Erleichtern Sie den Zugang zu Krankentransport für eingeschränkte Patienten

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Sven und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Vor einer Woche habe ich, eine 80-jährige Frau, einen folgenschweren Sturz erlitten, der mich in die Notaufnahme des Krankenhauses , 22 Kilometer von meinem Zuhause, führte. Mit der Diagnose einer Tibiakopffraktur, Krücken und einer Orthese wurde ich kurz vor Mitternacht entlassen. Die Nacht im KH zu verbringen war keine Option, da dies der Krankenkasse gegenüber nicht zu vertreten sei. Um nach Hause zu kommen bat ich um einen Beförderungsschein. Doch da ich weder Pflegestufe vier oder fünf habe, noch eine dauerhafte Gehbehinderung mit Pflegestufe 3, habe ich keinen Anspruch darauf.  Finanziell kann ich es mir nicht leisten,  einen Krankentransport in Anspruch zu nehmen. Die Alternative:  Ein Taxi –  bietet sich auch nicht an; woher das Geld ca. 65 €, bei kleiner Rente, dafür nehmen?

Bei Arztbesuchen ist es genauso:  Patienten mit vorübergehenden Mobilitätseinschränkungen, die keine hohe Pflegestufe haben, werden in Deutschland alleine gelassen. Es ist eine große Herausforderung und ein Kraftakt die notwendigen Arzt- sowie Physiotherapietermine zu bewältigen. Dass das bestehende System die Ausstellung eines Transportscheins an bestimmten Pflegestufen und nicht an den tatsächlichen Gegebenheiten fest macht, ist eine heftige Belastung für all jene, die vorübergehend auf Hilfe angewiesen sind.

** Was wir brauchen, ist eine Regelung,    die es Patienten mit zeitweiser Bewegungseinschränkung,  ohne oben genannten Pflegestufen, erlaubt, Zugang zu Krankentransporten/Taxifahrten zu erhalten.

**  Diese Änderung wäre nicht nur eine immense Erleichterung für die Betroffenen, sondern könnte auch langfristig das Gesundheitssystem entlasten, da Arzt- bzw. Physiotermine wahrgenommen, nicht aus finanziellen Gründen gecancelt werden und somit eine schnellere Gesundung möglich  machen.

Statistiken zeigen, dass ein Drittel der deutschen Senioren, die alleine leben, Angst vor Stürzen hat, weil sie von den Entscheidungsträgern, unserem Gesetzgeber, der/die die Regeln festlegt- selber aber alle erdenklichen Vorteile genießen- in ihrer Hilflosigkeit im Stich gelassen werden. 

Stellen Sie sich vor, wir könnten durch eine einfache Verordnung diesen Personenkreis unterstützen und ihm ein Stück Mobilität und Sicherheit zurückgeben.

Meine dringende Bitte an das Gesundheitsministerium: Diese Verordnung anzupassen und das Versprechen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wahr werden zu lassen:

« Ich will dafür sorgen, dass sich die Menschen unabhängig vom Einkommen oder Wohnort auf eine gute, erreichbare und bezahlbare Gesundheitsversorgung verlassen können»

Bitte helft mit etwas zu bewegen um diese ungerechte Lücke im System zu schließen und unterschreibt diese Petition.

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