

Erhalten Sie den Kreisverkehr zur Mühlentorbrücke
Das Problem
Hansestadt Lübeck - Bürgerbegehren zum Erhalt des Kreisverkehrs Mühlentorplatz, den die Stadt Lübeck in eine Ampelkreuzung umwandeln möchte, um die Radfahrer vor Unfällen zu schützen.
Dieser Unfallhäufungspunkt erfordert Handeln - JA!

Zur Information: HL Live berichtete ausführlich über die Argumente der Stadt:
Mühlentorplatz: Stadt bleibt bei Umbau zur Kreuzung
https://www.hl-live.de/amptext.php?id=180117
Die angestrebte Maßnahme der Hansestadt ist noch nicht zu Ende gedacht!
Die Bürgerinitative möchte, den Kreisverkehr zur Mühlentorbrücke erhalten und die Radfahrer vor Unfällen schützen. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie das funktionieren kann. Dabei wird berücksichtigt: Historie, Sicherheit, Verkehrsfluss, Wartezeiten, Stop and Go, Klimaschutz und die Kosten.
〉〉〉 Wir fordern die Stadt Lübeck auf, folgende sicherheits- und kostenrelevante Alternativen zum Erhalt des historischen Kreisverkehrs zu prüfen!
VARIANTE 1
Die Niederlande haben genau dieses Problem vor Jahrzehnten mit einem „Protected Roundabout“ gelöst.
Merkmale:
Radweg verläuft außerhalb des Kreisverkehrs.
Zwischen Fahrbahn und Radweg liegt eine Sicherheitsinsel.
Autos müssen beim Ausfahren nahezu rechtwinklig abbiegen.
Geschwindigkeit sinkt auf 15–20 km/h.
Autofahrer sehen Radfahrer deutlich früher.
Studien aus den Niederlanden und Dänemark zeigen regelmäßig geringere Unfallzahlen gegenüber klassischen Kreisverkehren.
Argument:
Die Verwaltung vergleicht scheinbar den heutigen Kreisverkehr mit einer Ampelkreuzung.
Interessanter wäre jedoch die Ampelkreuzung mit niederländischem Sicherheitskreisverkehr zu vergleichen.
Falls letzterer nicht untersucht wurde, war die Variantenprüfung unvollständig.
Merkmale Protected Roundabout:
Der Radweg verläuft außerhalb des Kreisverkehrs.
Zwischen Fahrbahn und Radweg liegt eine Sicherheitsinsel.
Autos müssen beim Ausfahren nahezu rechtwinklig abbiegen.
Geschwindigkeit sinkt auf 15–20 km/h.
Autofahrer sehen Radfahrer deutlich früher.
Studien aus den Niederlanden und Dänemark zeigen regelmäßig geringere Unfallzahlen gegenüber klassischen Kreisverkehren.
Ampelkreuzung:
Die Kernannahme der Stadt lautet offenbar:
Kreisverkehr = 9 Konfliktpunkte zwischen Kfz und Radverkehr
Ampelkreuzung = 1 Konfliktpunkt durch zeitliche Trennung, deshalb soll die Ampel sicherer sein.
Diese Schlussfolgerung ist zwar nachvollziehbar, aber nicht alternativlos die sicherste Lösung. International gibt es mehrere Kreisverkehrsformen, die speziell entwickelt wurden, um genau diese Konflikte zu entschärfen.
Zunächst: Wo entstehen die Unfälle überhaupt?
Aus der Stellungnahme lässt sich ableiten, dass die meisten Unfälle an den Ausfahrten entstehen:
Autofahrer fährt aus dem Kreisverkehr aus.
Parallel fährt ein Radfahrer geradeaus weiter.
Der Autofahrer achtet auf den Autoverkehr im Kreisverkehr und übersieht den Radfahrer.
Das ist ein bekanntes Problem klassischer deutscher Kreisverkehre.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
"Kreisverkehr oder Ampel?"
sondern:
"Kann man die Konflikte an den Ausfahrten beseitigen?"
JA!
VARIANTE 2
Kreisverkehr + signalgesicherte Radquerungen
Eine Mischlösung.
Der Kreisverkehr bleibt erhalten.
Zusätzlich:
Radfahrer erhalten an jeder Ausfahrt eigene Bedarfsampeln.
Kfz-Verkehr bleibt kreisverkehrstypisch flüssig.
Nur Radquerungen werden signalisiert.
Das wird in einigen europäischen Städten eingesetzt.
Vorteile:
Stadtbild bleibt erhalten.
Verkehrsfluss bleibt besser.
Kritische Konfliktstellen werden entschärft.
Falls Variante 2 nicht untersucht wurde, war die Variantenprüfung ebenfalls unvollständig.
Internationale Best-Practice-Lösungen wurden möglicherweise nicht ausreichend betrachtet.
Besonders niederländische Protected Roundabouts.
(¯`·._.·(¯`·._.· ·._.·´¯)·._.·´¯)
Die städtebauliche Funktion des Mühlentorplatzes ist außergewöhnlich.
- historischer Stadteingang zur UNESCO-geprägten Altstadt.
- Kreisverkehr fungiert zugleich als Platzraum.
- Verkehrsfluss
- Kreisverkehre reduzieren Wartezeiten und Stop-and-Go-Verkehr.
- Klimaschutz - Weniger Anfahren und Bremsen bedeutet geringere Emissionen.
- Der Kostenunterschied durch geringere Umbaumaßnahmen
könnte in zusätzliche Radschutzmaßnahmen investiert werden.
(¯`·._.·(¯`·._.· ·._.·´¯)·._.·´¯)
Es gibt weitere international erfolgreich angewendete Möglichkeiten:
1. Fahrrad-Unterführung oder -Überführung
2. Aufpflasterungen und Geschwindigkeit auf 20 km/h begrenzen
3. Interessant:
Kreisverkehr + signalgesicherte Radquerungen
Eine Mischlösung.
Der Kreisverkehr bleibt erhalten.
〉Zusätzlich:
Radfahrer erhalten an jeder Ausfahrt eigene Bedarfsampeln.
Kfz-Verkehr bleibt kreisverkehrstypisch flüssig.
Nur Radquerungen werden signalisiert.
Das wird in einigen europäischen Städten eingesetzt.
Vorteile:
Stadtbild bleibt erhalten.
Verkehrsfluss bleibt besser.
Kritische Konfliktstellen werden entschärft.
Die wahrscheinlich beste, sichere und günstigere Alternative, da ein Kreisverkehr ja bereits da ist:
Wenn das Ziel wirklich die maximale Sicherheit für die täglich etwa 8.500 Radfahrer der Radroute ist, dann wäre fachlich der Erhalt des Kreisverkehrs, aber Umbau zu einem niederländisch inspirierten Protected Roundabout mit baulich getrennten Radwegen, Sicherheitsinseln, aufgepflasterten Querungen und deutlich reduzierten Ausfahrgeschwindigkeiten wahrscheinlich die beste Lösung.
Damit würde man die eigentliche Unfallursache adressieren, ohne den Kreisverkehr vollständig aufzugeben.
Wir sind sicherheitsorientierte Bürger - möchten die Radfahrer schützen und schlagen diese konkrete, moderne Sicherheitsalternative zur Prüfung durch die Hansestadt Lübeck vor.
Vielen Dank für Ihre Teilnahme und das Teilen der Petition. Jede Stimme zählt.

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Das Problem
Hansestadt Lübeck - Bürgerbegehren zum Erhalt des Kreisverkehrs Mühlentorplatz, den die Stadt Lübeck in eine Ampelkreuzung umwandeln möchte, um die Radfahrer vor Unfällen zu schützen.
Dieser Unfallhäufungspunkt erfordert Handeln - JA!

Zur Information: HL Live berichtete ausführlich über die Argumente der Stadt:
Mühlentorplatz: Stadt bleibt bei Umbau zur Kreuzung
https://www.hl-live.de/amptext.php?id=180117
Die angestrebte Maßnahme der Hansestadt ist noch nicht zu Ende gedacht!
Die Bürgerinitative möchte, den Kreisverkehr zur Mühlentorbrücke erhalten und die Radfahrer vor Unfällen schützen. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie das funktionieren kann. Dabei wird berücksichtigt: Historie, Sicherheit, Verkehrsfluss, Wartezeiten, Stop and Go, Klimaschutz und die Kosten.
〉〉〉 Wir fordern die Stadt Lübeck auf, folgende sicherheits- und kostenrelevante Alternativen zum Erhalt des historischen Kreisverkehrs zu prüfen!
VARIANTE 1
Die Niederlande haben genau dieses Problem vor Jahrzehnten mit einem „Protected Roundabout“ gelöst.
Merkmale:
Radweg verläuft außerhalb des Kreisverkehrs.
Zwischen Fahrbahn und Radweg liegt eine Sicherheitsinsel.
Autos müssen beim Ausfahren nahezu rechtwinklig abbiegen.
Geschwindigkeit sinkt auf 15–20 km/h.
Autofahrer sehen Radfahrer deutlich früher.
Studien aus den Niederlanden und Dänemark zeigen regelmäßig geringere Unfallzahlen gegenüber klassischen Kreisverkehren.
Argument:
Die Verwaltung vergleicht scheinbar den heutigen Kreisverkehr mit einer Ampelkreuzung.
Interessanter wäre jedoch die Ampelkreuzung mit niederländischem Sicherheitskreisverkehr zu vergleichen.
Falls letzterer nicht untersucht wurde, war die Variantenprüfung unvollständig.
Merkmale Protected Roundabout:
Der Radweg verläuft außerhalb des Kreisverkehrs.
Zwischen Fahrbahn und Radweg liegt eine Sicherheitsinsel.
Autos müssen beim Ausfahren nahezu rechtwinklig abbiegen.
Geschwindigkeit sinkt auf 15–20 km/h.
Autofahrer sehen Radfahrer deutlich früher.
Studien aus den Niederlanden und Dänemark zeigen regelmäßig geringere Unfallzahlen gegenüber klassischen Kreisverkehren.
Ampelkreuzung:
Die Kernannahme der Stadt lautet offenbar:
Kreisverkehr = 9 Konfliktpunkte zwischen Kfz und Radverkehr
Ampelkreuzung = 1 Konfliktpunkt durch zeitliche Trennung, deshalb soll die Ampel sicherer sein.
Diese Schlussfolgerung ist zwar nachvollziehbar, aber nicht alternativlos die sicherste Lösung. International gibt es mehrere Kreisverkehrsformen, die speziell entwickelt wurden, um genau diese Konflikte zu entschärfen.
Zunächst: Wo entstehen die Unfälle überhaupt?
Aus der Stellungnahme lässt sich ableiten, dass die meisten Unfälle an den Ausfahrten entstehen:
Autofahrer fährt aus dem Kreisverkehr aus.
Parallel fährt ein Radfahrer geradeaus weiter.
Der Autofahrer achtet auf den Autoverkehr im Kreisverkehr und übersieht den Radfahrer.
Das ist ein bekanntes Problem klassischer deutscher Kreisverkehre.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
"Kreisverkehr oder Ampel?"
sondern:
"Kann man die Konflikte an den Ausfahrten beseitigen?"
JA!
VARIANTE 2
Kreisverkehr + signalgesicherte Radquerungen
Eine Mischlösung.
Der Kreisverkehr bleibt erhalten.
Zusätzlich:
Radfahrer erhalten an jeder Ausfahrt eigene Bedarfsampeln.
Kfz-Verkehr bleibt kreisverkehrstypisch flüssig.
Nur Radquerungen werden signalisiert.
Das wird in einigen europäischen Städten eingesetzt.
Vorteile:
Stadtbild bleibt erhalten.
Verkehrsfluss bleibt besser.
Kritische Konfliktstellen werden entschärft.
Falls Variante 2 nicht untersucht wurde, war die Variantenprüfung ebenfalls unvollständig.
Internationale Best-Practice-Lösungen wurden möglicherweise nicht ausreichend betrachtet.
Besonders niederländische Protected Roundabouts.
(¯`·._.·(¯`·._.· ·._.·´¯)·._.·´¯)
Die städtebauliche Funktion des Mühlentorplatzes ist außergewöhnlich.
- historischer Stadteingang zur UNESCO-geprägten Altstadt.
- Kreisverkehr fungiert zugleich als Platzraum.
- Verkehrsfluss
- Kreisverkehre reduzieren Wartezeiten und Stop-and-Go-Verkehr.
- Klimaschutz - Weniger Anfahren und Bremsen bedeutet geringere Emissionen.
- Der Kostenunterschied durch geringere Umbaumaßnahmen
könnte in zusätzliche Radschutzmaßnahmen investiert werden.
(¯`·._.·(¯`·._.· ·._.·´¯)·._.·´¯)
Es gibt weitere international erfolgreich angewendete Möglichkeiten:
1. Fahrrad-Unterführung oder -Überführung
2. Aufpflasterungen und Geschwindigkeit auf 20 km/h begrenzen
3. Interessant:
Kreisverkehr + signalgesicherte Radquerungen
Eine Mischlösung.
Der Kreisverkehr bleibt erhalten.
〉Zusätzlich:
Radfahrer erhalten an jeder Ausfahrt eigene Bedarfsampeln.
Kfz-Verkehr bleibt kreisverkehrstypisch flüssig.
Nur Radquerungen werden signalisiert.
Das wird in einigen europäischen Städten eingesetzt.
Vorteile:
Stadtbild bleibt erhalten.
Verkehrsfluss bleibt besser.
Kritische Konfliktstellen werden entschärft.
Die wahrscheinlich beste, sichere und günstigere Alternative, da ein Kreisverkehr ja bereits da ist:
Wenn das Ziel wirklich die maximale Sicherheit für die täglich etwa 8.500 Radfahrer der Radroute ist, dann wäre fachlich der Erhalt des Kreisverkehrs, aber Umbau zu einem niederländisch inspirierten Protected Roundabout mit baulich getrennten Radwegen, Sicherheitsinseln, aufgepflasterten Querungen und deutlich reduzierten Ausfahrgeschwindigkeiten wahrscheinlich die beste Lösung.
Damit würde man die eigentliche Unfallursache adressieren, ohne den Kreisverkehr vollständig aufzugeben.
Wir sind sicherheitsorientierte Bürger - möchten die Radfahrer schützen und schlagen diese konkrete, moderne Sicherheitsalternative zur Prüfung durch die Hansestadt Lübeck vor.
Vielen Dank für Ihre Teilnahme und das Teilen der Petition. Jede Stimme zählt.

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Petition am 22. Juni 2026 erstellt