Petition updateFluchtursachen bekämpfen: Faire Handelsverträge für Ostafrika!KAB fordert Lieferkettengesetz
Peter NiedergesässGermany
Oct 21, 2019

Gemeinsam mit der breiten „Initiative Lieferkettengesetz“ aus Gewerkschaften, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, fordere ich und der KAB Rottenburg-Stuttgart ein Lieferkettengesetz, dass globalen Unternehmen verbietet, Kinderarbeit zu tolerieren, Umweltschutz zu umgehen und Arbeitsbedingungen zu erlauben, die Menschen töten. Mit den bisherigen freiwilligen Vereinbarungen werden weiterhin jene Unternehmen geschützt, die skrupellos Mensch und Umwelt ausbeuten. Freiwillig kommen die Unternehmen ihrer menschenrechtlichen und umweltbezogenen Verantwortung bisher nicht ausreichend nach. Jene Unternehmen, die sich an die freiwilligen Regelungen halten, dürften nicht länger gegenüber verantwortungsloser Konkurrenz benachteiligt werden. 

Das Lieferkettengesetz ist die notwendige Folge von meiner Petition. Damit könnten die von der KAB geforderten fairen Handelsbedingungen umgesetzt werden.

Die Initiative Lieferkettengesetz will, dass alle Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards achten. Sie will, dass Verstöße deutscher Unternehmen gegen Menschenrechte und Umweltstandards rechtliche Konsequenzen haben. Unternehmen sollen für Schäden haften. Mehr Informationen zu der Initiative, sowie zu ihrer Forderung und Petition finden Sie auf der Website: www.lieferkettengesetz.de

Industrienationen wie Deutschland müssten endlich Verantwortung für ihre Wirtschaft übernehmen und es nicht den Verbraucher*innen überlassen. Es muss endlich Schluss sein mit den vielen toten Arbeitnehmerinnen in den Textilzulieferwerken und Bergwerken.

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