Petition gegen die Vertuschung von Straftaten seitens einzelner Vertreter der kath. Kirche

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Update 11.01.2021
Petition gegen die Vertuschung von Straftaten seitens einzelner Vertreter der katholischen Kirche und gegen die Einschüchterung von internen Kritikern, die ihrem Gewissen folgen.

Der Teil der Petition gegen die Einschüchterung von internen Kirchenkritikern war bereits erfolgreich.
Gegen unseren Pastor Koltermann wird es keine disziplinarischen Schritte geben.
Vielleicht waren wir "das Zünglein an der Waage", das dazu beigetragen hat, das die Bistumsleitung eingelenkt hat.

Der Teil der Petition zur Vertuschung von Straftaten und der Nichtveröffentlichung der ersten Studie ist leider noch längst nicht vom Tisch. Deshalb besteht die Petition fort!

Information: Vor einiger Zeit wurden in den deutschen Bistümern Missbrauchsstudien in Auftrag gegeben, die sexualisierter Gewalt durch Vertreter der Kirche in den letzten Jahrzehnten nachgehen sollten.  Einige Bistümer haben diese Studien veröffentlicht und eine Aufarbeitung gelobt.
Nicht so das Erzbistum Köln! Wegen angeblicher Mängel wird eine Veröffentlichung verweigert und es wurde eine neue Studie in Auftrag gegeben. Ganz nach dem Motto: „Mir gefällt nicht, was in der Studie aufgedeckt wurde. Daher werden wir eine neue in Auftrag geben, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.“
Kardinal Woelki hat den Vatikan um kirchenrechtliche Prüfung gebeten, weil ihm vorgeworfen wird, einen straffälligen Priester gedeckt zu haben. In seiner Weihnachtsbotschaft zeigt er jedoch keine persönliche Reue. Ihm scheint nicht klar, was dies für die Opfer bedeutet.
Indem einzelne Vertreter der katholischen Kirche diese Taten decken, begehen auch sie Missbrauch. Sie täuschen die Gemeinden, die Gläubigen und ganz besonders die Opfer. Sie zerstören durch ihr Verhalten das Vertrauen, das die Gläubigen in sie setzen. Die Priester vor Ort werden immer wieder mit den Vorwürfen konfrontiert und müssen sich dem Misstrauen einerseits und den pauschalen Vorwürfen andererseits entgegenstellen.

Wie geht es mit der Petition weiter?
Wir haben den Eindruck, dass die Bistumsleitung im Fall Koltermann „die Reißleine gezogen hat“, indem ihm Entlastung ausgesprochen wurde. Gleichzeitig versuchte man, uns zu motivieren, die Petition vom Tisch zu nehmen.

Jetzt erst recht!  Nach wie vor wollen wir die Veröffentlichung auch der ersten Studie erreichen. Denn mit dem Verheimlichen dieser Studie werden nach wie vor die Täter geschützt und die Opfer brüskiert! Kardinal Woelki hat das Vertrauen in die katholische Kirche mit seiner Blockadehaltung nachhaltig gestört. Solange der Kardinal nicht die persönliche Konsequenz daraus zieht und die Verantwortlichen nicht bestraft werden, werden wir mit unserer Petition weitermachen!
Die ihm Getreuen in der Bistumsleitung sollten ihr Gewissen erforschen, ob nicht auch sie unsere Forderung unterstützen.

stellvertretend für viele engagierte Christen der Katholischen Kirche im Bistum Köln
gez. Regina Bergande, Doris Engels, Birgit Linz-Radermacher, Thomas Bose