Erhalt des Fritz-Reuter-Sportplatzes – Sport statt Beton!


Erhalt des Fritz-Reuter-Sportplatzes – Sport statt Beton!
Das Problem
Unsere Forderung
Der Fritz-Reuter-Sportplatz muss erhalten bleiben!
Wir fordern eine Streichung des Fritz-Reuter-Sportplatzes aus dem Wohnungsbauprogramm des Bezirks Hamburg-Bergedorf. Der Platz soll als Sportplatz erhalten sowie eine zeitgemäße und umfassende Modernisierung ermöglicht werden, um ein zukunftsfähiges und zeitgemäßes Sportangebot im Bezirk zu sichern.
Worum geht es?
Der Fritz-Reuter-Sportplatz am Schulenbrooksweg 108, 21029 Hamburg ist seit Anfang der 2000er Trainings- sowie Wettkampfstätte der TSG Bergedorf Hockeyabteilung.
Im Zuge der steigenden Wohnungsnachfrage in Hamburg, plant Bergedorf, als flächenmäßig größter und gleichzeitig am wenigsten besiedelter Bezirk, in den nächsten Jahren das Wohnungsangebot deutlich zu vergrößern. Das im „Wohnungsbauprogramm 2024“ gesetzte Ziel von 800 neu zu schaffenden Wohneinheiten pro Jahr zwingt den Bezirk sowohl in Politik als auch in Verwaltung, eine Umwidmung von anderweitig genutzten Flächen hin zu Bauland zu planen und zu vollstrecken.
Seit nun schon mehr als 10 Jahren steht der Fritz-Reuter-Sportplatz vor dem Aus. Die Fläche gegenüber des Bethesda Krankenhauses Bergedorf steht erneut im Wohnungsbauprogramm des Bezirks und soll für den Bau von ca. 100 Wohneinheiten genutzt werden. Ein Verlust des Platzes würde die Sportinfrastruktur des Bezirkes erheblich schwächen.
Dies steht im Widerspruch zur „Active City“-Strategie des Hamburger Senats, die den Erhalt und die Modernisierung von Sportanlagen als oberste Priorität nennt. In der Kurzfassung des Konzeptpapiers heißt es dazu:
„Vorhandene Sportflächen müssen gesichert und der Verlust von Sportflächen grundsätzlich verhindert werden. Ist der Erhalt im konkreten Einzelfall nicht möglich, muss eine Verlagerung beziehungsweise eine – mit Blick auf die für den Sport nutzbaren Kapazitäten – vollwertige Kompensation, jeweils im lokalen Umfeld erfolgen, also in einem rund vier Kilometer großen Umkreis der betreffenden Sportfläche (d.h. im lokalen Sport- und Bewegungsraum, s. Definition in der Sportinfrastrukturanalyse). Bei der Neuplanung einer Ersatzsportfläche ist auch der im Wege der Sportflächenbedarfsermittlung (siehe Ziele 1. und 2.) gegebenenfalls festgestellte zusätzliche Bedarf zu berücksichtigen.“ (https://www.hamburg.de/resource/blob/233790/ed444dda216ea5f4aadce4cbe6896f95/active-city-strategie-kurzfassung-data.pdf)
Diese oben benannte Suche nach einer mögliche Kompensationsfläche ist seit Jahren u.a. durch die stetige bauliche Verdichtung des Bezirkes erfolglos geblieben und bleibt auch aller Voraussicht nach in Zukunft ohne Erfolg. Eine Erhaltung des Sportplatzes ist somit nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus stadtplanerischer Sicht unverzichtbar, da nur noch eine große Sportfläche im Stadtteil existiert.
Warum ist der Fritz-Reuter-Sportplatz unverzichtbar für Bergedorf?
1. Bedeutung für den Sport im Stadtteil Bergedorf allgemein
Der Fritz-Reuter-Sportplatz ist, neben dem Billtalstadion, eine von nur zwei Sportflächen mit Wettkampfmaßen im Stadtteil Bergedorf.
Das Billtalstadion wird dabei bereits intensiv als Trainings- und Wettkampfstätte von weiteren Sparten lokaler Sportvereine genutzt und bietet kaum weitere Kapazitäten für die Ausübung einer zusätzlichen Sportart mit ihren Jugend- und Erwachsenenteams.
2. Bedeutung für den Hockeysport im Stadtteil Bergedorf im Besonderen
Der Fritz-Reuter-Sportplatz ist die einzige Anlage im gesamten Bezirk Bergedorf, auf der hinsichtlich ihrer Ausstattung (Ballfangzäune und umlaufende Banden) und Platzabmessungen regelkonformes Feldhockey im Ligabetrieb, sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich, gespielt werden kann. Ohne solch eine geeignete Spielfläche würde daher der Hockeysport (als Schwerpunktsportart der Stadt Hamburg) in Bergedorf vollständig zum Erliegen kommen. Auswirkungen auf den Wettbewerb im Raum Hamburg Ost wären die Folge.
Welche Aussichten bietet der Erhalt des Fritz-Reuter-Sportplatzes für den Sport in Bergedorf?
1. Chance für Modernisierung
Mit der Streichung des Sportplatzes aus dem Wohnungsbauprogramm besteht für die TSG Bergedorf die Möglichkeit einer langfristigen Nutzungsüberlassung (Sportstättennutzungsvereinbarung) des Platzes.
Mit dieser Sicherheit hat die TSG Bergedorf bereits im Sport- und Jugendausschuss des Bezirks angekündigt, die Kosten für eine Modernisierung zu tragen. Dabei würden wie bei Modernisierungen von Sportstätten üblich, auch Fördermittel genutzt werden, die die Kosten aller Voraussicht nach ebenfalls senken würden.
Solch eine Modernisierung der Sportanlage ist seit Jahren zwingend notwendig. Der Naturrasenplatz weist hinsichtlich seines Untergrundes einen hohen Sanierungsbedarf aus und steht darüber hinaus einer klassischen Ausführung des Sportes im Weg. Eine Umstellung auf einen modernen Hockeykunstrasen würde, den seit den 1970ern anhaltenden Trend im Feldhockey widerspiegeln. Moderne Kunstrasensysteme sind langlebig und benötigen weniger Pflegeaufwand als ein Naturrasenplatz.
Im Übrigen ist durch die bereits vorhandenen örtlichen Gegebenheiten (Brunnen zur Besprengung des Platzes mit Wasser, Ballfangzäune) ein Umbau des Platzes von Natur- auf Kunstrasen deutlich kosteneffizienter, als an einem anderen Ort einen komplett neuen Kunstrasenplatz zu erschließen.
2. Verbesserung der Spielqualität und Sportlergesundheit
Beim Feldhockey hat sich die Spielgeschwindigkeit erheblich gesteigert und ist durch moderne Kunstrasen deutlich präziser und für die Spieler technisch anspruchsvoller geworden.
Die Mannschaften der TSG Bergedorf sind die Einzigen im gesamten norddeutschen Raum, die ihr Training und ihre Ligaspiele aller Jugend- und Erwachsenenteams auf Naturrasen bestreiten müssen. Dies führt zu einem deutlichen Qualitätsverlust im Trainingsbetrieb und häufige Frustration in den Auswärtsspielen des Ligabetriebs.
Daneben führt der derzeitige Zustand des Naturrasens zu einem Erhöhten Verletzungsrisiko jeglicher Sporttreibender, durch mangelnde Stabilität des Untergrundes sowie unkontrolliertes Verspringen geschlagener Bälle.
Jetzt mitmachen!
Unterstützen Sie unsere Forderung, den Fritz-Reuter-Sportplatz zu erhalten und zu modernisieren, um einen Verlust weiterer Sportinfrastruktur zu verhindern!
Setzen Sie ein Zeichen für Sport und Gemeinschaft in Bergedorf.
Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition!
2.240
Das Problem
Unsere Forderung
Der Fritz-Reuter-Sportplatz muss erhalten bleiben!
Wir fordern eine Streichung des Fritz-Reuter-Sportplatzes aus dem Wohnungsbauprogramm des Bezirks Hamburg-Bergedorf. Der Platz soll als Sportplatz erhalten sowie eine zeitgemäße und umfassende Modernisierung ermöglicht werden, um ein zukunftsfähiges und zeitgemäßes Sportangebot im Bezirk zu sichern.
Worum geht es?
Der Fritz-Reuter-Sportplatz am Schulenbrooksweg 108, 21029 Hamburg ist seit Anfang der 2000er Trainings- sowie Wettkampfstätte der TSG Bergedorf Hockeyabteilung.
Im Zuge der steigenden Wohnungsnachfrage in Hamburg, plant Bergedorf, als flächenmäßig größter und gleichzeitig am wenigsten besiedelter Bezirk, in den nächsten Jahren das Wohnungsangebot deutlich zu vergrößern. Das im „Wohnungsbauprogramm 2024“ gesetzte Ziel von 800 neu zu schaffenden Wohneinheiten pro Jahr zwingt den Bezirk sowohl in Politik als auch in Verwaltung, eine Umwidmung von anderweitig genutzten Flächen hin zu Bauland zu planen und zu vollstrecken.
Seit nun schon mehr als 10 Jahren steht der Fritz-Reuter-Sportplatz vor dem Aus. Die Fläche gegenüber des Bethesda Krankenhauses Bergedorf steht erneut im Wohnungsbauprogramm des Bezirks und soll für den Bau von ca. 100 Wohneinheiten genutzt werden. Ein Verlust des Platzes würde die Sportinfrastruktur des Bezirkes erheblich schwächen.
Dies steht im Widerspruch zur „Active City“-Strategie des Hamburger Senats, die den Erhalt und die Modernisierung von Sportanlagen als oberste Priorität nennt. In der Kurzfassung des Konzeptpapiers heißt es dazu:
„Vorhandene Sportflächen müssen gesichert und der Verlust von Sportflächen grundsätzlich verhindert werden. Ist der Erhalt im konkreten Einzelfall nicht möglich, muss eine Verlagerung beziehungsweise eine – mit Blick auf die für den Sport nutzbaren Kapazitäten – vollwertige Kompensation, jeweils im lokalen Umfeld erfolgen, also in einem rund vier Kilometer großen Umkreis der betreffenden Sportfläche (d.h. im lokalen Sport- und Bewegungsraum, s. Definition in der Sportinfrastrukturanalyse). Bei der Neuplanung einer Ersatzsportfläche ist auch der im Wege der Sportflächenbedarfsermittlung (siehe Ziele 1. und 2.) gegebenenfalls festgestellte zusätzliche Bedarf zu berücksichtigen.“ (https://www.hamburg.de/resource/blob/233790/ed444dda216ea5f4aadce4cbe6896f95/active-city-strategie-kurzfassung-data.pdf)
Diese oben benannte Suche nach einer mögliche Kompensationsfläche ist seit Jahren u.a. durch die stetige bauliche Verdichtung des Bezirkes erfolglos geblieben und bleibt auch aller Voraussicht nach in Zukunft ohne Erfolg. Eine Erhaltung des Sportplatzes ist somit nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus stadtplanerischer Sicht unverzichtbar, da nur noch eine große Sportfläche im Stadtteil existiert.
Warum ist der Fritz-Reuter-Sportplatz unverzichtbar für Bergedorf?
1. Bedeutung für den Sport im Stadtteil Bergedorf allgemein
Der Fritz-Reuter-Sportplatz ist, neben dem Billtalstadion, eine von nur zwei Sportflächen mit Wettkampfmaßen im Stadtteil Bergedorf.
Das Billtalstadion wird dabei bereits intensiv als Trainings- und Wettkampfstätte von weiteren Sparten lokaler Sportvereine genutzt und bietet kaum weitere Kapazitäten für die Ausübung einer zusätzlichen Sportart mit ihren Jugend- und Erwachsenenteams.
2. Bedeutung für den Hockeysport im Stadtteil Bergedorf im Besonderen
Der Fritz-Reuter-Sportplatz ist die einzige Anlage im gesamten Bezirk Bergedorf, auf der hinsichtlich ihrer Ausstattung (Ballfangzäune und umlaufende Banden) und Platzabmessungen regelkonformes Feldhockey im Ligabetrieb, sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich, gespielt werden kann. Ohne solch eine geeignete Spielfläche würde daher der Hockeysport (als Schwerpunktsportart der Stadt Hamburg) in Bergedorf vollständig zum Erliegen kommen. Auswirkungen auf den Wettbewerb im Raum Hamburg Ost wären die Folge.
Welche Aussichten bietet der Erhalt des Fritz-Reuter-Sportplatzes für den Sport in Bergedorf?
1. Chance für Modernisierung
Mit der Streichung des Sportplatzes aus dem Wohnungsbauprogramm besteht für die TSG Bergedorf die Möglichkeit einer langfristigen Nutzungsüberlassung (Sportstättennutzungsvereinbarung) des Platzes.
Mit dieser Sicherheit hat die TSG Bergedorf bereits im Sport- und Jugendausschuss des Bezirks angekündigt, die Kosten für eine Modernisierung zu tragen. Dabei würden wie bei Modernisierungen von Sportstätten üblich, auch Fördermittel genutzt werden, die die Kosten aller Voraussicht nach ebenfalls senken würden.
Solch eine Modernisierung der Sportanlage ist seit Jahren zwingend notwendig. Der Naturrasenplatz weist hinsichtlich seines Untergrundes einen hohen Sanierungsbedarf aus und steht darüber hinaus einer klassischen Ausführung des Sportes im Weg. Eine Umstellung auf einen modernen Hockeykunstrasen würde, den seit den 1970ern anhaltenden Trend im Feldhockey widerspiegeln. Moderne Kunstrasensysteme sind langlebig und benötigen weniger Pflegeaufwand als ein Naturrasenplatz.
Im Übrigen ist durch die bereits vorhandenen örtlichen Gegebenheiten (Brunnen zur Besprengung des Platzes mit Wasser, Ballfangzäune) ein Umbau des Platzes von Natur- auf Kunstrasen deutlich kosteneffizienter, als an einem anderen Ort einen komplett neuen Kunstrasenplatz zu erschließen.
2. Verbesserung der Spielqualität und Sportlergesundheit
Beim Feldhockey hat sich die Spielgeschwindigkeit erheblich gesteigert und ist durch moderne Kunstrasen deutlich präziser und für die Spieler technisch anspruchsvoller geworden.
Die Mannschaften der TSG Bergedorf sind die Einzigen im gesamten norddeutschen Raum, die ihr Training und ihre Ligaspiele aller Jugend- und Erwachsenenteams auf Naturrasen bestreiten müssen. Dies führt zu einem deutlichen Qualitätsverlust im Trainingsbetrieb und häufige Frustration in den Auswärtsspielen des Ligabetriebs.
Daneben führt der derzeitige Zustand des Naturrasens zu einem Erhöhten Verletzungsrisiko jeglicher Sporttreibender, durch mangelnde Stabilität des Untergrundes sowie unkontrolliertes Verspringen geschlagener Bälle.
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Petition am 30. Januar 2025 erstellt