Für den Erhalt des Zeller Krankenhauses

Das Problem

Schließung des Krankenhauses wäre eine Katastrophe für die Bevölkerung

Wir sind ein breites Bündnis aus:

ÖDP - Die Naturschutzpartei, Landesverband Rheinland-Pfalz
Evangelische Kirchengemeinde Mosel- Hunsrück
Pastoraler Raum Cochem-Zell (Katholische Kirche)
Mitarbeitervertretung im Klinikum Mittelmosel (MAV)

Die Petition unterstützen zudem alle im Verbandsgemeinderat Zell (Mosel) vertretenen Parteien: CDU, FWG Zeller Land, SPD, AfD, FDP; sowie alle im Stadtrat Zell (Mosel) vertretenen Parteien: CDU, Freie Wählergruppe Stadt Zell, SPD. 

Wir fordern eine ausreichende Zuteilung von Versorgungsaufträgen für die Krankenhäuser auf dem Land, hier besonders für das Klinikum Mittelmosel, damit der Erhalt nicht weiter bedroht ist.

Laut einer Pressemeldung im Wochenspiegel ist die Existenz des Krankenhauses in Zell gefährdet. 

Ursache liegt vor allem in einer mehr als desolaten Gesundheitspolitik, die nicht für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung die nötigen Mittel aufbringt. Das Ziel der derzeitigen Gesundheitspolitik sind einzelne große Zentren, in denen die ganze medizinische Kompetenz kumuliert werden soll. Natürlich ist der Grundgedanke, dass es zentrale Häuser mit einer geballten Kompetenz und den besten Versorgungsmöglichkeiten vor allem in Ballungsräumen gibt, durchaus bei planbaren Behandlungen sinnvoll, geht aber bei akuten Notfällen an den Realitäten vorbei.

Es wohnen eben nicht alle Menschen in Großstädten. Bei medizinischen Notfällen auf dem Land ist es für die Menschen enorm wichtig, schnell einer guten und bestmöglichen medizinischen Grundversorgung zugeführt zu werden. Die Politik der letzten Jahre hat bereits dazu geführt, viele vorhandene Fachabteilungen, die für die Menschen in erreichbarer Nähe liegen, schließen mussten.

Entsprechend der aktuellen Krankenhausreform bekommen die Häuser im Herbst ihre Versorgungsaufträge zugewiesen. Über diese Zuweisungen gibt es bislang keinerlei Informationen. 
Hier fordern wir Transparenz durch Information der Bevölkerung.

Durch diese Unsicherheit gehen gerade so viele Häuser in den Ruin. Das ist aber auch der Hebel, der der Politik die Möglichkeit gibt, Häuser zu erhalten oder sie fallen zu lassen.

Wir fordern daher vehement, dass den Krankenhäusern in der Fläche derartig Versorgungsaufträge zuzuweisen, dass diese weiter bestehen können und die Versorgung auf dem Land damit sicher gewährleistet wird.

Eine mögliche Schließung bedeutet bei medizinischen Notfällen eine deutliche Verlängerung aller Fahrtzeiten. Cochem oder Wittlich als benachbarte Kliniken sind von Zell aus Fahrtzeiten von über einer halben Stunde entfernt. Und in vielen medizinischen Notfällen geht es um Minuten.

Wir stellen uns deutlich und entschieden gegen eine Schließung immer weiterer Kliniken auf dem Land. Die Finanzierung der medizinischen Versorgung muss grundsätzlich anders geregelt werden. Genau wie bei der Feuerwehr oder der Polizei darf die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung nicht von wirtschlichen Faktoren abhängig sein. Medizinische Versorgung ist ein Grundrecht für jeden Menschen, dass auch auf dem Land sichergestellt sein muss.

 

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Gregor DoegePetitionsstarter*in
Diese Petition hat 7.005 Unterschriften erreicht

Das Problem

Schließung des Krankenhauses wäre eine Katastrophe für die Bevölkerung

Wir sind ein breites Bündnis aus:

ÖDP - Die Naturschutzpartei, Landesverband Rheinland-Pfalz
Evangelische Kirchengemeinde Mosel- Hunsrück
Pastoraler Raum Cochem-Zell (Katholische Kirche)
Mitarbeitervertretung im Klinikum Mittelmosel (MAV)

Die Petition unterstützen zudem alle im Verbandsgemeinderat Zell (Mosel) vertretenen Parteien: CDU, FWG Zeller Land, SPD, AfD, FDP; sowie alle im Stadtrat Zell (Mosel) vertretenen Parteien: CDU, Freie Wählergruppe Stadt Zell, SPD. 

Wir fordern eine ausreichende Zuteilung von Versorgungsaufträgen für die Krankenhäuser auf dem Land, hier besonders für das Klinikum Mittelmosel, damit der Erhalt nicht weiter bedroht ist.

Laut einer Pressemeldung im Wochenspiegel ist die Existenz des Krankenhauses in Zell gefährdet. 

Ursache liegt vor allem in einer mehr als desolaten Gesundheitspolitik, die nicht für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung die nötigen Mittel aufbringt. Das Ziel der derzeitigen Gesundheitspolitik sind einzelne große Zentren, in denen die ganze medizinische Kompetenz kumuliert werden soll. Natürlich ist der Grundgedanke, dass es zentrale Häuser mit einer geballten Kompetenz und den besten Versorgungsmöglichkeiten vor allem in Ballungsräumen gibt, durchaus bei planbaren Behandlungen sinnvoll, geht aber bei akuten Notfällen an den Realitäten vorbei.

Es wohnen eben nicht alle Menschen in Großstädten. Bei medizinischen Notfällen auf dem Land ist es für die Menschen enorm wichtig, schnell einer guten und bestmöglichen medizinischen Grundversorgung zugeführt zu werden. Die Politik der letzten Jahre hat bereits dazu geführt, viele vorhandene Fachabteilungen, die für die Menschen in erreichbarer Nähe liegen, schließen mussten.

Entsprechend der aktuellen Krankenhausreform bekommen die Häuser im Herbst ihre Versorgungsaufträge zugewiesen. Über diese Zuweisungen gibt es bislang keinerlei Informationen. 
Hier fordern wir Transparenz durch Information der Bevölkerung.

Durch diese Unsicherheit gehen gerade so viele Häuser in den Ruin. Das ist aber auch der Hebel, der der Politik die Möglichkeit gibt, Häuser zu erhalten oder sie fallen zu lassen.

Wir fordern daher vehement, dass den Krankenhäusern in der Fläche derartig Versorgungsaufträge zuzuweisen, dass diese weiter bestehen können und die Versorgung auf dem Land damit sicher gewährleistet wird.

Eine mögliche Schließung bedeutet bei medizinischen Notfällen eine deutliche Verlängerung aller Fahrtzeiten. Cochem oder Wittlich als benachbarte Kliniken sind von Zell aus Fahrtzeiten von über einer halben Stunde entfernt. Und in vielen medizinischen Notfällen geht es um Minuten.

Wir stellen uns deutlich und entschieden gegen eine Schließung immer weiterer Kliniken auf dem Land. Die Finanzierung der medizinischen Versorgung muss grundsätzlich anders geregelt werden. Genau wie bei der Feuerwehr oder der Polizei darf die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung nicht von wirtschlichen Faktoren abhängig sein. Medizinische Versorgung ist ein Grundrecht für jeden Menschen, dass auch auf dem Land sichergestellt sein muss.

 

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Gregor DoegePetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Clemens Hoch
Clemens Hoch
Landesminister für Wissenschaft und Gesundheit RLP

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Petition am 19. Juli 2024 erstellt