Insgesamt sind 8,2 %, d. h. 5,3 Mio. der erwachsenen Deutschen (18 – 79 Jahre) im Laufe eines Jahres an einer unipolaren oder anhaltenden depressiven Störung erkrankt (Jacobi et al., 2016*). Diese Zahl erhöht sich noch einmal um Kinder und Jugendliche und Menschen über 79 Jahre, die in dieser Studie nicht erfasst sind, aber ebenfalls an Depression erkranken können.
Betrachtet man das gesamte bisherige Leben, so waren 17,1 % der erwachsenen Deutschen (18 – 65 Jahre) mindestens einmal an einer unipolaren oder anhaltenden depressiven Störung erkrankt, das ist ca. jeder fünfte Bürger. (Jacobi et al., 2004*) Diese Zahl erhöht sich noch einmal um Kinder und Jugendliche und Menschen über 65 Jahre, die in dieser Studie nicht erfasst wurden, aber ebenfalls an Depression erkranken können. Etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann ist im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen.
Ausgehend von den rund 11 Mio. Schüler:innen im Jahr 2020/2021 sind davon ca. 1 Mio. Menschen im Erwachsenenalter von einer psychischen Erkrankung betroffen.
Hinzu kommt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und viele traumatisierte Menschen hier eine neue Heimat finden oder bereits gefunden haben.
Nicht zu vergessen ist die enorme Unterversorgung der psychisch Erkrankten. Lange Wartezeiten auf Therapieplätze von bis zu einem Jahr sind eher der Regelfall als die Ausnahme.
Außerdem sind Eltern oft maßlos überfordert mit ihren erkrankten Kindern. Gleiches gilt auch für Kinder, deren Eltern betroffen sind.
Es ist ein Unding, dass psychische Erkrankungen nach wie vor unter den Teppich gekehrt werden und wir alle unvorbereitet ins Leben geschickt werden!
Daher fordern wir Sie auf, dies zu ändern!
- Einstellung von mehr Schulpsycholog:innen (laut dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen kommen im Bundesdurchschnitt auf eine:n Schulpsychologin/en über 6000 Schüler:innen. In Niedersachen sind es sogar über 13.000 !!! (Stand: November 2020)
- Jährlich fachliche Zusatzqualifikationen aller Lehrer:innen im Bereich psychischer Erkrankungen und Prävention, um so flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen zu können.
- Verpflichtende Prävention in Form wöchentlicher Gesprächsrunden im Klassenverband, Meditationen, Achtsamkeitsübungen und auch theoretischer Unterricht zur psychischen Gesundheit ohne Benotung für alle Schüler:innen ab Klasse 5.
- Wöchentlich offene Sprechstunde für Schüler:innen bei den Lehrer:innen ihres Vertrauens
- Regelmäßige Thematisierung psychischer Gesundheit bei Elternabenden um auch hier das Stigma abzubauen
- Enge Zusammenarbeit der Kultusminister:innen, um so eine flächendeckende Prävention zu initiieren und langfristig in den Unterricht zu implementieren.
Die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen kann nur langfristig behoben werden, wenn wir die Jugend Deutschlands bereits früh sensibilisieren und sie sich verstanden fühlt. Wenn ihnen klar gemacht wird, dass niemand leiden muss. Dass psychische Erkrankungen ein ernst zu nehmendes Problem sind, welches sich oft bereits in der Jugend entwickelt. Durch einen verpflichtenden Unterricht im Bereich der psychischen Gesundheit wird zudem das Wir- Gefühl gestärkt und es ist davon auszugehen, dass die Mobbingrate hierdurch signifikant gesenkt werden kann!
Daher fordern wir sie auf: Handeln Sie jetzt!
Es wurde viel zu lang geschwiegen und es ist an der Zeit, dass Betroffene nicht mehr als „labil“ und „verrückt“ abgestempelt werden!

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Petition am 4. Mai 2021 erstellt