
Die EU-Entwaldungsverordnung steht unter Beschuss und mit ihr ein zentrales Gesetz zum Schutz unserer Wälder. Jetzt braucht es öffentlichen Druck. Unterschreibt unsere Petition: Hände weg vom Naturschutz!
Jede Minute werden 100 Bäume gefällt, um den Konsumhunger in Europa zu stillen. Das sind 50 Millionen gerodete Bäume pro Jahr. Genau dagegen wurde die EU-Entwaldungsverordnung geschaffen. Sie verpflichtet Unternehmen dazu, nachzuweisen, dass Produkte wie Soja, Palmöl, Kakao oder Holz nicht von zerstörten Wäldern stammen, bevor sie bei uns verkauft werden.
Doch noch bevor dieses Gesetz seine volle Wirkung entfalten kann, soll es schon wieder abgeschwächt werden. Und das unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus. Dabei geht es in Wahrheit nicht um Entlastung, sondern um knallharte Lobbyinteressen. Ausgerechnet die USA verlangen unter Donald Trump Sonderregeln für amerikanische Produkte und drohen Europa mit Zöllen und wirtschaftlichen Konsequenzen.
Gleichzeitig versuchen Lobbygruppen in Europa, ganze Branchen aus der Verordnung herauszulösen. Besonders laut ist dabei die Lederindustrie, unterstützt von der italienischen Lederbranche und deutschen Autoherstellern. Für Ledersitze im Sportwagen und den letzten Prozentpunkt Gewinn soll also ein Gesetz aufgeweicht werden, das unsere Wälder schützt.
Dazu kommt politische Unterstützung aus der Bundesregierung: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer setzt sich für Ausnahmen und abgeschwächte Kontrollen ein. Genau deshalb ist jetzt der Moment, an dem wir Druck machen müssen. Wenn wir jetzt nicht laut werden, setzen sich die Interessen weniger Konzerne gegen den Schutz unserer Lebensgrundlagen durch.
Schon über 396.000 Menschen sagen “Hände weg vom Naturschutz!”. Jetzt zählt jede weitere Stimme, denn es bleiben nur noch 2 Wochen, um die EU-Entwaldungsverordnung zu verteidigen! Unterschreibt unsere Petition und verteidigt mit uns den Naturschutz.
Bitte teile die Petition auch in deinem Bekanntenkreis – je mehr Menschen wir sind, desto größer ist der Druck, den wir ausüben können.
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe