Ein Ort der Erinnerung darf nicht zerstört werden. Bitte helft, Jantos Grab zu schützen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Julia Korte und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Am 04.07.2016 verstarb mein Sohn Janto im Alter von nur zwei Jahren. Dieser Verlust ist für meine Familie und mich bis heute unermesslich schmerzhaft.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Kinderfeld des Südfriedhofs. Für ihn ließen wir damals einen liebevoll gestalteten, kindgerechten Grabstein anfertigen. Der Stein zeigt eine bunte Regenbogenlandschaft, die von einer Wolke ausgeht, mit kleinen Sternen, die herabfallen. Er steht für die Freude, Unbeschwertheit und Lebendigkeit, die Kinder ausmachen. Der Steinmetz hat ihn wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für mich ist dieses Grab ein Ort, an dem ich meinem Sohn nahe sein kann und mich an ihn erinnern kann. Der Grabstein ist für mich perfekt, so wie er ist, und gibt mir ein vertrautes, beruhigendes Gefühl in meiner Trauer.

Seit über neuneinhalb Jahren ist dieser Grabstein Teil der Grabstelle meines Sohnes – ohne jegliche Beanstandung.

Nun soll er plötzlich ( bis zum 24.April 2026) entfernt oder grundlegend verändert werden, da er nicht der Friedhofssatzung entspricht – insbesondere hinsichtlich der Größe (um 9 Zentimeter zu hoch) und der farblichen Gestaltung.

Für mich ist das nur schwer zu begreifen, denn gerade Farben stehen für das, was Kinder ausmacht: Freude, Leichtigkeit und Leben. Genau das sollte auch die Grabstelle meines Sohnes ausdrücken dürfen.

Der Grabstein wurde damals mit Genehmigung aufgestellt. Ich ging davon aus, dass alles geprüft und rechtens sei, und habe mich darauf verlassen.

Nun, nach über neun Jahren, wird mir mitgeteilt, dass der Stein in einzelnen Punkten nicht der Satzung entspricht – das kam für mich völlig überraschend.

Die jetzige Aufforderung trifft mich emotional sehr stark. Der Gedanke, diesen vertrauten Ort zu verändern oder das Grab meines Kindes anzutasten, ist kaum zu ertragen.

Nach so vielen Jahren wünsche ich mir, dass die Stadt auch die menschliche Seite dieser Entscheidung berücksichtigt. Vorschriften und Formales sind wichtig, aber sie sollten nicht über die menschliche Dimension gestellt werden – insbesondere nicht nach so langer Zeit, in der der Grabstein zu einem vertrauten Ort der Erinnerung geworden ist.

Ich bitte daher eindringlich darum, dass der Grabstein meines Sohnes bestehen bleiben darf und eine Ausnahmegenehmigung oder ein Bestandsschutz positiv geprüft wird.

Jede Unterschrift hilft hoffentlich, den vertrauten Ort zu erhalten und zeigt, dass Erinnerung und Liebe auch nach so vielen Jahren geschützt werden sollen.

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Jacky WeßlingPetitionsstarter*in

1.454

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Das Problem

Am 04.07.2016 verstarb mein Sohn Janto im Alter von nur zwei Jahren. Dieser Verlust ist für meine Familie und mich bis heute unermesslich schmerzhaft.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Kinderfeld des Südfriedhofs. Für ihn ließen wir damals einen liebevoll gestalteten, kindgerechten Grabstein anfertigen. Der Stein zeigt eine bunte Regenbogenlandschaft, die von einer Wolke ausgeht, mit kleinen Sternen, die herabfallen. Er steht für die Freude, Unbeschwertheit und Lebendigkeit, die Kinder ausmachen. Der Steinmetz hat ihn wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für mich ist dieses Grab ein Ort, an dem ich meinem Sohn nahe sein kann und mich an ihn erinnern kann. Der Grabstein ist für mich perfekt, so wie er ist, und gibt mir ein vertrautes, beruhigendes Gefühl in meiner Trauer.

Seit über neuneinhalb Jahren ist dieser Grabstein Teil der Grabstelle meines Sohnes – ohne jegliche Beanstandung.

Nun soll er plötzlich ( bis zum 24.April 2026) entfernt oder grundlegend verändert werden, da er nicht der Friedhofssatzung entspricht – insbesondere hinsichtlich der Größe (um 9 Zentimeter zu hoch) und der farblichen Gestaltung.

Für mich ist das nur schwer zu begreifen, denn gerade Farben stehen für das, was Kinder ausmacht: Freude, Leichtigkeit und Leben. Genau das sollte auch die Grabstelle meines Sohnes ausdrücken dürfen.

Der Grabstein wurde damals mit Genehmigung aufgestellt. Ich ging davon aus, dass alles geprüft und rechtens sei, und habe mich darauf verlassen.

Nun, nach über neun Jahren, wird mir mitgeteilt, dass der Stein in einzelnen Punkten nicht der Satzung entspricht – das kam für mich völlig überraschend.

Die jetzige Aufforderung trifft mich emotional sehr stark. Der Gedanke, diesen vertrauten Ort zu verändern oder das Grab meines Kindes anzutasten, ist kaum zu ertragen.

Nach so vielen Jahren wünsche ich mir, dass die Stadt auch die menschliche Seite dieser Entscheidung berücksichtigt. Vorschriften und Formales sind wichtig, aber sie sollten nicht über die menschliche Dimension gestellt werden – insbesondere nicht nach so langer Zeit, in der der Grabstein zu einem vertrauten Ort der Erinnerung geworden ist.

Ich bitte daher eindringlich darum, dass der Grabstein meines Sohnes bestehen bleiben darf und eine Ausnahmegenehmigung oder ein Bestandsschutz positiv geprüft wird.

Jede Unterschrift hilft hoffentlich, den vertrauten Ort zu erhalten und zeigt, dass Erinnerung und Liebe auch nach so vielen Jahren geschützt werden sollen.

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Jacky WeßlingPetitionsstarter*in
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