Covid-19-Pandemie: Die Welt steht still – aber unsere Hilfe für die Tiere muss weitergehen!


Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die Covid-19-Pandemie ist eine nie da gewesene Herausforderung für jede*n Einzelne*n von uns. Und sie zeigt einmal mehr: Krisen und Katastrophen machen vor Landesgrenzen keinen Halt. Historiker und Autor Yuval Noah Harari fasste es am Wochenende treffend zusammen: „Jetzt zeigt sich die Bedeutung international agierender Organisationen.“
Mit unserem Fokus auf Schwellen- und Entwicklungsländern und Tierschutzprojekten in fast 25 Ländern der Welt tragen wir Verantwortung für die Tiere weltweit – wir handeln aber immer unter der Prämisse, dass die Gesundheit unserer Teams nicht gefährdet wird.
In den letzten Tagen wurde mit unseren Partnern intensiv über die Risiken der unterschiedlichen Aktivitäten gesprochen – ob Schutzzentrum oder mobile Klinik, Hilfe für Streuner, Nutz- oder Wildtiere: Es bleibt dabei, dass unsere höchste Priorität der Tierschutz ist, sämtliche Maßnahmen sollten aber entsprechend der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation sowie nationaler Anordnungen angepasst werden.
Mobile Kliniken zum Beispiel, die von Dorf zu Dorf ziehen und Menschenansammlungen verursachen, oder Trainings, zu denen dutzende Landwirt*innen, Tierärzt*innen oder Studierende geladen wurden, sollten ausgesetzt werden. Existentiell ist weiterhin der Betrieb von Schutzzentren und stationären Kliniken: So müssen die Fütterung und Behandlung der Tiere in unserer Obhut sowie auch die tiermedizinische Versorgung von notleidenden Tieren unbedingt erhalten bleiben. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf unsere Tierschutzarbeit lest Ihr »im Detail auch auf unserer Website!
Viele unserer Einsatzländer befinden sich erst am Beginn der Pandemie – die Situation ist bedrohlich. Wir versprechen Ihnen, dass wir trotzdem alles in unserer Macht stehende tun werden, um den Schutz von Tieren sicherzustellen.
Doch dafür brauchen wir weiterhin auch Euch, die unsere Arbeit erst möglich machen. Von ganzem Herzen bitten wir Euch deshalb, auch in dieser persönlich so herausfordernden Zeit an der Seite der Tiere und der Menschen zu bleiben, die sich ihrem Schutz annehmen. »Euer Beitrag kann Tierleben retten!
Lasst uns gemeinsam die Tiere schützen! Denn: „Hilfe vertreibt das Gefühl von Ohnmacht“, schrieb der ARD-Journalist Arndt Ginzel am Wochenende. Wir alle von der Welttierschutzgesellschaft können dem zustimmen und hoffen, dass es auch Ihnen so geht.
Abschließend das Allerwichtigste: Wir wünsche Euch und Euren Liebsten Gesundheit und Kraft. Bitte schützt Euch und Eure Mitmenschen und bleibt zu Hause!
Herzliche Grüße und Dank!
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft