Lasst uns Europa feiern!

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Lasst uns Europa feiern!

Diese Initiative wendet sich an alle europäischen Bürgerinnen und Bürger und damit auch an alle Abgeordneten des Europaparlaments.

Europa ist für jeden einzelnen so wertvoll, dass wir die Politik damit nicht allein lassen sollten. Wir Bürgerinnen und Bürger aller europäischen Länder sollten selbst etwas unternehmen. Wir sollten die Politiker in ihrer Arbeit für Europa unterstützen. Dazu gehört auch, sie daran zu erinnern, dass Europa mehr ist als Geld. Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Das wird oft vergessen.

Kein anderer Kontinent bietet auch nur annähernd, was Europas wahren Reichtum ausmacht: eine Kultur, die in ihrer Vielfalt immer wieder überrascht: So viele Länder, so viele Sprachen, so viele Gemeinsamkeiten trotz aller Unterschiede. Wir haben allen Grund, uns über unser Europa zu freuen.

So viele Dichter, Schriftsteller, Maler, Bildhauer, Philosophen, Wissenschaftler, Erfinder – ein Reichtum ohnegleichen. Die Goethes und Schillers, die Kafkas und Brechts, die Kästners und Kleists, die Shakespears, die Sartres und Prousts, die Flauberts und Gides, Maupassants, Balzacs, die Tolstois und Dostojewski und alle die anderen. Die Bachs, Mozarts, Beethovens, Chopins, Tschaikowskys. Die Dürers und Brueghles, Picassos und Baselitzs. Die Einsteins, um die Wissenschaft zu erwähnen, auch die Freuds und Jungs. Sie alle und unendlich viele mehr sind der Reichtum unseres Landes Europa. Und alles das gehört jedem. Es wissen nur die wenigsten. Deshalb wollen wir das zur Sprache bringen. Es wird darauf an-kommen, wie wir das machen.

Benedikt Erenz hat mit „Warum hat Europa keinen Nationalfeiertag?“(DIE ZEIT, 13. Juni 2017) nicht nur eine Frage gestellt, er hat auch gleich eine Antwort gegeben. Er regt an, den 14. Juli zum Europäischen Nationalfeiertag zu machen.
Und wirklich: Der müsste es sein.

Erinnern wir uns: 14. Juli 1789, Paris. Der Sturm auf die Bastille. „Liberté,  Egalité, Fraternité“ – Freiheit, Gleichheit,  Brüderlichkeit. Schon 1790 war der 14. Juli Nationalfeiertag und ist es bis heute, gefeiert mit einer Begeisterung, die von Herzen kommt und zu Herzen geht. Pompöse Feier in Paris, wirklich gelebt noch im kleinsten Nest der Provinz.

Und jetzt. Der 14. Juli Europas Nationalfeiertag? Ja, ja, ja! Denn was könnte Europa besser zusammenhalten als Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

Frankreich wird großzügig sein und unserem Land Europa diesen Feiertag schenken, ohne den eigenen zu vergessen. Und die anderen Länder? Werden sie das Geschenk annehmen? Jedes Land hat seinen eigenen Nationalfeiertag und soll ihn behalten. Europas 14. Juli wird alle überstrahlen.

Was kann dieser Europa-Nationalfeiertag bewirken? Erst einmal etwas ganz Einfaches: das Erlebnis, dass alle Europäer zusammen an diesem Tag frei haben. Das sieht auf den ersten Blick nach wenig aus. Aber es verbindet. Ein kleiner Anfang, aus dem Großes werden wird: Aus einem freien Tag wird ein Feiertag, ein Tag, den Bürger und Politik gemeinsam mit Leben füllen.

Wer Zweifel hat, dem sei gesagt: Eine Europa-Hymne haben wir schon – Schiller hat sie geschrieben, Beethoven hat sie komponiert. „Freude, schöner Götter-funken…“!

Und jetzt? Mitmachen! Bürger und Politik zusammen. Die Initiative  unterstützen. Anregungen schicken, Vorschläge, was wie wo wann gemacht werden soll. Dann werden wir Europas Nationalfeiertag schon im nächsten Jahr feiern können – am 14. Juli, 2018. Freuen wir uns darauf!



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