
Liebe Unterstützer:innen! Anfang der Woche war der Tag der Tropenwälder und wir haben diesen Tag zum Anlass genommen, um unseren Druck auf die Milch- und Fleischindustrie zu erhöhen: Ab 2022 darf kein Palmöl aus Entwaldung mehr in Futtermitteln landen! In unserer ersten Abfrage zum „DUH-Futtermittel-Radar“ haben sich im Juli gerade mal 4 von 68 Unternehmen bereit erklärt, spätestens ab 2022 ausschließlich nachhaltig-zertifiziertes, entwaldungsfreies Palmöl einzusetzen oder gänzlich auf Palmöl in der Tierfütterung zu verzichten. Darunter Hersteller von Tierfutter, Schweinefleisch und Milchprodukten. Das ist zu wenig! Wir wenden uns heute erneut an zahlreiche Markenhersteller und Fast-Food-Ketten wie Burger King, Subway und Kentucky Fried Chicken, sich bis November zu einem Umstieg zu verpflichten. Bitte helft uns mit eurer Orang-Utan-Patenschaft weiter gegen Entwaldung durch Palmöl zu kämpfen!
Rund 12 Prozent des Palmölkonsums in Deutschland entfallen auf die Futtermittel-Industrie. Gleichzeitig stagniert der Anteil von entwaldungsfreiem Palmöl in Futtermitteln bei mickrigen 25 Prozent. Der Großteil der Futtermittel- und Lebensmittelbranche drückt sich weiter vor seiner Verantwortung für die Zerstörung der Tropenwälder. Auch wenn sich einzelne Unternehmen wie Lidl verpflichten, bereits ab 1. Januar 2022 nur noch nachhaltig-zertifiziertes Palmöl ihn ihren Lieferketten zuzulassen, erwarten wir auch von Aldi, Rewe, Edeka und Kaufland ein schnelles Einlenken.
Bitte unterstützt uns heute dabei, den Druck auf die Industrie zu erhöhen und die Zerstörung der Tropenwälder für Fleisch und Co. zu stoppen! Markenhersteller, Lebensmittelhandel und Systemgastronomen dürfen nicht länger tatenlos zusehen und sich auf einer fehlenden Gesetzgebung ausruhen.
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe