Elterngeld reformieren - Familien stärken!


Elterngeld reformieren - Familien stärken!
Das Problem
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Lisa Paus,
wir fordern Sie auf, das Elterngeld umfassend zu reformieren und an die wirtschaftliche Realität anzupassen. Die fehlende Anpassung seit 2007 hat zu einem erheblichen Kaufkraftverlust für Familien geführt und wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.
Unsere Forderungen:
1. Erhöhen Sie den Höchstbetrag des Elterngeldes von derzeit 1.800 Euro auf 2.480 Euro, um den Wertverlust seit 2007 auszugleichen[1].
2. Heben Sie den Mindestsatz des Elterngeldes von aktuell 300 Euro auf mindestens 500 Euro an. Dies würde insbesondere Geringverdienern und Studierenden zugutekommen und ihre finanzielle Situation in der Elternzeit deutlich verbessern.
3. Führen Sie einen automatischen jährlichen Inflationsausgleich für das Elterngeld ein, ähnlich wie bei anderen Sozialleistungen.
4. Berücksichtigen Sie bei der Berechnung des Elterngeldes die gestiegenen Lebenshaltungskosten, insbesondere in Ballungsräumen mit hohen Mieten.
5. Setzen Sie sich für eine langfristige und verlässliche Finanzierung des Elterngeldes ein, um Planungssicherheit für Familien zu schaffen.
Begründung:
- Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für ein Kind bis zum 18. Lebensjahr sind von 763 Euro im Jahr 2018 auf 850-900 Euro Anfang 2023 gestiegen (Statistisches Bundesamt)[1].
- Die Geburtenrate in Deutschland ist massiv eingebrochen, mit einem Rückgang von mehr als 100.000 Geburten in den Jahren 2022 und 2023[1].
- Ein angemessenes Elterngeld unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf[4]. Die Erhöhung des Mindestsatzes auf 500 Euro würde insbesondere junge Familien und Geringverdiener entlasten und könnte die Entscheidung für Kinder erleichtern.
- Studien zeigen, dass familienpolitische Maßnahmen wie das Elterngeld durchaus einen Einfluss auf die Entscheidung für Kinder haben, auch wenn die Effekte oft langfristig und gruppenspezifisch sind.
- Die Stärkung des Elterngeldes ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Länder mit höheren Geburtenraten haben oft bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten und eine stärkere kulturelle und institutionelle Verankerung der Gleichstellung von Mann und Frau[2].
Wir appellieren an Sie: Stärken Sie Familien durch ein zeitgemäßes und gerechtes Elterngeld! Eine zukunftsorientierte Familienpolitik muss die wirtschaftlichen Realitäten berücksichtigen und Familien angemessen unterstützen, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und jungen Menschen die Entscheidung für Kinder zu erleichtern. Die Anhebung des Mindestsatzes auf 500 Euro wäre ein wichtiger Schritt, um finanzielle Barrieren bei der Familienplanung abzubauen und mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen.
#ElterngeldAnpassen #FamilienStärken #Zukunftsicherung
Quellen:
[2] https://www.bpb.de/themen/familie/familienpolitik/211417/wirkt-familienpolitik-auf-die-geburtenrate/
[4] https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/studien/6544_Geburtenrate.pdf
[5] https://www.bundestag.de/resource/blob/852166/137ca51abc601698691b97a61d914b24/WD-9-117-20-pdf.pdf

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Das Problem
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Lisa Paus,
wir fordern Sie auf, das Elterngeld umfassend zu reformieren und an die wirtschaftliche Realität anzupassen. Die fehlende Anpassung seit 2007 hat zu einem erheblichen Kaufkraftverlust für Familien geführt und wirkt sich negativ auf die Geburtenrate aus.
Unsere Forderungen:
1. Erhöhen Sie den Höchstbetrag des Elterngeldes von derzeit 1.800 Euro auf 2.480 Euro, um den Wertverlust seit 2007 auszugleichen[1].
2. Heben Sie den Mindestsatz des Elterngeldes von aktuell 300 Euro auf mindestens 500 Euro an. Dies würde insbesondere Geringverdienern und Studierenden zugutekommen und ihre finanzielle Situation in der Elternzeit deutlich verbessern.
3. Führen Sie einen automatischen jährlichen Inflationsausgleich für das Elterngeld ein, ähnlich wie bei anderen Sozialleistungen.
4. Berücksichtigen Sie bei der Berechnung des Elterngeldes die gestiegenen Lebenshaltungskosten, insbesondere in Ballungsräumen mit hohen Mieten.
5. Setzen Sie sich für eine langfristige und verlässliche Finanzierung des Elterngeldes ein, um Planungssicherheit für Familien zu schaffen.
Begründung:
- Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für ein Kind bis zum 18. Lebensjahr sind von 763 Euro im Jahr 2018 auf 850-900 Euro Anfang 2023 gestiegen (Statistisches Bundesamt)[1].
- Die Geburtenrate in Deutschland ist massiv eingebrochen, mit einem Rückgang von mehr als 100.000 Geburten in den Jahren 2022 und 2023[1].
- Ein angemessenes Elterngeld unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf[4]. Die Erhöhung des Mindestsatzes auf 500 Euro würde insbesondere junge Familien und Geringverdiener entlasten und könnte die Entscheidung für Kinder erleichtern.
- Studien zeigen, dass familienpolitische Maßnahmen wie das Elterngeld durchaus einen Einfluss auf die Entscheidung für Kinder haben, auch wenn die Effekte oft langfristig und gruppenspezifisch sind.
- Die Stärkung des Elterngeldes ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Länder mit höheren Geburtenraten haben oft bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten und eine stärkere kulturelle und institutionelle Verankerung der Gleichstellung von Mann und Frau[2].
Wir appellieren an Sie: Stärken Sie Familien durch ein zeitgemäßes und gerechtes Elterngeld! Eine zukunftsorientierte Familienpolitik muss die wirtschaftlichen Realitäten berücksichtigen und Familien angemessen unterstützen, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und jungen Menschen die Entscheidung für Kinder zu erleichtern. Die Anhebung des Mindestsatzes auf 500 Euro wäre ein wichtiger Schritt, um finanzielle Barrieren bei der Familienplanung abzubauen und mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen.
#ElterngeldAnpassen #FamilienStärken #Zukunftsicherung
Quellen:
[2] https://www.bpb.de/themen/familie/familienpolitik/211417/wirkt-familienpolitik-auf-die-geburtenrate/
[4] https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/studien/6544_Geburtenrate.pdf
[5] https://www.bundestag.de/resource/blob/852166/137ca51abc601698691b97a61d914b24/WD-9-117-20-pdf.pdf

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Petition am 26. Oktober 2024 erstellt