Stop the distribution of videos showing wild animals as pets!

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In recent times, videos of wild animals interacting with humans have gone viral, reaching thousands or even millions of people. While these animals may appear cute, the sharing of these videos is bringing them closer to extinction. Why´s that? Studies have shown that these videos incorrectly suggest to viewers that endangered species make good (and cool) pets. These videos substantially harm the efforts of nature conservation organisations to protect species in their natural habitats and fail to show that wild animals do not make good pets!

The case of the critically endangered slow loris highlights the problems with these videos especially well. It´s highly likely that you stumbled upon videos of a loris stretching its arm above its head and being tickled, eating a ball of sticky rice, or holding onto a tiny umbrella. Millions of people have seen those videos, but only a minority of these viewers will have been aware that these animals are incredibly distressed.

This will have been many peoples first exposure to this relatively unknown species, and for many of them, seeing a slow loris presented as a cute pet will have made them desire one of their own. With the increasing demand of this species as a pet, which was already critically endangered through habitat destruction and illegal capture, has increased to meet the demand for these animals as pets.

It’s not only Loris’s are at risk from the sharing of these viral videos, but a large list of animal species, including primates like bush babies, pygmy marmosets and even chimpanzees; big cats like ocelots, leopards and tigers, and further species like racoon dogs or meerkats. Many of these exotic pets have been illegally captured as babies from the wild – a traumatic process for them, during which their mothers and other group members are often killed.

But that´s not the only problem – many exotic animals that have been bred in captivity are not suitable as pets either. Owners are often unaware of the highly specific needs of these species, and animals displayed in these videos frequently show signs of stress, malnourishment, and illness or die early. Animals that reach adulthood may show signs of aggression towards their owners who then decide they no longer wish to care for them. However, as these pets may have only known the company of humans, they can no longer be kept together with other members of their own species, and thus live the rest of their lives caged and alone in a rescue centre or euthanised.

Please help us to stop this animal exploitation by signing our petition!

More information on our website: http://itsnotapet.com/

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Deutsche Version: 

Stoppt die Verbreitung von Videos, die Wildtiere als Haustiere zeigen!

Über soziale Medien werden in den letzten Jahren in rapider Zahl vermeintlich süße Tiervideos von Wildtieren in Interaktion mit Menschen gezeigt und erreichen so Millionen von Menschen. Zwar mögen die gezeigten Tiere süß aussehen, doch das liken und Teilen der Videos bringt die gezeigten Tierarten an den Rand des Aussterbens. 

Warum das? Studien zeigen, dass die vermeintlich süßen Videos den Eindruck erwecken, dass die (häufig vom Aussterben bedrohten) Arten ganz tolle (und coole) Haustiere abgeben. Damit schädigen sie ganz erheblich die Bemühungen von Organisationen, die um einen Erhalt der Arten in ihrem natürlichen Habitat kämpfen. Diese Videos verdeutlichen leider nicht, dass sich Wildtiere nicht als Haustier eignen.

Insbesondere am Fall des kritisch bedrohten Zwergloris zeigt sich die Problematik deutlich. Wir alle haben diese Videos gesehen – ein süßer Lori, der die Arme über den Kopf streckt um sich „kitzeln“ zu lassen, einer, der nach einem Klumpen Reis greift, ein anderer, der ein Cocktailschirmchen festhält.  Nur den wenigsten der Zuschauern ist bewusst, wie unfassbar gestresst die gezeigten Tiere sind. Waren diese Tiere zuvor den wenigsten Menschen bekannt, mauserten sie sich nun zu echten Internet-Stars. Leider mit der Folge, dass eine gewaltige Welle an Nachfrage der sowieso dank Habitatzerstörung schon stark bedrohten Art als Haustier folgte, und immer mehr Tiere illegal aus ihrem natürlichen Habitat heraus gefangen wurden.

Aber auch zahlreiche andere Wildtiere sind von dieser Problematik betroffen – besonders häufig kleinere Affenarten, wie Bushbabys, diverse Krallenaffenarten, Zwergseidenäffchen, aber sogar auch Schimpansen, Großkatzen wie Ozelots, Leoparden und Tiger, wie auch diverse weitere Arten wie Marderhunde oder Erdmännchen. Generell werden viele dieser wilden Haustiere illegal als Baby aus der freien Wildbahn gefangen – ein für die Babys traumatischer Vorgang, bei dem sehr häufig die Mütter und weitere Gruppenmitglieder getötet werden. 

Doch auch wilde Tiere, die in Menschenobhut nachgezüchtet wurden, eignen sich selten als Haustier. Viele Halter sind sich nicht bewusst, wie sie ihr wildes Haustier artgerecht versorgen können, und viele Tiere, die man auf den beliebten Videos sieht, sind auffallend verhaltensgestört, unterernährt oder verfettet, oder sichtbar krank. Erreichen sie trotzdem das Erwachsenenalter, werden die Tiere oft durch die schlechten und falschen Haltungsbedingungen aggressiv gegenüber ihren Haltern – spätestens hier „entledigen“ sich diese ihres wilden Weggefährten. Oft nur an die Gesellschaft von Menschen gewöhnt, sind diese Tiere aber nicht mehr mit Artgenossen zu sozialisieren, und fristen, wenn sie denn nicht im Auftrag des Halters sowieso schon eingeschläfert wurden, ihr restliches Leben in Einzelhaltung in einer Auffangstation oder in einem Zoo. 

Bitte helft uns diese Zustände zu ändern und unterzeichnet unsere Petition!

Mehr Informationen auf unserer Seite: http://itsnotapet.com/de/startseite/



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