

Erleichtern Sie die Schaffung von Wohnraum im Kreis Ahrweiler


Erleichtern Sie die Schaffung von Wohnraum im Kreis Ahrweiler
Das Problem
Viele junge Menschen möchten in ihrer Heimatgemeinde, nahe ihrer Familien, leben und dort Eigentum schaffen. Doch mit den hohen Grundstückspreisen in Neubaugebieten und der unzureichenden Unterstützung für alternative Wohnlösungen bleiben oft nur zwei Möglichkeiten: den Kauf eines teuren Grundstücks oder den Wegzug in andere Regionen.
Im ländlichen Raum des Kreises Ahrweiler zeigt sich dieses Problem besonders deutlich. Während auf Bundes- und Landesebene mit dem sogenannten „Bauturbo“ neue Möglichkeiten geschaffen werden sollen, um Wohnraum schneller, unbürokratischer und flexibler zu realisieren, erleben viele Familien vor Ort häufig das Gegenteil.
Der Bauturbo soll ausdrücklich dazu beitragen, vorhandene Flächenpotenziale besser zu nutzen. Dazu gehören beispielsweise Grundstücksteile in zweiter oder dritter Reihe, Baulücken innerhalb bestehender Ortslagen, wenig genutzte Garten- und Restflächen oder Grundstücksbereiche, die bisher keinen eigenständigen Zweck erfüllen. Ziel ist es, Wohnraum dort zu schaffen, wo bereits Infrastruktur vorhanden ist, anstatt immer neue Flächen am Ortsrand zu erschließen.
Gerade im ländlichen Raum bietet dieser Ansatz enorme Chancen. Viele Familien verfügen über ausreichend große Grundstücke, auf denen zusätzlicher Wohnraum für Kinder, Enkel oder weitere Familienangehörige entstehen könnte. Solche Lösungen stärken den Zusammenhalt der Familien, reduzieren den Flächenverbrauch und ermöglichen jungen Menschen, in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben.
Dennoch entsteht vielerorts der Eindruck, dass diese Möglichkeiten nicht ausreichend genutzt werden. Statt vorhandene Potenziale innerhalb der Orte zu fördern, werden Bauwillige häufig auf Neubaugebiete verwiesen. Für viele junge Familien sind die dortigen Grundstückspreise jedoch kaum noch finanzierbar. Dadurch entsteht die paradoxe Situation, dass bebaubare Flächen innerhalb bestehender Ortslagen ungenutzt bleiben, während gleichzeitig neue Baugebiete ausgewiesen werden.
Wir sind der Auffassung, dass die Möglichkeiten des Bauturbos gerade im Kreis Ahrweiler konsequent genutzt werden müssen. Bevor immer neue Neubaugebiete geschaffen werden, sollten vorhandene Flächen innerhalb der Dörfer und Gemeinden geprüft und die Schaffung von Wohnraum in zweiter oder dritter Reihe erleichtert werden. Dies würde nicht nur jungen Familien helfen, sondern auch die vorhandene Infrastruktur besser auslasten und den Flächenverbrauch deutlich reduzieren.
Wir fordern daher die Verantwortlichen im Kreis Ahrweiler sowie in den Städten und Ortsgemeinden auf,die Möglichkeiten des Bauturbos aktiv anzuwenden,Bauvorhaben in zweiter und dritter Reihe wohlwollend zu prüfen,Baulücken und innerörtliche Flächenpotenziale gezielt zu fördern,jungen Familien bezahlbare Alternativen zu teuren Neubaugebieten zu ermöglichen,und transparente Kriterien für die Genehmigung solcher Vorhaben zu schaffen.
Die Zukunft unserer Gemeinden entscheidet sich nicht allein in Neubaugebieten. Sie entscheidet sich auch dort, wo junge Menschen die Chance erhalten, auf vorhandenen Flächen in ihrer Heimat ein Zuhause zu schaffen.
Unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für bezahlbares Bauen, die Nutzung vorhandener Flächen und echte Perspektiven für junge Familien im Kreis Ahrweiler. Nur wenn wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, können unsere Dörfer lebendig bleiben und auch für die nächste Generation eine Zukunft bieten.

49
Das Problem
Viele junge Menschen möchten in ihrer Heimatgemeinde, nahe ihrer Familien, leben und dort Eigentum schaffen. Doch mit den hohen Grundstückspreisen in Neubaugebieten und der unzureichenden Unterstützung für alternative Wohnlösungen bleiben oft nur zwei Möglichkeiten: den Kauf eines teuren Grundstücks oder den Wegzug in andere Regionen.
Im ländlichen Raum des Kreises Ahrweiler zeigt sich dieses Problem besonders deutlich. Während auf Bundes- und Landesebene mit dem sogenannten „Bauturbo“ neue Möglichkeiten geschaffen werden sollen, um Wohnraum schneller, unbürokratischer und flexibler zu realisieren, erleben viele Familien vor Ort häufig das Gegenteil.
Der Bauturbo soll ausdrücklich dazu beitragen, vorhandene Flächenpotenziale besser zu nutzen. Dazu gehören beispielsweise Grundstücksteile in zweiter oder dritter Reihe, Baulücken innerhalb bestehender Ortslagen, wenig genutzte Garten- und Restflächen oder Grundstücksbereiche, die bisher keinen eigenständigen Zweck erfüllen. Ziel ist es, Wohnraum dort zu schaffen, wo bereits Infrastruktur vorhanden ist, anstatt immer neue Flächen am Ortsrand zu erschließen.
Gerade im ländlichen Raum bietet dieser Ansatz enorme Chancen. Viele Familien verfügen über ausreichend große Grundstücke, auf denen zusätzlicher Wohnraum für Kinder, Enkel oder weitere Familienangehörige entstehen könnte. Solche Lösungen stärken den Zusammenhalt der Familien, reduzieren den Flächenverbrauch und ermöglichen jungen Menschen, in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben.
Dennoch entsteht vielerorts der Eindruck, dass diese Möglichkeiten nicht ausreichend genutzt werden. Statt vorhandene Potenziale innerhalb der Orte zu fördern, werden Bauwillige häufig auf Neubaugebiete verwiesen. Für viele junge Familien sind die dortigen Grundstückspreise jedoch kaum noch finanzierbar. Dadurch entsteht die paradoxe Situation, dass bebaubare Flächen innerhalb bestehender Ortslagen ungenutzt bleiben, während gleichzeitig neue Baugebiete ausgewiesen werden.
Wir sind der Auffassung, dass die Möglichkeiten des Bauturbos gerade im Kreis Ahrweiler konsequent genutzt werden müssen. Bevor immer neue Neubaugebiete geschaffen werden, sollten vorhandene Flächen innerhalb der Dörfer und Gemeinden geprüft und die Schaffung von Wohnraum in zweiter oder dritter Reihe erleichtert werden. Dies würde nicht nur jungen Familien helfen, sondern auch die vorhandene Infrastruktur besser auslasten und den Flächenverbrauch deutlich reduzieren.
Wir fordern daher die Verantwortlichen im Kreis Ahrweiler sowie in den Städten und Ortsgemeinden auf,die Möglichkeiten des Bauturbos aktiv anzuwenden,Bauvorhaben in zweiter und dritter Reihe wohlwollend zu prüfen,Baulücken und innerörtliche Flächenpotenziale gezielt zu fördern,jungen Familien bezahlbare Alternativen zu teuren Neubaugebieten zu ermöglichen,und transparente Kriterien für die Genehmigung solcher Vorhaben zu schaffen.
Die Zukunft unserer Gemeinden entscheidet sich nicht allein in Neubaugebieten. Sie entscheidet sich auch dort, wo junge Menschen die Chance erhalten, auf vorhandenen Flächen in ihrer Heimat ein Zuhause zu schaffen.
Unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für bezahlbares Bauen, die Nutzung vorhandener Flächen und echte Perspektiven für junge Familien im Kreis Ahrweiler. Nur wenn wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, können unsere Dörfer lebendig bleiben und auch für die nächste Generation eine Zukunft bieten.

49
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 12. Juni 2026 erstellt