Ersatzbau von Autobahnbrücke an neuem Standort stoppen! Gegen unsinnige Naturzerstörung!


Ersatzbau von Autobahnbrücke an neuem Standort stoppen! Gegen unsinnige Naturzerstörung!
Das Problem
Den Neubau der A44/Bergshäuser Brücke und das Anschlussdreieck Kassel Süd im Söhrewald verhindern und stattdessen bestehende Infrastruktur nutzen!
Zerstörung von 30 ha Wald und des Lebensraums schützenswerter Tiere der Fuldaaue mitten im FFH-Vogelschutzgebiet – das droht mit dem geplanten Neubau der bestehenden A44/Bergshäuser Brücke an neuem Standort. Dieses immense Autobahnneubauprojekt wird die Klimakrise weiter anheizen und hunderte Millionen Euro an Steuergeldern kosten. Das Planfeststellungsverfahren läuft bereits, dabei gibt es kostengünstigere, klima- und umweltschonende Alternativen – hilf mit, das Projekt zu stoppen!
Nein zum Neubau der Bergshäuser Brücke und des Anschlussdreiecks Kassel-Süd im Söhrewald!
Einen 6-spurigen Neubau der Autobahnbrücke durch die Fuldaaue und den angrenzenden Söhrewald – inmitten der Klimakrise! Noch dazu soll die Brücke deutlich höher und fast doppelt so lang werden. Dabei gibt es bereits Alternativen: die Brücke an gleicher Stelle neu bauen oder den Verkehr über das gut ausgebaute Autobahnnetz in Kassel umleiten – es gilt bestehende Infrastruktur zu nutzen!
5-Minuten-Faktencheck
Warum soll die vorhandene A44/Bergshäuser Brücke neu gebaut werden?
Die bestehende A44/Bergshäuser Brücke hat aufgrund von Mängeln und veralteter Bauweise eine befristete Nutzungsdauer bis voraussichtlich 2028. Im Jahr 2012 wurde von Hessen-Mobil der Ersatzneubau an Ort und Stelle bevorzugt. https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/neubau-bergshaeuser-bruecke-drei-varianten-werden-geprueft-1586567.html. Nun soll die Brücke rund 500 Meter weiter südlich durch die Fuldaaue und den Söhrewald verlaufen.
Warum soll die Brücke nicht an gleicher Stelle neu gebaut werden?
Ziele des Projekts seien neben der Lärmreduktion für Anwohner Bergshausens unter anderem eine leistungsfähige Straßenverbindung mit Anschluss an die A7. Mehr Spuren für weniger Stau - dabei ist längst das Gegenteil belegt, sie führen zu mehr Verkehr, Verkehrswende jetzt! https://www.zeit.de/mobilitaet/2024-04/verkehrspolitik-stefan-bratzel-bahnnetz-strassenbau-stau-verkehrsforschung
Was sind die Alternativen?
Bestehende Infrastruktur nutzen – die marode Brücke an gleicher Stelle neu bauen oder den Verkehr auf das vorhandene Autobahnnetz umleiten. Das geht erheblich schneller und kostengünstiger, verringert den CO2-Ausstoß und schützt Natur und Klima!
Es gibt bereits ein funktionierendes Anschlussdreieck an die A7 und die Brücke könnte mit bestmöglichem Immissionsschutz für die Anwohner an alter Stelle neu gebaut werden. Die aufgestellten Verkehrsprognosen der DEGES sind aus mehreren Gründen anzuzweifeln: Umliegende Autobahnen werden derzeit ausgebaut und neue Anschlüsse freigegeben (z.B. Ohmtal-Dreieck), die den Verkehr in diesen Autobahnabschnitt reduzieren.
Was sind die Folgen des geplanten Neubaus?
Zerstörung des Lebensraums der Fuldaaue mit ihrer einzigartigen Artenvielfalt als Wasserschutzgebiet, FFH-Vogelschutzgebiet und Heimat schützenswerter Tiere und Vernichtung von knapp 30 ha Söhrewald sowie Versiegelung von 7ha landwirtschaftlicher Fläche zur regionalen Lebensmittelversorgung.
Der geplante Neubau führt im Vergleich zu den Alternativen zu einem erhöhten CO2-Ausstoß, der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts bleibt unberücksichtigt! Vor allem aber würde der gigantische Neubau das Klima weiter anheizen, denn mehr Autoverkehr führt zu mehr Abgasen.
Was kostet der Neubau?
Der Neubau würde mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten – Geld, das dann für klimafreundliche Mobilität fehlt und den Steuerzahler belastet. Dabei reißt der Verkehrssektor bereits jetzt schon die Klimaziele der Bundesregierung. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verbaende-fordern-autobahnprojekte-streichen-19825828.html
Wie können wir den Neubau der A44/Bergshäuser Brücke durch den Söhrewald stoppen?
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) ist Planfeststellungsbehörde. Es hat die Aufgabe alle relevanten Belange gegeneinander abzuwägen und Baurecht zu erteilen oder die Planungen zu stoppen. Mit unserem Appell wollen wir zeigen, dass wir Bürger*innen uns klar gegen den geplanten Neubau stellen! Eine Entscheidung gegen das Klima ist auch eine Entscheidung gegen die Menschheit! Wir fordern alle beteiligten Behörden und Politiker auf, Alternativen zu prüfen.
Um neben der Petition direkt auf das Verfahren Einfluss zu nehmen, kann jeder, ab 7 Jahren, bis zum 22. Juli Einwendungen gegen den gigantischen Neubau beim Regierungspräsidium Kassel erheben. https://rp-kassel.hessen.de/presse/neubau-der-bergshaeuser-bruecke-anhoerung-startet-am-22-april
1.544
Das Problem
Den Neubau der A44/Bergshäuser Brücke und das Anschlussdreieck Kassel Süd im Söhrewald verhindern und stattdessen bestehende Infrastruktur nutzen!
Zerstörung von 30 ha Wald und des Lebensraums schützenswerter Tiere der Fuldaaue mitten im FFH-Vogelschutzgebiet – das droht mit dem geplanten Neubau der bestehenden A44/Bergshäuser Brücke an neuem Standort. Dieses immense Autobahnneubauprojekt wird die Klimakrise weiter anheizen und hunderte Millionen Euro an Steuergeldern kosten. Das Planfeststellungsverfahren läuft bereits, dabei gibt es kostengünstigere, klima- und umweltschonende Alternativen – hilf mit, das Projekt zu stoppen!
Nein zum Neubau der Bergshäuser Brücke und des Anschlussdreiecks Kassel-Süd im Söhrewald!
Einen 6-spurigen Neubau der Autobahnbrücke durch die Fuldaaue und den angrenzenden Söhrewald – inmitten der Klimakrise! Noch dazu soll die Brücke deutlich höher und fast doppelt so lang werden. Dabei gibt es bereits Alternativen: die Brücke an gleicher Stelle neu bauen oder den Verkehr über das gut ausgebaute Autobahnnetz in Kassel umleiten – es gilt bestehende Infrastruktur zu nutzen!
5-Minuten-Faktencheck
Warum soll die vorhandene A44/Bergshäuser Brücke neu gebaut werden?
Die bestehende A44/Bergshäuser Brücke hat aufgrund von Mängeln und veralteter Bauweise eine befristete Nutzungsdauer bis voraussichtlich 2028. Im Jahr 2012 wurde von Hessen-Mobil der Ersatzneubau an Ort und Stelle bevorzugt. https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/neubau-bergshaeuser-bruecke-drei-varianten-werden-geprueft-1586567.html. Nun soll die Brücke rund 500 Meter weiter südlich durch die Fuldaaue und den Söhrewald verlaufen.
Warum soll die Brücke nicht an gleicher Stelle neu gebaut werden?
Ziele des Projekts seien neben der Lärmreduktion für Anwohner Bergshausens unter anderem eine leistungsfähige Straßenverbindung mit Anschluss an die A7. Mehr Spuren für weniger Stau - dabei ist längst das Gegenteil belegt, sie führen zu mehr Verkehr, Verkehrswende jetzt! https://www.zeit.de/mobilitaet/2024-04/verkehrspolitik-stefan-bratzel-bahnnetz-strassenbau-stau-verkehrsforschung
Was sind die Alternativen?
Bestehende Infrastruktur nutzen – die marode Brücke an gleicher Stelle neu bauen oder den Verkehr auf das vorhandene Autobahnnetz umleiten. Das geht erheblich schneller und kostengünstiger, verringert den CO2-Ausstoß und schützt Natur und Klima!
Es gibt bereits ein funktionierendes Anschlussdreieck an die A7 und die Brücke könnte mit bestmöglichem Immissionsschutz für die Anwohner an alter Stelle neu gebaut werden. Die aufgestellten Verkehrsprognosen der DEGES sind aus mehreren Gründen anzuzweifeln: Umliegende Autobahnen werden derzeit ausgebaut und neue Anschlüsse freigegeben (z.B. Ohmtal-Dreieck), die den Verkehr in diesen Autobahnabschnitt reduzieren.
Was sind die Folgen des geplanten Neubaus?
Zerstörung des Lebensraums der Fuldaaue mit ihrer einzigartigen Artenvielfalt als Wasserschutzgebiet, FFH-Vogelschutzgebiet und Heimat schützenswerter Tiere und Vernichtung von knapp 30 ha Söhrewald sowie Versiegelung von 7ha landwirtschaftlicher Fläche zur regionalen Lebensmittelversorgung.
Der geplante Neubau führt im Vergleich zu den Alternativen zu einem erhöhten CO2-Ausstoß, der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts bleibt unberücksichtigt! Vor allem aber würde der gigantische Neubau das Klima weiter anheizen, denn mehr Autoverkehr führt zu mehr Abgasen.
Was kostet der Neubau?
Der Neubau würde mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten – Geld, das dann für klimafreundliche Mobilität fehlt und den Steuerzahler belastet. Dabei reißt der Verkehrssektor bereits jetzt schon die Klimaziele der Bundesregierung. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verbaende-fordern-autobahnprojekte-streichen-19825828.html
Wie können wir den Neubau der A44/Bergshäuser Brücke durch den Söhrewald stoppen?
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) ist Planfeststellungsbehörde. Es hat die Aufgabe alle relevanten Belange gegeneinander abzuwägen und Baurecht zu erteilen oder die Planungen zu stoppen. Mit unserem Appell wollen wir zeigen, dass wir Bürger*innen uns klar gegen den geplanten Neubau stellen! Eine Entscheidung gegen das Klima ist auch eine Entscheidung gegen die Menschheit! Wir fordern alle beteiligten Behörden und Politiker auf, Alternativen zu prüfen.
Um neben der Petition direkt auf das Verfahren Einfluss zu nehmen, kann jeder, ab 7 Jahren, bis zum 22. Juli Einwendungen gegen den gigantischen Neubau beim Regierungspräsidium Kassel erheben. https://rp-kassel.hessen.de/presse/neubau-der-bergshaeuser-bruecke-anhoerung-startet-am-22-april
1.544
Die Entscheidungsträger*innen

Diese Petition teilen
Petition am 3. Juli 2024 erstellt