Endlich gleiche Mütterrenten für ALLE Mütter!

Diese Petition hat 5.572 Unterschriften erreicht

Das Problem

Staatliche Ungerechtigkeit bei der Mütterrente: Die Mütterrenten-Ungerechtigkeit besteht auch nach der Überarbeitung weiterhin! Und das darf einfach nicht sein!

Denn eine Mutter, die nach 1992 Kinder bekam, erhält aktuell drei Rentenpunkte pro Kind gutgeschrieben.

Frauen, die (so wie ich, 67jährig), vor diesem Zeitpunkt Kinder geboren hatten, bekommen jedoch nur zweieinhalb Rentenpunkte pro Kind angerechnet (Mütterrente II). 

Als Mütterrente werden Aufschläge auf die Rente für Kinder bezeichnet, die vor 1992 geboren sind. Generell kommt der Aufschlag für Kindererziehung durch die Anrechnung von Kindererziehungszeiten zustande. 

Wie viel ist ein Rentenpunkt wert? Seit Juli liegt er bundeseinheitlich bei 39,32 Euro. Es sind also 19, 66 € weniger pro Monat, die ältere Frauen monatlich in ihrer Geldbörse haben!

Somit sind es vorwiegend ältere Frauen - Frauen, die ja überwiegend eh schon sehr viel weniger Rente haben als Männer! - und die dann auch noch, vom Staat abgesegnet, einen halben Rentenpunkt weniger Rente erhalten. Diese Generation gehört häufig noch zur Kriegsgeneration (oder der unmittelbaren Nachkriegsgeneration), einer Generation also,  welcher die heutige Generation wirklich sehr viel zu verdanken hat. 

Wer an dieser Stelle kess einwirft, dass Frauen eben in ihrem Leben mehr in die Rentenkasse hätten einzahlen sollen, der argumentiert zynisch, denn: Zu jener Zeit  konnte ja noch der Ehemann darüber bestimmen , ob seine Frau arbeiten gehen durfte und sie also für sich überhaupt eigene Rentenpunkte sammeln konnte! Dies wurde erst 1958 (!) abgeschafft.

So erhielten Frauen im Jahr 2022 im Schnitt insgesamt also immer noch 27,6 Prozent weniger Rente als Männer (Quelle: Statista).

Ja, es ist sogar nun so: Von 2025 bis 2027 sollen möglicherweise laut Deutscher Rentenversicherung (DRV) insgesamt zwei Milliarden Euro durch eine Kürzung der Bundeszuschüsse eingespart werden. Und diese Kürzung soll für die Abgeltung nicht beitragsgedeckter Leistungen eingesetzt werden. Darunter fiele dann auch die Mütterrente.

Altersarmut ist also überwiegend weiblich!

Mit den damaligen Kindergartenzeiten von 9 - 12 und von 14 - 16 Uhr, ließ jedenfalls sich kein Job finden, in dem eine Frau genügend gut verdient hätte, um in die Rentenversicherung einzuzahlen.

Mein Kind bekam beispielsweise erst mit fünf Jahren überhaupt einen Kindergartenplatz (so wie das bei anderen Kinder oft auch ähnlich gewesen sein dürfte). Und auch in der Schule gab es damals keine nachfolgenden Betreuungsmöglichkeiten.

Dazu kommt, dass diese damals jungen Mütter oft auch ohne Führerschein und/oder Auto waren und sie deshalb auch nur irgendwelche nah gelegene Aushilfsjobs annehmen konnten 😞

Frauen wurden somit finanziell abhängig vom Ehemann - gemacht! 

Es ist also eine bittere Wirklichkeit, dass das deutsche Rentensystem uns ältere Mütter benachteiligt, und das nach wie vor!

Obwohl wir ältere Mütter es damals ja eh deutlich schwerer hatten, unsere Kinder in Kindergärten unterzubringen als heutzutage. Und von Kitas und Schulen, die anschließende Hort-Unterbringung anbieten, davon konnten wir ältere Mütter nur träumen!

Leider wissen immer noch viel zu viele Frauen nichts von dieser Renten-Ungleichbehandlung - gerade die älteren Frauen nicht befragen Sie dazu doch einfach mal Ihre Mutter/Tante/...). 

Und diese betroffenen Frauen schließen sich daher auch nicht powervoll zusammen und wehren sich nicht gegen diese Ungleichbehandlung.
Denn laut Statistischem Bundesamt machen Mütter, die vor 1992 Kinder bekommen haben, sogar rund 80% aller Mütter in Deutschland aus.

Diese Ungerechtigkeit trifft also ganz viele Frauen in Deutschland, und ihr wichtiger Beitrag zur Gesellschaft wird damit nicht wirklich anerkannt! 
Denn ALLE Mütter leisten wesentliche Beiträge zur Gesellschaft -  völlig unabhängig vom Geburtsjahr ihrer Kinder.

Es ist darum dringend geboten, das Rentensystem endlich gerecht und wirklich fair zu machen - durch die Gewährung gleicher Rentenpunkte für ALLE Mütter. Dies ist eine Frage der Gleichberechtigung und der sozialen Gerechtigkeit.

Genau dies möchte ich mit dieser Petition erreichen.

Bitte unterstützen Sie deshalb mein Anliegen, um alle Mütter zu stärken und so gleiche Renten für alle durchzusetzen.

Politiker*innen müssen hier endlich handeln und diese langjährige soziale Ungerechtigkeit beenden! 

Denn der Artikel 3 des Grundgesetzes muss auch hier gelten: 

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

 

Und es soll mir jetzt nur ja kein(e) Politiker(in) damit kommen, dass das nicht finanzierbar wäre. Denn es gilt noch immer: Wo ein Wille ist, sind Wege. Wo kein Wille ist, sind es dann Gründe! 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

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