

Lassen Sie Kinder wie Alex nicht zurück!


Lassen Sie Kinder wie Alex nicht zurück!
Das Problem
Seit ich die Geschichte von Alex aus Tansania kenne, muss ich oft an den Jungen denken. Alex hat Zerebralparese – eine frühkindliche Hirnschädigung, die zu spastischen Lähmungen führt. Immer wieder kippte sein Kopf zur Seite, zappelten seine Arme und Beine unkontrolliert. Während andere Kinder mit zwei Jahren draußen umherliefen, konnte Alex sich nicht mal allein auf den Beinen halten.
Würde er jemals allein essen, laufen, geschweige denn eine Schule besuchen können? Erst als Alex zwei Jahre alt war, gab es Hoffnung: Eine Mitarbeiterin des CBM-geförderten Zentrums für gemeindenahe Rehabilitation in Moshi (CCBRT) traf auf die Familie und bot Hilfe an. Physiotherapeuten zeigten Alex’ Mutter Übungen, die sie täglich mit ihm machen sollte, um seine Muskeln zu stärken. Es dauerte, aber mit der Zeit lernte Alex sitzen und aufrecht stehen. Heute kann der Elfjährige allein gehen, sich anziehen, essen und trinken. Und noch besser: Er lernt wie jedes andere Kind lesen und schreiben in der Schule!
Mich berührt Alex’ Geschichte sehr, denn sie zeigt, dass man behinderten Menschen mit medizinischer und rehabilitativer Hilfe eine bessere Zukunft ermöglichen kann. In ein paar Jahren, wenn Alex die Schule beendet hat, kann er einen Beruf ergreifen. Mehr noch: Er kann dann selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen. Diese Möglichkeit müssen alle Menschen mit Behinderungen haben!
Jetzt haben wir die einmalige Chance das zu erreichen: Im September verabschieden die Vereinten Nationen neue globale Entwicklungsziele. Und diese werden die Entwicklungspolitik der nächsten 15 Jahre prägen.
Lasst uns deshalb jetzt etwas tun:
Menschen mit Behinderungen sollen die gleichen Chancen und Rechte wie alle anderen haben! Sie haben ein Recht auf medizinische Versorgung und Bildung. Außerdem müssen sie die Chance bekommen, einen Beruf auszuüben.
Deshalb fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM) Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller auf, sich aktiv dafür einzusetzen, dass Menschen mit Behinderungen in den neuen Entwicklungszielen durchgängig berücksichtigt werden und dass niemand mehr zurückgelassen wird.
So könnt Ihr uns dabei helfen:
Bitte unterschreibt unseren Aufruf an Entwicklungsminister Müller – damit künftig alle behinderten Menschen eine Chance auf ein besseres Leben erhalten – so wie Alex!
Auch Aktivist Raul Krauthausen macht mit. Seht Euch hier sein Video an.
Ich danke Euch für Eure Unterstützung!
Rainer Brockhaus
- CBM-Geschäftsführer -

Das Problem
Seit ich die Geschichte von Alex aus Tansania kenne, muss ich oft an den Jungen denken. Alex hat Zerebralparese – eine frühkindliche Hirnschädigung, die zu spastischen Lähmungen führt. Immer wieder kippte sein Kopf zur Seite, zappelten seine Arme und Beine unkontrolliert. Während andere Kinder mit zwei Jahren draußen umherliefen, konnte Alex sich nicht mal allein auf den Beinen halten.
Würde er jemals allein essen, laufen, geschweige denn eine Schule besuchen können? Erst als Alex zwei Jahre alt war, gab es Hoffnung: Eine Mitarbeiterin des CBM-geförderten Zentrums für gemeindenahe Rehabilitation in Moshi (CCBRT) traf auf die Familie und bot Hilfe an. Physiotherapeuten zeigten Alex’ Mutter Übungen, die sie täglich mit ihm machen sollte, um seine Muskeln zu stärken. Es dauerte, aber mit der Zeit lernte Alex sitzen und aufrecht stehen. Heute kann der Elfjährige allein gehen, sich anziehen, essen und trinken. Und noch besser: Er lernt wie jedes andere Kind lesen und schreiben in der Schule!
Mich berührt Alex’ Geschichte sehr, denn sie zeigt, dass man behinderten Menschen mit medizinischer und rehabilitativer Hilfe eine bessere Zukunft ermöglichen kann. In ein paar Jahren, wenn Alex die Schule beendet hat, kann er einen Beruf ergreifen. Mehr noch: Er kann dann selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen. Diese Möglichkeit müssen alle Menschen mit Behinderungen haben!
Jetzt haben wir die einmalige Chance das zu erreichen: Im September verabschieden die Vereinten Nationen neue globale Entwicklungsziele. Und diese werden die Entwicklungspolitik der nächsten 15 Jahre prägen.
Lasst uns deshalb jetzt etwas tun:
Menschen mit Behinderungen sollen die gleichen Chancen und Rechte wie alle anderen haben! Sie haben ein Recht auf medizinische Versorgung und Bildung. Außerdem müssen sie die Chance bekommen, einen Beruf auszuüben.
Deshalb fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM) Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller auf, sich aktiv dafür einzusetzen, dass Menschen mit Behinderungen in den neuen Entwicklungszielen durchgängig berücksichtigt werden und dass niemand mehr zurückgelassen wird.
So könnt Ihr uns dabei helfen:
Bitte unterschreibt unseren Aufruf an Entwicklungsminister Müller – damit künftig alle behinderten Menschen eine Chance auf ein besseres Leben erhalten – so wie Alex!
Auch Aktivist Raul Krauthausen macht mit. Seht Euch hier sein Video an.
Ich danke Euch für Eure Unterstützung!
Rainer Brockhaus
- CBM-Geschäftsführer -

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Petition am 2. Juni 2015 erstellt