Petition updateLöschung von Hass- und Hetzbeiträgen auf Facebook, Twitter & Co.
Facebook-Gründer Zuckerberg will Beiträge von Holocaust-Leugnern nicht aus der Plattform löschen

AfDexit Initiative für ein konsequentes AfD-VerbotHamburg, Germany

Jul 19, 2018
Facebook-Gründer Zuckerberg will Beiträge von Holocaust-Leugnern nicht aus der Plattform löschen lassen.
Mark Zuckerberg (Facebook) sagt, er will Beiträge von Holocaust-Leugnern nicht aus seinem sozialen Netzwerk verbannen.
Zuckerberg ist selbst Jude und findet, wie er selbst sagt, die Leugnung des Völkermords an europäischen Juden im Zweiten Weltkrieg tief beleidigend, will aber entsprechende Inhalte auf Facebook nur verbieten, wenn diese direkt auf jemanden verwendet werden oder Schaden erzeugen.
Weiter meint Zuckerberg, dass er selbst nicht glaube, dass die Ersteller von Beiträgen oder Kommentaren absichtlich falsch liegen würden.
Konkret könnte man, damit behaupten, dass Zuckerberg selbst ein Stück den Holocaust leugnet. Aber hinzukommt, seine Sichtweise dürfte erklären warum Hass und Hetze bei Facebook kaum gelöscht wird.
Gerade in seinem sozialem Netzwerk ist die Hetze und das Leugnen des Holocaust auf einem extrem hohem Level angekommen.
Facebook-Nutzer/innen sollte sich also überlegen, ob sie einem sozialem Netzwerk wie Facebook weiter ihre Zeit opfern.
Darum ist es jetzt wichtiger denn je sich gegen Hass und Hetze zu engagieren.
Der Ton macht die Musik, so konnten wir in nur einer Woche gleich mehrere Heizerinnen und Hetzer in den sozialen Netzwerken davon überzeugen, sich auf sachlicher Ebene
an Diskussionen zu beteiligen.
Dabei hat Folgendes sehr geholfen.
Wir stellten den Hetzern das Szenario sehr einfach als Kreise dar.
Kreis A und Kreis B, jeder Kreis hat seine Meinung.
Es gibt aber eine Schnittmenge und genau diese muss diskutiert werden.
Alles außerhalb der Schnittmenge sind nur Beleidigungen, Drohungen oder sonstige Entgleisungen, die nicht zu Lösung des Problems beitragen.
Diese neue Spielwiese muss erstmal bei den Leuten im Kopf ankommen und dabei müssen wir auch realistisch Links und Rechts ansprechen.
Reduziert man also die Probleme auf den echten Tatbestand, dann finden wieder angeregte aber sachliche Diskussionen statt.
Wir finden das ist ein erster Erfolg.
Die Betreiber der sozialen Netzwerke sollten aber weiterhin dringend in die Pflicht genommen werden konsequenter zu löschen. Das bleibt weiterhin aus.
So gabt es beispielsweise auf Facebook ein Video, was eindeutig von Rechten dort eingebracht wurde und die Hinrichtung einer afrikanischen Frau mit samt ihren Kindern darstellte.
Die Überschrift war: „Das sollen, die bei jedem machen der versucht nach Europa zu kommen“.
Im weiteren Verlauf des Textes will man an den Deutschen Grenzen dann auch einen Kugelhagel auf dort ankommende Flüchtlinge sehen.
Der Beitrag wurde bei Facebook gemeldet, aber zeitgleich gingen Hinweise an die Ermittlungsbehörden, wie man uns zugetragen hat.
So kam es das der Beitrag nur ca. 15 Minuten im Netz sichtbar war.
Wer zuerst handelte wissen wir nicht, aber es wurde gehandelt, das ist sehr gut.
Wer glaubt das unsere Arbeit in den sozialen Netzwerken, wie Urlaub sein muss, der hat sich getäuscht. Was wir uns täglich dadurch für widerwärtige Kommentare, Beiträge, Bilder und Videos ansehen müssen, das geht bei einigen von uns schon an die Substanz.
Dadurch, dass solche Bilder, Texte und Videos von Rechten im Netz gestreut werden, sind auch Kinder und Jugendliche in den sozialen Netzwerken einer sehr hohen Gefahr ausgesetzt.
Dies gilt es ein für allemal zu unterbinden.
Bitte verteilen Sie die Petition, an Organisationen, Einrichtungen, in den Netzwerken oder weisen sie auf die Petition hin.
Was wir momentan bemerken, ist nämlich nur die Spitze des Eisbergs.
Viele Grüße
Uwe Schulze
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