Entkriminalisierung des Besitzes von Drogen zum Eigenkonsum in Österreich Fordern

Das Problem

Als ehemaliger Schwerstabhängiger Drogenkonsument weiß ich aus erster Hand, dass die aktuelle Drogenpolitik in Österreich, die auf Kriminalisierung und Bestrafung setzt, mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt. Anstatt Hilfe und Unterstützung zu bieten, resultieren diese Gesetze in Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit Suchtproblemen. Darüber hinaus führen Drogendelikte zu einer massiven Überlastung unseres Justizsystems.

Statistisch gesehen übersteigen Drogendelikte allein in Österreich jährlich 30.000 Fälle, was einen erheblichen Druck auf unsere Gerichte und Gefängnisse ausübt (Quelle: österreichisches Bundesministerium für Inneres). Diese Ressourcen könnten eher dazu verwendet werden, um präventive Maßnahmen zu unterstützen und Behandlungsmöglichkeiten für Drogenabhängige zu finanzieren. Und wichtig zu betonen ist, dass eine Entkriminalisierung des Drogenbesitzes zum Eigenkonsum nicht bedeutet, Drogenkonsum zu fördern, sondern Menschen mit Suchtproblemen zu helfen und sie aus dem Schatten der Kriminalität zu ziehen.

Wir müssen unsere Drogenpolitik ändern. Wir müssen Drogenkonsumenten entkriminalisieren und ihnen den Weg zur Genesung und Wiederintegration in die Gesellschaft ermöglichen. Fordern Sie mit mir die österreichische Bundesregierung auf, den Besitz von Drogen zum Eigenbedarf zu entkriminalisieren. Unterschreiben Sie bitte die Petition und treten Sie mit mir für einen gerechten Wandel ein.

 

Soziale Schwierigkeiten:

 * Stigmatisierung und Ausgrenzung: Suchtkranke werden oft stigmatisiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Dies kann zu Isolation und Einsamkeit führen.

 * Verlust von Beziehungen: Die Sucht kann Beziehungen zu Familie und Freunden belasten und zum Verlust wichtiger sozialer Kontakte führen.

 * Diskriminierung am Arbeitsplatz: Suchtkranke können Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden oder zu behalten.

Psychische Belastungen:

 * Scham und Schuldgefühle: Suchtkranke schämen sich oft für ihre Erkrankung und fühlen sich schuldig gegenüber ihren Angehörigen.

 * Angstzustände und Depressionen: Suchtkrankheiten gehen oft mit psychischen Problemen wie Angstzuständen und Depressionen einher.

 * Geringes Selbstwertgefühl: Die Sucht kann das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen stark beeinträchtigen.

Zusätzliche Belastungen:

 * Finanzielle Probleme: Die Sucht kann zu hohen finanziellen Belastungen führen, z.B. durch den Kauf von Suchtmitteln oder den Verlust des Arbeitsplatzes.

 * Gesundheitliche Probleme: Suchtkrankheiten können zu verschiedenen körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen führen.

 * Rechtliche Probleme: Suchtkranke können mit dem Gesetz in Konflikt geraten, z.B. durch Beschaffungskriminalität oder Fahren unter Einfluss von Suchtmitteln

 

 

Portugals Drogenpolitik als Vorbild für Österreich

Portugal hat im Jahr 2001 einen revolutionären Schritt gewagt und den Besitz und Konsum aller Drogen für den persönlichen Gebrauch entkriminalisiert. Statt Drogenkonsument*innen zu kriminalisieren, setzt Portugal auf Prävention, Behandlung und Schadensminderung. Dieser Ansatz hat sich bewährt:

 * Rückgang der Drogentoten: Die Zahl der Drogentoten ist seit der Entkriminalisierung deutlich gesunken.

 * Weniger HIV-Neuinfektionen: Die Entkriminalisierung hat zu einem Rückgang der HIV-Neuinfektionen unter Drogenkonsument*innen geführt.

 * Geringere Drogenkriminalität: Die Kriminalisierung von Drogenkonsument*innen führt oft zu Beschaffungskriminalität. Durch die Entkriminalisierung konnte diese Problematik in Portugal reduziert werden.

Österreich sollte dem Beispiel Portugals folgen und Drogenkonsum entkriminalisieren.

Statt auf Strafen zu setzen, sollten wir in Prävention, Behandlung und Schadensminderung investieren. Dies würde die öffentliche Gesundheit verbessern, die Kriminalität reduzieren und den Drogenkonsument*innen eine bessere Chance auf ein gesundes Leben ermöglichen.

Fordern Sie die österreichische Regierung auf, die Drogenpolitik zu reformieren und sich am portugiesischen Modell zu orientieren!

 

avatar of the starter
Benjamin GPetitionsstarter*inIch bin selbst betroffen. Ich war abhängig und habe am eigenen Leib erfahren, wie sich Ausgrenzung anfühlt. Ich weiß genau, wie schwer es Suchtkranke im Leben haben, mit welchen Vorurteilen sie kämpfen.

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Das Problem

Als ehemaliger Schwerstabhängiger Drogenkonsument weiß ich aus erster Hand, dass die aktuelle Drogenpolitik in Österreich, die auf Kriminalisierung und Bestrafung setzt, mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt. Anstatt Hilfe und Unterstützung zu bieten, resultieren diese Gesetze in Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit Suchtproblemen. Darüber hinaus führen Drogendelikte zu einer massiven Überlastung unseres Justizsystems.

Statistisch gesehen übersteigen Drogendelikte allein in Österreich jährlich 30.000 Fälle, was einen erheblichen Druck auf unsere Gerichte und Gefängnisse ausübt (Quelle: österreichisches Bundesministerium für Inneres). Diese Ressourcen könnten eher dazu verwendet werden, um präventive Maßnahmen zu unterstützen und Behandlungsmöglichkeiten für Drogenabhängige zu finanzieren. Und wichtig zu betonen ist, dass eine Entkriminalisierung des Drogenbesitzes zum Eigenkonsum nicht bedeutet, Drogenkonsum zu fördern, sondern Menschen mit Suchtproblemen zu helfen und sie aus dem Schatten der Kriminalität zu ziehen.

Wir müssen unsere Drogenpolitik ändern. Wir müssen Drogenkonsumenten entkriminalisieren und ihnen den Weg zur Genesung und Wiederintegration in die Gesellschaft ermöglichen. Fordern Sie mit mir die österreichische Bundesregierung auf, den Besitz von Drogen zum Eigenbedarf zu entkriminalisieren. Unterschreiben Sie bitte die Petition und treten Sie mit mir für einen gerechten Wandel ein.

 

Soziale Schwierigkeiten:

 * Stigmatisierung und Ausgrenzung: Suchtkranke werden oft stigmatisiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Dies kann zu Isolation und Einsamkeit führen.

 * Verlust von Beziehungen: Die Sucht kann Beziehungen zu Familie und Freunden belasten und zum Verlust wichtiger sozialer Kontakte führen.

 * Diskriminierung am Arbeitsplatz: Suchtkranke können Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden oder zu behalten.

Psychische Belastungen:

 * Scham und Schuldgefühle: Suchtkranke schämen sich oft für ihre Erkrankung und fühlen sich schuldig gegenüber ihren Angehörigen.

 * Angstzustände und Depressionen: Suchtkrankheiten gehen oft mit psychischen Problemen wie Angstzuständen und Depressionen einher.

 * Geringes Selbstwertgefühl: Die Sucht kann das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen stark beeinträchtigen.

Zusätzliche Belastungen:

 * Finanzielle Probleme: Die Sucht kann zu hohen finanziellen Belastungen führen, z.B. durch den Kauf von Suchtmitteln oder den Verlust des Arbeitsplatzes.

 * Gesundheitliche Probleme: Suchtkrankheiten können zu verschiedenen körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen führen.

 * Rechtliche Probleme: Suchtkranke können mit dem Gesetz in Konflikt geraten, z.B. durch Beschaffungskriminalität oder Fahren unter Einfluss von Suchtmitteln

 

 

Portugals Drogenpolitik als Vorbild für Österreich

Portugal hat im Jahr 2001 einen revolutionären Schritt gewagt und den Besitz und Konsum aller Drogen für den persönlichen Gebrauch entkriminalisiert. Statt Drogenkonsument*innen zu kriminalisieren, setzt Portugal auf Prävention, Behandlung und Schadensminderung. Dieser Ansatz hat sich bewährt:

 * Rückgang der Drogentoten: Die Zahl der Drogentoten ist seit der Entkriminalisierung deutlich gesunken.

 * Weniger HIV-Neuinfektionen: Die Entkriminalisierung hat zu einem Rückgang der HIV-Neuinfektionen unter Drogenkonsument*innen geführt.

 * Geringere Drogenkriminalität: Die Kriminalisierung von Drogenkonsument*innen führt oft zu Beschaffungskriminalität. Durch die Entkriminalisierung konnte diese Problematik in Portugal reduziert werden.

Österreich sollte dem Beispiel Portugals folgen und Drogenkonsum entkriminalisieren.

Statt auf Strafen zu setzen, sollten wir in Prävention, Behandlung und Schadensminderung investieren. Dies würde die öffentliche Gesundheit verbessern, die Kriminalität reduzieren und den Drogenkonsument*innen eine bessere Chance auf ein gesundes Leben ermöglichen.

Fordern Sie die österreichische Regierung auf, die Drogenpolitik zu reformieren und sich am portugiesischen Modell zu orientieren!

 

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Benjamin GPetitionsstarter*inIch bin selbst betroffen. Ich war abhängig und habe am eigenen Leib erfahren, wie sich Ausgrenzung anfühlt. Ich weiß genau, wie schwer es Suchtkranke im Leben haben, mit welchen Vorurteilen sie kämpfen.

Die Entscheidungsträger*innen

Bundesrat
Petitionsstelle
Justizministerium
Justizministerium
Dr.in Alma Zadić, LL.M., Bundesministerin für Justiz
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