Einschränkung von Silvester-Feuerwerk in Hattingen 2025
Das Problem
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freundinnen und Freunde unserer Stadt,
Silvester soll ein Moment der Freude sein. Ein Moment, in dem wir auf das vergangene Jahr zurückschauen und hoffnungsvoll in das Neue starten. Doch während bunte Raketen für Sekunden den Himmel erleuchten, ist Silvester für viele Mitmenschen und Tiere eine Qual und teilweise sogar ein Todesurteil.
Wir fordern daher die Stadt Hattingen - unsere Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing und die erste Beigeordnete und Fachbereichsleitung des Ordnungsamtes Christine Freynik, sowie die Polizei Hattingen / Kreispolizei EN und die Feuerwehr Hattingen auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) zum Jahresübergang 2025/26 konsequent eingehalten wird und kontrolliert wird.
Das bedeutet konkret: kein privates Feuerwerk in der Nähe von brandempfindlichen Gebäuden und kein Feuerwerk mit ausschließlicher Knallwirkung ("Böller") aufgrund der Einwohnerdichte von über 500 Einwohnern / km².
Nicht, weil wir jemandem den Spaß nehmen wollen, sondern weil wir alle eines gemeinsam haben: den Wunsch nach Sicherheit, Gesundheit und einem geschützten Zuhause.
Begründung
Stellen Sie sich vor: Sie oder ein Angehöriger brauchen an Silvester plötzlich medizinische Hilfe. In dieser Nacht sind Notaufnahmen jedoch regelmäßig überfüllt mit Menschen, die Feuerwerksverletzungen haben. Wollen wir wirklich riskieren, dass eine erkrankte Person warten muss, weil ein vermeidbarer Böller-Unfall Vorrang bekommt?
Auch Einsatzkräfte riskieren an diesem Abend ihr Leben. Nicht für ein Unglück, das unvermeidbar war, sondern für eines, das wir als Stadt begrenzen könnten.
Die Umweltbelastung: Was in der Silvesternacht in den Himmel steigt, fällt Stunden später in unsere Straßen, Gärten und Wälder zurück: Plastik, Metall, giftige Rückstände. Wir alle wünschen uns eine saubere Stadt. Und dann sollen wir akzeptieren, dass Plastikmüll unkontrolliert in unseren Böden, Gewässern und Parks landet? Am Ende zahlen wir alle für die Entsorgung: finanziell, ökologisch und mit unserer Gesundheit.
Auch für Tiere ist Silvester eine Nacht purer Angst: Haustiere verkriechen sich zitternd, Wildtiere fliehen panisch, Vögel fliegen in Panik gegen Hindernisse oder so weit in die Höhe, dass sie sich nicht mehr zurechtfinden, Eichhörnchen verlieren durch die Hetze wertvolle Energie, die sie für den Winter brauchen, Stroh brennt in der Nähe von Pferdeställen. Am Ende kann die Silvesternacht so zum Todesurteil werden.
Unser Juwel - unsere Altstadt: Wir in Hattingen sind stolz auf unsere wunderschöne Altstadt und Blankensteins historische Bauten und die vielen weiteren Häuser mit hohem Holzanteil. Was viele nicht wissen: Genau diese Gebäude brennen besonders leicht. Feuerwerkskörper müssen nur auf einem Balkon landen, in einer Dachrinne, in einem Gartenhäuschen und die Tragödie ist perfekt.
Was wäre, wenn in der Silvesternacht ein brennender Böller ein Fachwerkhaus entzündet und das Feuer sich durch die schmalen Altstadtgassen frisst? Wer übernimmt dann die Verantwortung? Welche Versicherung zahlt?
Darum fordern wir von Frau Witte-Lonsing und Frau Freynik für Silvester 2025 und Neujahr 2026:
1. Konsequente Kontrolle und Durchsetzung der 1. SprengV in Hattingen. Das bedeutet:
Kein Feuerwerk in der Nähe von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Fachwerkhäusern, Schulen, Kindergärten und brandempfindlichen Bereichen.
2. Durchsetzung eines stadtweiten Böller-Verbots in Form einer Allgemeinverfügung, aufgrund der hohen Einwohnerdichte von mehr als 500 Einwohnern / km².
3. Definition verbindlicher Schutzradien für gefährdete Bereiche.
Eine Festlegung verbindlicher Schutzradien um besonders brandempflindliche und schützenswerte Gebäude und Orte wie Häuser mit hohem Holzanteil, Tankstellen, Stallungen, Naturflächen, Parks, Wälder, Biotope und dicht bebauten Wohnviertel.
4. Förderung sicherer und gemeinschaftlicher Alternativen.
Die frühzeitige Planung für Silvester 2026 von zentralen, professionellen Angeboten, wie einem städtischen Feuerwerk, besser noch von städtischen Show, Licht-, Laser- oder Drohnenevents, bei denen Groß und Klein sicher gemeinsam feiern können.
5. Aufklärung und gemeinsame Verantwortung.
Information für Bürger:innen, Vereine, Familien und Jugendliche über die Risiken und über Alternativen, die Freude bringen, ohne Schäden zu verursachen.
Wenn Sie möchten, dass Silvester wieder ein Fest der Freude statt eine Nacht voller Risiken wird, dann unterschreiben Sie bitte diese Petition. Tun Sie es für Ihr Zuhause, für Ihre Familie, für die Menschen und Tiere in unserer Stadt.
Und bitte: Teilen Sie diese Petition mit Menschen, denen Hattingen genauso am Herzen liegt wie Ihnen.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Silvester sicher, friedlich und verantwortungsvoll wird. Für uns alle.
Die Hattinger Initiative Silvester.Ohne.Feuerwerk
Simon Weber, Brigitte Serrano-Oberstebrink und weitere
1.398
Das Problem
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freundinnen und Freunde unserer Stadt,
Silvester soll ein Moment der Freude sein. Ein Moment, in dem wir auf das vergangene Jahr zurückschauen und hoffnungsvoll in das Neue starten. Doch während bunte Raketen für Sekunden den Himmel erleuchten, ist Silvester für viele Mitmenschen und Tiere eine Qual und teilweise sogar ein Todesurteil.
Wir fordern daher die Stadt Hattingen - unsere Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing und die erste Beigeordnete und Fachbereichsleitung des Ordnungsamtes Christine Freynik, sowie die Polizei Hattingen / Kreispolizei EN und die Feuerwehr Hattingen auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) zum Jahresübergang 2025/26 konsequent eingehalten wird und kontrolliert wird.
Das bedeutet konkret: kein privates Feuerwerk in der Nähe von brandempfindlichen Gebäuden und kein Feuerwerk mit ausschließlicher Knallwirkung ("Böller") aufgrund der Einwohnerdichte von über 500 Einwohnern / km².
Nicht, weil wir jemandem den Spaß nehmen wollen, sondern weil wir alle eines gemeinsam haben: den Wunsch nach Sicherheit, Gesundheit und einem geschützten Zuhause.
Begründung
Stellen Sie sich vor: Sie oder ein Angehöriger brauchen an Silvester plötzlich medizinische Hilfe. In dieser Nacht sind Notaufnahmen jedoch regelmäßig überfüllt mit Menschen, die Feuerwerksverletzungen haben. Wollen wir wirklich riskieren, dass eine erkrankte Person warten muss, weil ein vermeidbarer Böller-Unfall Vorrang bekommt?
Auch Einsatzkräfte riskieren an diesem Abend ihr Leben. Nicht für ein Unglück, das unvermeidbar war, sondern für eines, das wir als Stadt begrenzen könnten.
Die Umweltbelastung: Was in der Silvesternacht in den Himmel steigt, fällt Stunden später in unsere Straßen, Gärten und Wälder zurück: Plastik, Metall, giftige Rückstände. Wir alle wünschen uns eine saubere Stadt. Und dann sollen wir akzeptieren, dass Plastikmüll unkontrolliert in unseren Böden, Gewässern und Parks landet? Am Ende zahlen wir alle für die Entsorgung: finanziell, ökologisch und mit unserer Gesundheit.
Auch für Tiere ist Silvester eine Nacht purer Angst: Haustiere verkriechen sich zitternd, Wildtiere fliehen panisch, Vögel fliegen in Panik gegen Hindernisse oder so weit in die Höhe, dass sie sich nicht mehr zurechtfinden, Eichhörnchen verlieren durch die Hetze wertvolle Energie, die sie für den Winter brauchen, Stroh brennt in der Nähe von Pferdeställen. Am Ende kann die Silvesternacht so zum Todesurteil werden.
Unser Juwel - unsere Altstadt: Wir in Hattingen sind stolz auf unsere wunderschöne Altstadt und Blankensteins historische Bauten und die vielen weiteren Häuser mit hohem Holzanteil. Was viele nicht wissen: Genau diese Gebäude brennen besonders leicht. Feuerwerkskörper müssen nur auf einem Balkon landen, in einer Dachrinne, in einem Gartenhäuschen und die Tragödie ist perfekt.
Was wäre, wenn in der Silvesternacht ein brennender Böller ein Fachwerkhaus entzündet und das Feuer sich durch die schmalen Altstadtgassen frisst? Wer übernimmt dann die Verantwortung? Welche Versicherung zahlt?
Darum fordern wir von Frau Witte-Lonsing und Frau Freynik für Silvester 2025 und Neujahr 2026:
1. Konsequente Kontrolle und Durchsetzung der 1. SprengV in Hattingen. Das bedeutet:
Kein Feuerwerk in der Nähe von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Fachwerkhäusern, Schulen, Kindergärten und brandempfindlichen Bereichen.
2. Durchsetzung eines stadtweiten Böller-Verbots in Form einer Allgemeinverfügung, aufgrund der hohen Einwohnerdichte von mehr als 500 Einwohnern / km².
3. Definition verbindlicher Schutzradien für gefährdete Bereiche.
Eine Festlegung verbindlicher Schutzradien um besonders brandempflindliche und schützenswerte Gebäude und Orte wie Häuser mit hohem Holzanteil, Tankstellen, Stallungen, Naturflächen, Parks, Wälder, Biotope und dicht bebauten Wohnviertel.
4. Förderung sicherer und gemeinschaftlicher Alternativen.
Die frühzeitige Planung für Silvester 2026 von zentralen, professionellen Angeboten, wie einem städtischen Feuerwerk, besser noch von städtischen Show, Licht-, Laser- oder Drohnenevents, bei denen Groß und Klein sicher gemeinsam feiern können.
5. Aufklärung und gemeinsame Verantwortung.
Information für Bürger:innen, Vereine, Familien und Jugendliche über die Risiken und über Alternativen, die Freude bringen, ohne Schäden zu verursachen.
Wenn Sie möchten, dass Silvester wieder ein Fest der Freude statt eine Nacht voller Risiken wird, dann unterschreiben Sie bitte diese Petition. Tun Sie es für Ihr Zuhause, für Ihre Familie, für die Menschen und Tiere in unserer Stadt.
Und bitte: Teilen Sie diese Petition mit Menschen, denen Hattingen genauso am Herzen liegt wie Ihnen.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Silvester sicher, friedlich und verantwortungsvoll wird. Für uns alle.
Die Hattinger Initiative Silvester.Ohne.Feuerwerk
Simon Weber, Brigitte Serrano-Oberstebrink und weitere
1.398
Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 8. Dezember 2025 erstellt
