
Liebe Unterstützer*innen! Die Futtermittelindustrie verfütterte 150.000 Tonnen Palmöl an Millionen Nutztiere in 2017. Dabei handelt es sich nur zur Hälfte um zertifiziertes Palmöl. So kann es doch nicht weiter gehen! Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner muss endlich durchgreifen. Die Futtermittelindustrie trägt nicht zum Ziel der Bundesregierung bei, bis 2020 ausschließlich nachhaltiges Palmöl zu verwenden.
Die Deutsche Umwelthilfe fordert deswegen eine gesetzliche Verpflichtung für nachhaltig produziertes Palmöl. Dieses ist ausreichend vorhanden und gerade einmal 2-4 Cent/kg teurer als Palmöl, welches nicht unter der Berücksichtigung von Sozial- und Umweltstandards produziert wird. Wenn wir nicht sofort damit aufhören, unsere Regenwälder zu zerstören, werden wir unseren Kindern eine unbewohnbare Erde überlassen. Wollen wir das wirklich zulassen?
Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin diskutieren Vertreter*innen der Futtermittel- und Fleischindustrie momentan über den Tier- und Klimaschutz. Ein Umstieg auf die 100 prozentige Nutzung von nachhaltigem Palmöl kommt den Vertretern trotzdem nicht in den Sinn. Wir Verbraucher*innen laufen so Gefahr die Zerstörung von Regenwald unwissentlich zu beschleunigen. Wie ist eure Meinung dazu? Schreibt es uns in die Kommentare!
Eure Deutsche Umwelthilfe e.V.