Erhöhung der Freibetrags-Grenze für die Kleinunternehmerregelung

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Das Problem

Für viele Kleinunternehmer in Deutschland ist der aktuelle Freibetrag von 25.000 € eine unsichtbare Barriere, die das Wachstum und die Entwicklung ihrer Unternehmen hemmt. Die Sorge, beim Überschreiten dieser Grenze plötzlich für den gesamten Betrag umsatzsteuerpflichtig zu werden, hält viele davon ab, ihre Geschäfte auszubauen und ihre Träume zu verfolgen.

Die Kleinunternehmerregelung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft, der es kleinen Unternehmen ermöglicht, zu gedeihen und zur Vielfalt der Geschäftslandschaft beizutragen. Eine Anhebung dieser Grenze auf 50.000 € würde bedeuten, dass mehr Unternehmer die Möglichkeit hätten, ihre Geschäfte unbeschwert zu erweitern. Gleichzeitig sollte eine Regelung getroffen werden, dass der Freibetrag nicht besteuert wird, sobald die Grenze überschritten wird. Dies würde den Druck von Kleinunternehmern nehmen und ihnen einen Anreiz bieten, über ihre aktuelle Kapazität hinauszuwachsen, ohne befürchten zu müssen, plötzlich höhere Steuerlasten tragen zu müssen.

Statistiken zeigen, dass Kleinunternehmen einen erheblichen Anteil der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland ausmachen. Laut dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) sind 99,6 % aller Unternehmen in Deutschland dem Mittelstand zuzurechnen, wobei der Großteil davon Kleinst- und Kleinunternehmen sind. Diese Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und verdienen die Unterstützung, um in der heutigen dynamischen Wirtschaftswelt erfolgreich zu sein.

Eine Anhebung der Kleinunternehmerregelung wäre ein wichtiger Schritt, um ihnen die gleichen Chancen zu bieten wie größeren Unternehmen. Wir fordern die Verantwortlichen daher dringend auf, die Grenze auf 50.000 € anzuheben und eine Besteuerung des Freibetrags nach Überschreitung zu verhindern. Dies wäre nicht nur ein Gewinn für Kleinunternehmer, sondern für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um den Kleinunternehmern in Deutschland eine faire Chance zu geben, erfolgreich zu wachsen und unsere Wirtschaft weiter zu stärken.

Die Entscheidungsträger*innen

Claudia Roth
Staatsministerin für Kultur und Medien
Dr. Klaus Lederer
Senator für Kultur und Europa, DIE LINKE, Berlin
Daniela Behrens
Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Niedersachsen
Manuela Strube
Vorsitzende des Petitionsausschusses im Hessischen Landtag

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