Petition updateExplodierende Betriebskosten in Adlershof/bei der Wista aufklären und vermeidenAsta la WISTA - letzte Klage auch abgewiesen
Adlershofer MieterBerlin, Germany
Nov 9, 2025

Guten Tag,

die letzte Klage wegen der gegen die Asta-la-Wista geäußerten Kritik zu Betriebskosten und dem Umgang mit Mietern in einer Email an den Staatssekretär und in einem Update hier wurde zurückgewiesen. Insgesamt hatte die Wista einen Streitwert von 75.000 € angehäuft. Schätzungsweise rund 20.000 € Anwaltsgebühren wurden durch die mittels Staatsgeldern aufgebaute Wista ausgegeben. Von einem runden Tisch oder auch nur einem Versuch mit Mietern in Kontakt zu treten wird trotzdem nicht auszugehen sein. Daher wird der Kampf weiter gehen.

Hier nochmal die Äußerungen, die nun erlaubt sind:

Email an Staatssekretär Biel:
 "Sehr geehrter Herr Biel,
 aufgrund einer Online-Petition, in der massiv gestiegene Betriebskosten bei der Wista in Adlershof angeprangert werden und versucht wird
 Transparenz gegenüber den Mietern zu erreichen (https://www.change.org/p/explodierende-betriebskosten-in-adlershof-bei-der-wista-aufkl%C3%A4ren
und-vermeiden mit bereits 261 Unterstützern), geht die Wista als landeseigener Betrieb, der laut Satzung sich für die Unternehmen am Standort
 einsetzen soll, nun dagegen rechtlich vor und versucht diese Kritik unter Verbrauch öffentlicher Gelder für Anwälte (der RA Stephan Möller
 musste gehen) mundtot zu machen (Siehe Mail unten und Abmahnung im Anhang).
 Wir kündigen nun an, dass wir unsere berechtigte Kritik (es gab bereits ein Urteil wegen Verschleierung von Informationen gegen die Wista, siehe
 Anhang) nicht mittels solcher Methoden unterdrücken lassen werden. Die Gefahr eines größeren Schadens, den Herr Sillmann aufgrund persönlicher
 Absichten hier riskiert, liegt eher bei der Wista bzw. beim Land Berlin als bei uns.
 Wir halten die Kritik aufrecht, dass u.a. Anstiege von Betriebskosten von über 30 % (auf über 8 €/m²), deutlich zu hohe Energiekosten in
 Allgemeinbereichen, Durchführung von (zu vielen) Wartungen durch die eigene Tochterfirma und Abrechnungen von nicht umlegbaren Verwaltungskosten
 nicht wirtschaftlich sind, aber vor allem die Art und Weise des Umgangs mit den Mietern für eine landeseigene Firma unpassend ist.
 Die Wista nimmt auch immer mehr staatliche Zuschüsse in Anspruch. Letztes Jahr sind es schon 21 Mio. € gewesen (https://www.parlament
berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1332.pdf S. 23). Nach dem Verkaufsstopp öffentlicher Flächen wären doch mal Änderungen bei der Wista nötig
 gewesen. Dieses Geschäftsmodell funktioniert offensichtlich nicht mehr.
 Lassen Sie uns Berlin nicht gegen die Wand fahren."

Petitionsupdate
"Roland Sillmann, dem WISTA-Vorsitzenden, ist unsere Petition scheinbar ein Dorn im Auge, weil sie Missstände in Adlershof anspricht. In Fortführung seiner bisherigen Konfrontationsstrategie versucht er, diese nun zu verbieten, d. h. die wichtigsten Aussagen zu unterbinden. Nachdem er sich bereits von Anwälten getrennt hat, weil er erstinstanzlich gegen uns verloren hat, hat er nun neue Anwälte beauftragt, die uns nun abgemahnt haben.
Die Abmahnung findet sich hier:
https://www.dropbox.com/
Anwaltskosten übernimmt ja zum Teil der Steuerzahler, weil die Wista als landeseigenes Unternehmen Zuschüsse aus dem Berliner Haushalt bekommt.
Das war früher nicht so. Da agierte die Wista vollkommen selbständig. Seitdem Herr Sillmann allerdings Vorsitzender ist, trägt sich die Wista nicht mehr selbst und erhält Zuschüsse vom Land. Die ganze Strategie, ein privatwirtschaftliches Unternehmen zu haben, was unbürokratischer agieren kann und Innovation dadurch schneller und besser fördern kann, kommt damit zu Fall. Warum er nicht schleunigst die Wista reformiert, Kosten senkt und damit die für innovative Unternehmen so wichtige Infrastruktur verbessert, bleibt sein Geheimnis. Stattdessen übernimmt er sich mit immer mehr neuen Projekten in der ganzen Stadt. Bereits jetzt gehen im Wachstumsgebiet Adlershof die Beschäftigtenzahlen zurück (Link) was ein Vorbote für eine lokale Rezession sein kann..."

Mit besten Grüßen,

B. Herzog

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