„Erfolgloses Live-Experiment" (s. Update): KEINE Windparks um Groß Glienicke


„Erfolgloses Live-Experiment" (s. Update): KEINE Windparks um Groß Glienicke
Das Problem
Bitte helfen Sie uns, gleich mehrere Windparks um Groß Glienicke (Groß Glienicke Nord-Ost, Groß Glienicke Nord-West und Berlin-Spandau) zu verhindern.
Bitte bitten Sie auch Familie und Freunde um Hilfe. Jede Stimme zählt. Diese Petition soll eingereicht werden, um ein Bürgervotum zu erwirken. Wir brauchen daher eine große Flut unterzeichneter Stimmen.
Widerspruch zu formulieren, geht in unseren Zeiten mit härtester Kritik einher. Andere Meinungen werden nur schwerlich toleriert.
Windkraft ist gut.
Windkraftgegner sind schlecht.
Denn ganz so einfach ist es nicht. Insbesondere, wenn der Landschafts- und Vogelschutz in einem sensiblen Gebiet auf sehr kleinem Raum gleich durch drei (!) Windkraftgebiete zwischen Berlin und Potsdam der Klimaneutralität zweier Städte geopfert werden soll. Groß Glienicke, Seeburg, Engelsfelde und Berlin-Spandau (Kladow, Gatow) sind betroffen.
Nach dem Showdown in der öffentlichen Ortsbeiratssitzung Groß Glienicke am 24.6.2025 zeigte sich nun auch in der ebenso öffentlichen Stadtverordneten-Versammlung Potsdam vom 2.7.2025 das Demokratie-Verständnis gewählter Volksvertreter (nachdem im Wahlkampf das Thema Windkraftanlagen keine Rolle spielte).
Die Planung zweier Windparks exakt an der Stadtgrenze Potsdams, am äußersten Zipfel Groß Glienickes ist mindestens seit 2023 internes Potsdamer Thema. Im Wahlkampf vor den Kommunalwahlen hat dieses Thema aber nie eine Rolle gespielt. Ganz im Gegenteil, selbst nach Festlegung der weiteren Abläufe im Mai wurden die Bewohner vor Ort erst am 19.6.2025 von den geplanten Vorhaben unterrichtet, 13 Tage vor Entscheid in der Stadtverordneten-Versammlung.
Vollkommen überrumpelt, wurden Einwände zahlreich erschienener Groß Glienicker lächelnd weggewischt, Entscheidungen per Demokratie-Mandat durchregiert. Eine Bürgerbefragung lokal und regional abgelehnt, zuletzt am 2.7.2025 in der Stadtverordneten-Versammlung durch die Fraktionen der SPD, der Grünen und der Linken.
Eine Bürgerbeteiligung, wie in der Nachbarstadt Berlin gerade laufend, vor finalem Entscheid des Senats, bleibt in Potsdam den betroffenen Bürgern verwehrt.
Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung. Dringend.
Eine Bürgerbeteiligung solle im weiteren Genehmigungsverfahren eine Rolle spielen, hieß es offiziell; hinter geschlossenen Türen gab es aber eher Bedenken, die Bürger könnten „unerwünscht“ entscheiden, wie eine mit den Vorgängen vertraute Quelle berichtet.
Wir wehren uns gegen die zwei Potsdamer Windparks in unmittelbarer Nachbarschaft und an der Stadtgrenze hin zu den Ortschaften Seeburg, Engelsfelde und Berlin-Spandau („Windpark Groß Glienicke Nord-Ost“ und „Windpark Groß Glienicke Nord-West“).
Auch auf Berliner Stadtgebiet soll in unmittelbarer Nähe ein Windpark-Gebiet auf den Rieselfeldern Gatow errichtet werden. Im Gegensatz zu Potsdam jedoch, ist es den Berlinern möglich, sich auf der Basis guter Informationen einzubringen, vor der finalen Entscheidung des Senats (https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/planung/flaechennutzungsplanung/oeffentlichkeitsbeteiligung/ Für uns Groß Glienicker ein Wunschtraum. Also wehren wir uns. Wir wollen gehört werden.
Warum?
Diese Windparks sollen in einem zusammenhängenden Landschaftsschutzgebiet errichtet werden, teilweise unmittelbar an Naturschutzgebiet und Vogelschutzgebiet angrenzend.
Uns ist bewusst, dass man lächelnd über die „Naturschützer“ hinwegsieht, die wie Pilze aus dem Boden zu sprießen scheinen, sobald Windräder errichtet werden sollen.
Unser Widerstand hat jedoch reale Gründe; wie leben hier. Wir lieben unser Umland. Wir haben uns bewusst für das Leben "auf dem Land" entschieden. 1998 wurden mit Bedacht Landschaftsschutzgebiete im Land Brandenburg ausgerufen und deren Zweck bestimmt (https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-214438)
Unser bedrohtes Landschaftsschutzgebiet ist der „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“ und umfasst ein großes Areal um ehemalige Truppenübungsplätze und jahrzehntelanges Brachland. Es setzt sich auf Berliner Seite, neben der B2, in den Rieselfeldern Gatow fort und reicht bis an die Havel. In diesem zusammenhängenden Schutzgebiet haben sich bedrohte Arten angesiedelt; einige von ihnen findet man bundesweit nur noch in Brandenburg - auch in unserem Schutzgebiet.
Durch intensive Landwirtschaft, Flussbegradigungen und den intensiven Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden, waren die späten Jahre der DDR durch den Mangel an vielen Arten in Tier- und Pflanzenwelt geprägt. Der neu installierte Landschafts- und Naturschutz der späten 90er Jahre sollte den Naturhaushalt wiederherstellen und erhalten, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes bewahren, die naturnahe Erholung auch mit dem Berliner Einzugsgebiet ermöglichen und die ökologischen Ausgleichsfunktionen im städtischen Ballungsraum Berlin-Potsdam verbessern. Aber genau in diesem vulnerablen Bereich sollen nun gleich drei Windparks errichtet werden, aber jeder einzelne ist einer zu viel.
Die neue Gesetzgebung des Bundes unter der Ampelregierung ermöglicht die Errichtung von Windparks in Landschaftsschutzgebieten, aber sie erzwingt es nicht.
Kornblumen, Mohnblumen gab es in unserer Kindheit nicht. Reiher haben wir nie gesehen. Kraniche, Wildenten und -gänse, Falken, Milane, Kormorane, gar Seeadler, kannten wir nur aus dem Fernsehen. Ganze Ökosysteme von der kleinsten Laus bis zu großen Raubvögeln und Säugetieren haben in den letzten Jahrzehnten eine Heimat gefunden. Hier bei uns. Nicht im fernen Kanada mit unendlichen Weiten unberührter Natur.
In Konsequenz des Raubbaus an der Natur aus den 70er und 80er Jahren war in den 90er Jahren die Erkenntnis gereift, dass die Natur ein schützenswertes Gut ist, das bedrohten Arten einen Lebensraum bietet, Bewohnern zur Erholung dient. In Jahrzehnten ist Vernunft der unbedachten Industrialisierung und Technisierung gewichen. Natur braucht Zeit und Raum, Renaturierung braucht Jahrzehnte.
In unserem Schutzgebiet leben bedrohte Arten: Grünspechte, Braunkehlchen, auch Kraniche, Seeadler und Falken nisten hier. Einige Arten gibt es deutschlandweit nur noch in Brandenburg, so auch in unserem Schutzgebiet.
Und weil unverzügliche CO2-Neutralität das neu ausgerufene Ziel ist, müssen Landschaft- und Naturschutz weichen, werden Windparks im Schutzgebiet errichtet. Warum? Weshalb muss zerstört werden, was mühsam aufgebaut wurde?
Speichermedien stehen für den erzeugten Strom nicht zur Verfügung (1). Bereits jetzt ist das Stromnetz nicht stabil, wie ein Zwischenfall in Groß Glienicke vom 20.6. bis 23.6.2025 gezeigt hat. Tagelange Überspannung größer als 240 V hat zu Defekten und Ausfällen elektrischer Anlagen betroffener Bürger geführt.
Aber der Zeitgeist ändert sich. CO2-Neutralität muss her, sofort und jetzt. Speichermedien für überschüssigen Strom? Gibt es nicht. Vielleicht irgendwann (1). Windparks errichten? Jetzt und sofort.
Manch‘ junger Mensch kommt, mit Kind auf dem Arm, will Windenergie aus dem Schutzgebiet. Die leere Natur vor 30 Jahren, wie wir sie kennen, hat er nie gesehen. Wenn alles da ist, fällt es schwer die Leere zu verstehen.
Windkraftgegner hätten Bedenken, dass Vögel „geschreddert“ würden an den Rotoren der Windräder, heißt es despektierlich.
Tatsache ist jedoch, dass die Tiere vergrämt werden.
Sie meiden schlicht im großen Radius die betroffenen Gebiete rings um Windkraftanlagen. Und Greifvögel, die mit dem Blick nach unten jagen, die Rotoren nicht sehen, geraten in der Tat in die Rotoren und werden schwerst verletzt und getötet, können ihren Nachwuchs nicht ernähren. Deshalb werden Schutz- und Reserveradien für bestimmte Vogelarten definiert, die in den geplanten Windkraftanlagen nicht eingehalten werden.
In der Konsequenz ist sicher, dass das Schutzgebiet seinen Zweck verliert. Vergrämte Tiere kehren nicht zurück, die Änderung des Mikroklimas durch Verwirbelung der warmen und kalten, feuchten und trockenen Luftmassen, lässt weitere Organismen verschwinden. Lärmbelästigung und Infraschall, die für Menschen gefährlich sind, wirken auch auf die Tierwelt - und zwar in unmittelbarer Nähe.
Für die Vermeidung dieser Schäden gibt es kein Konzept, keine Idee. Nicht einmal eine geistige Würdigung ist hier erfolgt. Fragen der Bürger blieben unbeantwortet. Folgen für die nächste Generation der Stadt, für unsere Kinder, ignoriert.
Auch ein Gesamtkonzept fehlt.
Kluge, dezentrale Konzepte für Energieflexibilisierung, Energieeinsparung und Energiegewinnung? Fehlanzeige. Große Neubaukomplexe? Alte Bestandsbauten? Ohne Geothermie, ohne Photovoltaik, ohne Luft-Wärmepumpen. Zu teuer. Strom für die Stadt? Aus dem Windpark im Schutzgebiet. Preiswert.
Wo ist der Aufbruch in Potsdam, der ausgelobte Innovationspreis, die Schulprojekte in der ganzen Stadt zu flexibler, smarter Energienutzung, Energieeinsparung und -gewinnung im städtischen Gebiet? Wo sind die Ideen, dabei die Schutzgebiete nicht zu zerstören und trotzdem die erneuerbaren Energieträger auszubauen? Wo sind die Energie-Kooperationen und -Partnerschaften im Land Brandenburg, welches im Ausbau der Windenergie auch weit vorn im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt (2). Brandenburg hat allein im Jahr 2022 insgesamt 4007 Windkraftanlagen installiert, lag hinter Nordrhein-Westfalen auf Platz 2 (2).
Ohne Gesamtkonzepte mal eben ein paar Windräder in die Landschaft stellen und schon lebt es sich ganz unbekümmert weiter? Ist das Klimaschutz? Wir meinen: Nein.
Windräder, die Flächen versiegeln und Schutzgebiete wie einen Schweizer Käse durchlöchern, die sich nicht recyceln lassen nach 20 Jahren? Das Problem nur vertagt, aber Schäden für ein halbes Jahrhundert verursacht. Ist das Nachhaltigkeit? Ist das Generationengerechtigkeit?
Klimaschutz mit der Brechstange. Jahrelang entwickelte Ökosysteme, plötzlich nicht mehr schützenswert, weil Bundesrecht Windanlagen ermöglicht?
Wir brauchen Klimaschutz. Aber nicht so.
In unseren zusammenhängenden Landschaftsschutz, Naturschutz- und Vogelschutzgebieten ist jeder Windpark einer zu viel.
Die „Klimaneutralität“ wird in einer Hauruck-Aktion jahrzehntelangem Artenschutz geopfert. Die Folgen - unabsehbar. Rücksicht darauf? Keine.
Naturschutz und Klimaschutz muss man gemeinsam denken. Kluge Konzepte sind mühsam; sie brauchen Zeit und mutige Ideen. Von kleinteiligen Wegen der smarten Energieflexibilisierung bis hin zu überregionalen Kooperationen und Partnerschaften der Energiegewinnung. Energiepartnerschaften, Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie, ein Aufbruch in der Stadt, wären die richtigen, ganzheitlichen Schritte. Schnelle Ergebnisse sucht man hier vergebens. Aber einmal zerstörte Natur braucht länger als das Ringen um den Schutz von beidem: lokaler Natur und globalen Klimas.
Dem setzte die Stadt Potsdam einen schnellen Zeitplan in der Beschlussfassung entgegen. Die Information der Bewohner am 19.6.2025 erfolgte 13 Tage vor finaler Entscheidung der Stadt am 2.7.2025.
Rein nach den Aufstellvorgaben hat das Land Brandenburg bereits seine Vorgaben erfüllt (1). Weitere Windkraftanlagen sind im Land nicht erforderlich (1).
Nach 20 Jahren werden (auf jeden Fall, das wurde bereits seitens der EWP versichert (1)) Windräder wieder abgebaut. Weil die Anlagen dann veraltet sind, hieß es. Klimaneutralität für 20 Jahre? Und danach?
Die Wahrheit aber ist: Zu diesem Zeitpunkt endet die Förderung durch das Neue-Energien-Gesetz; der Betrieb ist dann nicht mehr „wirtschaftlich“! Subventionierte Energiegewinnung ist dann nicht mehr „rentabel“… (?) Sagt mal, geht's noch?
Windräder können nicht recycelt werden. Vor allem die Rotorblätter werden - kaum zu glauben - im Boden vergraben. Die mit Beton versiegelten Flächen bleiben bestehen und werden nicht rückgebaut.
Flächennutzungspläne, die vor Jahren im Sinne des regionalen Naturschutzes aufgestellt wurden, sollen nun im Sinne des globalen Klimaschutzes geändert werden, da die aktuellen Nutzungspläne die Aufstellung von Windparks nicht ermöglichen. Doch ohne Natur kein Klima. Dabei ist die "Umwidmung" der Flächen im Parallelverfahren seitens der Stadt geplant - eine besonders schnelle Variante der Umsetzung. Und uns Bürgern bleibt kaum Zeit, uns zu organisieren, Widerspruch zu realisieren.
Diese Entwicklung wird nicht nur das Landschaftsbild massiv verändern, sondern auch eine ernst zu nehmende Bedrohung für unsere Gesundheit und die Landschaftsschutzgebiete darstellen. Forschungen haben gezeigt, dass Stoffe wie Bisphenol A und PFAS, die durch den Abrieb von Windrädern ins Grundwasser gelangen, gesundheitsschädlich sind (Quelle: Umweltbundesamt).
Außerdem führt der von diesen Anlagen ausgehende Infraschall zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Bei drei Windparks in unserer Nachbarschaft aus drei verschiedenen Himmelsrichtungen können wir uns auf keinen Fall (!) vor diesen Schall-Emissionen schützen.
Die geplanten Windräder von fast 270 Metern Höhe, die somit nur vom Berliner Fernsehturm übertroffen werden, werden eine massive Schallemission haben. Dabei breiten sich hörbarer Schall und Infraschall ungehindert aus. Selbst in 1,2 km Entfernung wird der hörbare Schall mit 35 dB noch wahrgenommen. Das mag für unsere Ohren leise klingen; Tiere haben - wie jeder weiß - ein sehr viel empfindlicheres Gehör.
Bewohner aus den unmittelbar im Landkreis Havelland angrenzenden Orten und Gemeinden haben kein Mitspracherecht vor Gericht - da sie nicht in der für den Bau verantwortlichen Ortschaft wohnen.
Aber diese Mitmenschen können eine Petition unterzeichnen; jeder kann das.
Es ist wichtig zu betonen, dass wir den Schutz unserer Umwelt, den Schutz des Klimas sehr ernst nehmen:
Wir haben aktiv, von uns aus und aus Überzeugung Photovoltaik- oder Thermosolaranlagen aufgebaut, heizen mit Erdwärme oder Luft-Wärmepumpe.
Wir sind dabei finanziell für den Klimaschutz in erhebliche Vorleistung gegangen; unsere Kosten in Höhe zehntausender Euro werden sich erst nach Jahrzehnten amortisieren.
Wir haben gezeigt, dass Klimaschutz für uns kein Lippenbekenntnis ist, sondern dass wir ihn aktiv unterstützen und dafür persönlich einstehen, aber wir müssen auch darüber hinaus nach effektiven und gleichzeitig nachhaltigen Lösungen suchen, die weder das Landschaftsbild noch den regionalen Naturschutz, noch die Gesundheit der Anwohner gefährden.
Darüber hinaus pflegen wir gute nachbarschaftliche Beziehungen zu unseren umgebenden Gemeinden; Seeburg, Engelsfelde und Berlin-Gatow / -Kladow. Diese Gebiete dienen vielen Familien als Naherholungsgebiete, Freunde und Verwandte leben hier - inmitten unangetasteter Natur, die wir erhalten haben in den vielen letzten Jahren und für deren Erhalt wir uns stark gemacht haben. Wir möchten daher auch, dass es unseren Nachbarn gut geht und deren Belangen ebenso Rechnung getragen wird. Dass die Stadt Potsdam die beiden Windparks exakt an die Grenze der Gemarkung der Stadt Potsdam setzen möchte, stellt eine Beeinträchtigung dar.
Daher bitten wir Sie: Unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie uns, die Errichtung dieser Windparks rings um Groß Glienicke zu verhindern.
Was können Sie tun?
1) Diese Petition unterzeichnen.
2) Diese Petition teilen, und Ihre Freunde und Familie ebenfalls um Unterzeichnung bitten. Statistiken haben ergeben, dass Petitionen erfolgreich sind, wenn man sie 12x teilt, mehrfach um Unterzeichnung bittet.
3) Wir brauchen ein Präzedenzfall in Deutschland, dass dem ungebremsten Windkraftausbau Grenzen setzt. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.
4) Kontaktieren Sie auch Ihre Stadtverordneten der Stadt Potsdam und teilen Sie Ihre Meinung mit. Die nächste Wahl des Oberbürgermeisters Potsdam erfolgt am 21.09.2025.
5) Teilen Sie Ihre Meinung über: „windenergie.fnp@senstadt.berlin.de“ mit. Auch Nicht-Berliner können das tun und somit die Windkraftanlagen auf den Gatower Rieselfeldern verhindern.
5) Unterzeichnen und teilen Sie diese Petition: https://www.change.org/p/%C3%A4nderung-des-fl%C3%A4chennutzungsplans-windr%C3%A4der-auf-den-gatower-rieselfeldern
Referenzen:
1) Zitat der EWP-Vertreter bei Präsentation der Windparkplanung Groß Glienicke Nordost am 24.6.2025 in der Ortsbeiratssitzung Groß Glienicke).
3) https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-214438
5) https://www.potsdam-abc.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=16049
1.343
Das Problem
Bitte helfen Sie uns, gleich mehrere Windparks um Groß Glienicke (Groß Glienicke Nord-Ost, Groß Glienicke Nord-West und Berlin-Spandau) zu verhindern.
Bitte bitten Sie auch Familie und Freunde um Hilfe. Jede Stimme zählt. Diese Petition soll eingereicht werden, um ein Bürgervotum zu erwirken. Wir brauchen daher eine große Flut unterzeichneter Stimmen.
Widerspruch zu formulieren, geht in unseren Zeiten mit härtester Kritik einher. Andere Meinungen werden nur schwerlich toleriert.
Windkraft ist gut.
Windkraftgegner sind schlecht.
Denn ganz so einfach ist es nicht. Insbesondere, wenn der Landschafts- und Vogelschutz in einem sensiblen Gebiet auf sehr kleinem Raum gleich durch drei (!) Windkraftgebiete zwischen Berlin und Potsdam der Klimaneutralität zweier Städte geopfert werden soll. Groß Glienicke, Seeburg, Engelsfelde und Berlin-Spandau (Kladow, Gatow) sind betroffen.
Nach dem Showdown in der öffentlichen Ortsbeiratssitzung Groß Glienicke am 24.6.2025 zeigte sich nun auch in der ebenso öffentlichen Stadtverordneten-Versammlung Potsdam vom 2.7.2025 das Demokratie-Verständnis gewählter Volksvertreter (nachdem im Wahlkampf das Thema Windkraftanlagen keine Rolle spielte).
Die Planung zweier Windparks exakt an der Stadtgrenze Potsdams, am äußersten Zipfel Groß Glienickes ist mindestens seit 2023 internes Potsdamer Thema. Im Wahlkampf vor den Kommunalwahlen hat dieses Thema aber nie eine Rolle gespielt. Ganz im Gegenteil, selbst nach Festlegung der weiteren Abläufe im Mai wurden die Bewohner vor Ort erst am 19.6.2025 von den geplanten Vorhaben unterrichtet, 13 Tage vor Entscheid in der Stadtverordneten-Versammlung.
Vollkommen überrumpelt, wurden Einwände zahlreich erschienener Groß Glienicker lächelnd weggewischt, Entscheidungen per Demokratie-Mandat durchregiert. Eine Bürgerbefragung lokal und regional abgelehnt, zuletzt am 2.7.2025 in der Stadtverordneten-Versammlung durch die Fraktionen der SPD, der Grünen und der Linken.
Eine Bürgerbeteiligung, wie in der Nachbarstadt Berlin gerade laufend, vor finalem Entscheid des Senats, bleibt in Potsdam den betroffenen Bürgern verwehrt.
Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung. Dringend.
Eine Bürgerbeteiligung solle im weiteren Genehmigungsverfahren eine Rolle spielen, hieß es offiziell; hinter geschlossenen Türen gab es aber eher Bedenken, die Bürger könnten „unerwünscht“ entscheiden, wie eine mit den Vorgängen vertraute Quelle berichtet.
Wir wehren uns gegen die zwei Potsdamer Windparks in unmittelbarer Nachbarschaft und an der Stadtgrenze hin zu den Ortschaften Seeburg, Engelsfelde und Berlin-Spandau („Windpark Groß Glienicke Nord-Ost“ und „Windpark Groß Glienicke Nord-West“).
Auch auf Berliner Stadtgebiet soll in unmittelbarer Nähe ein Windpark-Gebiet auf den Rieselfeldern Gatow errichtet werden. Im Gegensatz zu Potsdam jedoch, ist es den Berlinern möglich, sich auf der Basis guter Informationen einzubringen, vor der finalen Entscheidung des Senats (https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/planung/flaechennutzungsplanung/oeffentlichkeitsbeteiligung/ Für uns Groß Glienicker ein Wunschtraum. Also wehren wir uns. Wir wollen gehört werden.
Warum?
Diese Windparks sollen in einem zusammenhängenden Landschaftsschutzgebiet errichtet werden, teilweise unmittelbar an Naturschutzgebiet und Vogelschutzgebiet angrenzend.
Uns ist bewusst, dass man lächelnd über die „Naturschützer“ hinwegsieht, die wie Pilze aus dem Boden zu sprießen scheinen, sobald Windräder errichtet werden sollen.
Unser Widerstand hat jedoch reale Gründe; wie leben hier. Wir lieben unser Umland. Wir haben uns bewusst für das Leben "auf dem Land" entschieden. 1998 wurden mit Bedacht Landschaftsschutzgebiete im Land Brandenburg ausgerufen und deren Zweck bestimmt (https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-214438)
Unser bedrohtes Landschaftsschutzgebiet ist der „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“ und umfasst ein großes Areal um ehemalige Truppenübungsplätze und jahrzehntelanges Brachland. Es setzt sich auf Berliner Seite, neben der B2, in den Rieselfeldern Gatow fort und reicht bis an die Havel. In diesem zusammenhängenden Schutzgebiet haben sich bedrohte Arten angesiedelt; einige von ihnen findet man bundesweit nur noch in Brandenburg - auch in unserem Schutzgebiet.
Durch intensive Landwirtschaft, Flussbegradigungen und den intensiven Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden, waren die späten Jahre der DDR durch den Mangel an vielen Arten in Tier- und Pflanzenwelt geprägt. Der neu installierte Landschafts- und Naturschutz der späten 90er Jahre sollte den Naturhaushalt wiederherstellen und erhalten, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes bewahren, die naturnahe Erholung auch mit dem Berliner Einzugsgebiet ermöglichen und die ökologischen Ausgleichsfunktionen im städtischen Ballungsraum Berlin-Potsdam verbessern. Aber genau in diesem vulnerablen Bereich sollen nun gleich drei Windparks errichtet werden, aber jeder einzelne ist einer zu viel.
Die neue Gesetzgebung des Bundes unter der Ampelregierung ermöglicht die Errichtung von Windparks in Landschaftsschutzgebieten, aber sie erzwingt es nicht.
Kornblumen, Mohnblumen gab es in unserer Kindheit nicht. Reiher haben wir nie gesehen. Kraniche, Wildenten und -gänse, Falken, Milane, Kormorane, gar Seeadler, kannten wir nur aus dem Fernsehen. Ganze Ökosysteme von der kleinsten Laus bis zu großen Raubvögeln und Säugetieren haben in den letzten Jahrzehnten eine Heimat gefunden. Hier bei uns. Nicht im fernen Kanada mit unendlichen Weiten unberührter Natur.
In Konsequenz des Raubbaus an der Natur aus den 70er und 80er Jahren war in den 90er Jahren die Erkenntnis gereift, dass die Natur ein schützenswertes Gut ist, das bedrohten Arten einen Lebensraum bietet, Bewohnern zur Erholung dient. In Jahrzehnten ist Vernunft der unbedachten Industrialisierung und Technisierung gewichen. Natur braucht Zeit und Raum, Renaturierung braucht Jahrzehnte.
In unserem Schutzgebiet leben bedrohte Arten: Grünspechte, Braunkehlchen, auch Kraniche, Seeadler und Falken nisten hier. Einige Arten gibt es deutschlandweit nur noch in Brandenburg, so auch in unserem Schutzgebiet.
Und weil unverzügliche CO2-Neutralität das neu ausgerufene Ziel ist, müssen Landschaft- und Naturschutz weichen, werden Windparks im Schutzgebiet errichtet. Warum? Weshalb muss zerstört werden, was mühsam aufgebaut wurde?
Speichermedien stehen für den erzeugten Strom nicht zur Verfügung (1). Bereits jetzt ist das Stromnetz nicht stabil, wie ein Zwischenfall in Groß Glienicke vom 20.6. bis 23.6.2025 gezeigt hat. Tagelange Überspannung größer als 240 V hat zu Defekten und Ausfällen elektrischer Anlagen betroffener Bürger geführt.
Aber der Zeitgeist ändert sich. CO2-Neutralität muss her, sofort und jetzt. Speichermedien für überschüssigen Strom? Gibt es nicht. Vielleicht irgendwann (1). Windparks errichten? Jetzt und sofort.
Manch‘ junger Mensch kommt, mit Kind auf dem Arm, will Windenergie aus dem Schutzgebiet. Die leere Natur vor 30 Jahren, wie wir sie kennen, hat er nie gesehen. Wenn alles da ist, fällt es schwer die Leere zu verstehen.
Windkraftgegner hätten Bedenken, dass Vögel „geschreddert“ würden an den Rotoren der Windräder, heißt es despektierlich.
Tatsache ist jedoch, dass die Tiere vergrämt werden.
Sie meiden schlicht im großen Radius die betroffenen Gebiete rings um Windkraftanlagen. Und Greifvögel, die mit dem Blick nach unten jagen, die Rotoren nicht sehen, geraten in der Tat in die Rotoren und werden schwerst verletzt und getötet, können ihren Nachwuchs nicht ernähren. Deshalb werden Schutz- und Reserveradien für bestimmte Vogelarten definiert, die in den geplanten Windkraftanlagen nicht eingehalten werden.
In der Konsequenz ist sicher, dass das Schutzgebiet seinen Zweck verliert. Vergrämte Tiere kehren nicht zurück, die Änderung des Mikroklimas durch Verwirbelung der warmen und kalten, feuchten und trockenen Luftmassen, lässt weitere Organismen verschwinden. Lärmbelästigung und Infraschall, die für Menschen gefährlich sind, wirken auch auf die Tierwelt - und zwar in unmittelbarer Nähe.
Für die Vermeidung dieser Schäden gibt es kein Konzept, keine Idee. Nicht einmal eine geistige Würdigung ist hier erfolgt. Fragen der Bürger blieben unbeantwortet. Folgen für die nächste Generation der Stadt, für unsere Kinder, ignoriert.
Auch ein Gesamtkonzept fehlt.
Kluge, dezentrale Konzepte für Energieflexibilisierung, Energieeinsparung und Energiegewinnung? Fehlanzeige. Große Neubaukomplexe? Alte Bestandsbauten? Ohne Geothermie, ohne Photovoltaik, ohne Luft-Wärmepumpen. Zu teuer. Strom für die Stadt? Aus dem Windpark im Schutzgebiet. Preiswert.
Wo ist der Aufbruch in Potsdam, der ausgelobte Innovationspreis, die Schulprojekte in der ganzen Stadt zu flexibler, smarter Energienutzung, Energieeinsparung und -gewinnung im städtischen Gebiet? Wo sind die Ideen, dabei die Schutzgebiete nicht zu zerstören und trotzdem die erneuerbaren Energieträger auszubauen? Wo sind die Energie-Kooperationen und -Partnerschaften im Land Brandenburg, welches im Ausbau der Windenergie auch weit vorn im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt (2). Brandenburg hat allein im Jahr 2022 insgesamt 4007 Windkraftanlagen installiert, lag hinter Nordrhein-Westfalen auf Platz 2 (2).
Ohne Gesamtkonzepte mal eben ein paar Windräder in die Landschaft stellen und schon lebt es sich ganz unbekümmert weiter? Ist das Klimaschutz? Wir meinen: Nein.
Windräder, die Flächen versiegeln und Schutzgebiete wie einen Schweizer Käse durchlöchern, die sich nicht recyceln lassen nach 20 Jahren? Das Problem nur vertagt, aber Schäden für ein halbes Jahrhundert verursacht. Ist das Nachhaltigkeit? Ist das Generationengerechtigkeit?
Klimaschutz mit der Brechstange. Jahrelang entwickelte Ökosysteme, plötzlich nicht mehr schützenswert, weil Bundesrecht Windanlagen ermöglicht?
Wir brauchen Klimaschutz. Aber nicht so.
In unseren zusammenhängenden Landschaftsschutz, Naturschutz- und Vogelschutzgebieten ist jeder Windpark einer zu viel.
Die „Klimaneutralität“ wird in einer Hauruck-Aktion jahrzehntelangem Artenschutz geopfert. Die Folgen - unabsehbar. Rücksicht darauf? Keine.
Naturschutz und Klimaschutz muss man gemeinsam denken. Kluge Konzepte sind mühsam; sie brauchen Zeit und mutige Ideen. Von kleinteiligen Wegen der smarten Energieflexibilisierung bis hin zu überregionalen Kooperationen und Partnerschaften der Energiegewinnung. Energiepartnerschaften, Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie, ein Aufbruch in der Stadt, wären die richtigen, ganzheitlichen Schritte. Schnelle Ergebnisse sucht man hier vergebens. Aber einmal zerstörte Natur braucht länger als das Ringen um den Schutz von beidem: lokaler Natur und globalen Klimas.
Dem setzte die Stadt Potsdam einen schnellen Zeitplan in der Beschlussfassung entgegen. Die Information der Bewohner am 19.6.2025 erfolgte 13 Tage vor finaler Entscheidung der Stadt am 2.7.2025.
Rein nach den Aufstellvorgaben hat das Land Brandenburg bereits seine Vorgaben erfüllt (1). Weitere Windkraftanlagen sind im Land nicht erforderlich (1).
Nach 20 Jahren werden (auf jeden Fall, das wurde bereits seitens der EWP versichert (1)) Windräder wieder abgebaut. Weil die Anlagen dann veraltet sind, hieß es. Klimaneutralität für 20 Jahre? Und danach?
Die Wahrheit aber ist: Zu diesem Zeitpunkt endet die Förderung durch das Neue-Energien-Gesetz; der Betrieb ist dann nicht mehr „wirtschaftlich“! Subventionierte Energiegewinnung ist dann nicht mehr „rentabel“… (?) Sagt mal, geht's noch?
Windräder können nicht recycelt werden. Vor allem die Rotorblätter werden - kaum zu glauben - im Boden vergraben. Die mit Beton versiegelten Flächen bleiben bestehen und werden nicht rückgebaut.
Flächennutzungspläne, die vor Jahren im Sinne des regionalen Naturschutzes aufgestellt wurden, sollen nun im Sinne des globalen Klimaschutzes geändert werden, da die aktuellen Nutzungspläne die Aufstellung von Windparks nicht ermöglichen. Doch ohne Natur kein Klima. Dabei ist die "Umwidmung" der Flächen im Parallelverfahren seitens der Stadt geplant - eine besonders schnelle Variante der Umsetzung. Und uns Bürgern bleibt kaum Zeit, uns zu organisieren, Widerspruch zu realisieren.
Diese Entwicklung wird nicht nur das Landschaftsbild massiv verändern, sondern auch eine ernst zu nehmende Bedrohung für unsere Gesundheit und die Landschaftsschutzgebiete darstellen. Forschungen haben gezeigt, dass Stoffe wie Bisphenol A und PFAS, die durch den Abrieb von Windrädern ins Grundwasser gelangen, gesundheitsschädlich sind (Quelle: Umweltbundesamt).
Außerdem führt der von diesen Anlagen ausgehende Infraschall zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Bei drei Windparks in unserer Nachbarschaft aus drei verschiedenen Himmelsrichtungen können wir uns auf keinen Fall (!) vor diesen Schall-Emissionen schützen.
Die geplanten Windräder von fast 270 Metern Höhe, die somit nur vom Berliner Fernsehturm übertroffen werden, werden eine massive Schallemission haben. Dabei breiten sich hörbarer Schall und Infraschall ungehindert aus. Selbst in 1,2 km Entfernung wird der hörbare Schall mit 35 dB noch wahrgenommen. Das mag für unsere Ohren leise klingen; Tiere haben - wie jeder weiß - ein sehr viel empfindlicheres Gehör.
Bewohner aus den unmittelbar im Landkreis Havelland angrenzenden Orten und Gemeinden haben kein Mitspracherecht vor Gericht - da sie nicht in der für den Bau verantwortlichen Ortschaft wohnen.
Aber diese Mitmenschen können eine Petition unterzeichnen; jeder kann das.
Es ist wichtig zu betonen, dass wir den Schutz unserer Umwelt, den Schutz des Klimas sehr ernst nehmen:
Wir haben aktiv, von uns aus und aus Überzeugung Photovoltaik- oder Thermosolaranlagen aufgebaut, heizen mit Erdwärme oder Luft-Wärmepumpe.
Wir sind dabei finanziell für den Klimaschutz in erhebliche Vorleistung gegangen; unsere Kosten in Höhe zehntausender Euro werden sich erst nach Jahrzehnten amortisieren.
Wir haben gezeigt, dass Klimaschutz für uns kein Lippenbekenntnis ist, sondern dass wir ihn aktiv unterstützen und dafür persönlich einstehen, aber wir müssen auch darüber hinaus nach effektiven und gleichzeitig nachhaltigen Lösungen suchen, die weder das Landschaftsbild noch den regionalen Naturschutz, noch die Gesundheit der Anwohner gefährden.
Darüber hinaus pflegen wir gute nachbarschaftliche Beziehungen zu unseren umgebenden Gemeinden; Seeburg, Engelsfelde und Berlin-Gatow / -Kladow. Diese Gebiete dienen vielen Familien als Naherholungsgebiete, Freunde und Verwandte leben hier - inmitten unangetasteter Natur, die wir erhalten haben in den vielen letzten Jahren und für deren Erhalt wir uns stark gemacht haben. Wir möchten daher auch, dass es unseren Nachbarn gut geht und deren Belangen ebenso Rechnung getragen wird. Dass die Stadt Potsdam die beiden Windparks exakt an die Grenze der Gemarkung der Stadt Potsdam setzen möchte, stellt eine Beeinträchtigung dar.
Daher bitten wir Sie: Unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie uns, die Errichtung dieser Windparks rings um Groß Glienicke zu verhindern.
Was können Sie tun?
1) Diese Petition unterzeichnen.
2) Diese Petition teilen, und Ihre Freunde und Familie ebenfalls um Unterzeichnung bitten. Statistiken haben ergeben, dass Petitionen erfolgreich sind, wenn man sie 12x teilt, mehrfach um Unterzeichnung bittet.
3) Wir brauchen ein Präzedenzfall in Deutschland, dass dem ungebremsten Windkraftausbau Grenzen setzt. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.
4) Kontaktieren Sie auch Ihre Stadtverordneten der Stadt Potsdam und teilen Sie Ihre Meinung mit. Die nächste Wahl des Oberbürgermeisters Potsdam erfolgt am 21.09.2025.
5) Teilen Sie Ihre Meinung über: „windenergie.fnp@senstadt.berlin.de“ mit. Auch Nicht-Berliner können das tun und somit die Windkraftanlagen auf den Gatower Rieselfeldern verhindern.
5) Unterzeichnen und teilen Sie diese Petition: https://www.change.org/p/%C3%A4nderung-des-fl%C3%A4chennutzungsplans-windr%C3%A4der-auf-den-gatower-rieselfeldern
Referenzen:
1) Zitat der EWP-Vertreter bei Präsentation der Windparkplanung Groß Glienicke Nordost am 24.6.2025 in der Ortsbeiratssitzung Groß Glienicke).
3) https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-214438
5) https://www.potsdam-abc.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=16049
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Petition am 22. Juni 2025 erstellt