Von Naturkatastrophen und Krankheitsausbrüchen


Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
laut aktuellem Klima-Risiko-Index*, der vergangene Woche auf der Weltklimakonferenz in Madrid vorgestellt wurde, gehört Deutschland aufgrund von Hitzewellen, Stürme und Dürren im Jahr 2018 erstmals zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten.
Andere Länder sind seit Jahren unter den traurigen „Top Ten“ gelistet - darunter unser Projektland Indien, wo wir im ostindischen Bundesstaat Odisha, in einem regelrechten Hotspot der Klimaextreme, im Einsatz sind: Extreme Fluten jeweils im Herbst 2017 und 2018, der zerstörerische Zyklon „Fani“ im Mai 2019 und zuletzt, erst wenige Wochen zurückliegend, ein weiterer Zyklon.
Doch damit noch nicht genug. Neben der akuten und sofortigen Not können Wetterextreme auch mittel- und langfristige Folgen haben, die oft erst Wochen später sichtbar werden. So bieten katastrophale hygienische Zustände nach Naturkatastrophen ansteckenden Krankheiten einen Nährboden und sorgen für das Auftreten und die oft rasend schnelle Verbreitung von Krankheiten.
Ein solcher Fall erschüttert aktuell Odisha, wo wir aktuell – rund sechs Monate nach dem zerstörerischen Zyklon „Fani“ – mit unseren Partnern um das Leben tausender mit der Knötchenkrankheit infizierten Rinder kämpfen: »https://www.welttierschutz.org/odisha-im-ausnahmezustand
Danke an all jene, die in herausfordernden Zeiten wie diesen »an der Seite der Tiere stehen. Eure Spenden retten Tierleben!
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft
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* Der jährlich erscheinende Klima Risiko-Index vergleicht - anhand absoluter Zahlen sowie im Verhältnis zur Einwohnerzahl und zum Bruttoinlandsprodukt - wetterbedingte Schadensereignisse (Stürme, Überschwemmungen, Hitzewellen etc.) und ihre Auswirkungen (Todeszahlen und Sachschäden) auf die Staaten der Welt.