

Echte Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Dolmetschen in Leichte Sprache!


Echte Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Dolmetschen in Leichte Sprache!
Das Problem
Mein Name ist Jennifer Werres. Ich bin 39 Jahre alt und wie viele andere ein Mensch mit Lernschwierigkeiten. Das Leben ist schön, wenn man mitreden und mitmachen kann! Und das ist das Problem: Wenn ich nichts verstehe, kann ich nicht mitmachen!
Ich schreibe diese Petition für alle Menschen mit Lernschwierigkeiten, weil viele von ihnen das selbst nicht können. Und weil ich weiß, dass all diese Menschen gerne zu Veranstaltungen gehen und überall mitmachen möchten. Sie wollen dazugehören! Aber wir werden oft vergessen!
Worum geht es in meiner Petition?
Es geht darum, dass wir Menschen mit Lernschwierigkeiten das Problem haben, dass wir inklusive Angebote wie z. B. einen VHS-Kurs oder andere Veranstaltungen nicht besuchen können. Denn dort wird Alltagssprache – also schwere Sprache – gesprochen, die für mich zu schwer zu verstehen ist. Oft werden Abkürzungen benutzt, die wir Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht kennen. Deswegen brauchen wir Dolmetscher, die in Leichte Sprache übersetzen.
Diese Dolmetscher müssen aber bezahlt werden. Und das ist das Problem! Oft wird gesagt: „Die Dolmetscher sind zu teuer!“ Ich glaube: Damit versucht man, unseren Wunsch nach Leichter Sprache zu ignorieren, um Inklusionskosten zu sparen.
Man möchte aber, dass wir „unseren Sozialraum erweitern“. Auch der LVR (Landschaftsverband Rheinland) sagt, man soll die Teilhabe im Sozialraum erweitern. Wir sollen am Leben teilhaben. Aber ich frage mich: Wie soll das gehen, wenn ich nicht verstehe, was ich tun soll? Das passt nicht zusammen.
Man möchte Geld sparen, aber an der falschen Stelle. Das hören wir seit Wochen. Herr Merz hat gesagt, dass wir zu teuer sind! Die Eingliederungshilfe muss gekürzt werden. Also sparen wir an denen, die sich nicht wehren können. Warum können wir uns nicht wehren? Weil wir keine Lobby haben. Denn wenn wir eine Lobby hätten, wären wir sichtbar! Dann müsste ich heute nicht mit meiner Assistenz diese Petition schreiben.
Ich fordere ein Budget, mit dem das Dolmetschen in Leichte Sprache finanziert wird. Damit wir Teilhabe leben können. Der LVR (Landschaftsverband Rheinland) und die Politik müssen dafür die Verantwortung übernehmen und dies sicherstellen.
Wofür brauchen wir das Budget?
Damit wir inklusive Schulungen, Veranstaltungen und alle öffentlichen, alltäglichen Angebote besuchen können. Und das nicht nur für 2 Monate in jedem Jahr, sondern immer. Denn dann können auch wir gut leben und Teilhabe erfahren. Sonst bleiben wir weiter zu Hause. Und sollen wir denn zu Hause bleiben? Der LVR (Landschaftsverband Rheinland) sagt immer „Sozialraum erweitern“. Wie soll das gehen? Wir finden es nicht schön, immer nur unter uns zu sein. Wir wollen dazugehören, aber man gibt uns nicht die Möglichkeit.
Manche Menschen nennen Leichte Sprache eine „Micky-Maus- Sprache“. Das ist völlig falsch! Leichte Sprache hat das Sprachniveau A1. Und Menschen mit Lernschwierigkeiten sind nicht wie kleine Kinder! Und wir sind auch nicht dumm! Wir brauchen einfach eine verständliche Sprache.
Wir möchten zur Gesellschaft dazugehören. Das geht aber nur, wenn wir auch alles verstehen! Wenn wir etwas nicht verstehen, dann können wir auch nicht dazugehören. Und das macht mir Angst, denn so wird es nie dazu kommen, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten Inklusion erleben.
Des Weiteren finde ich: Wegen der UN-BRK und dem Recht auf inklusive Bildung kann es nicht sein, dass gerade eine solche Hilfe wie die Leichte Sprache eine Barriere ist, weil die Kosten nicht getragen werden.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mich unterstützen und unterschreiben.
Jennifer Werres

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Das Problem
Mein Name ist Jennifer Werres. Ich bin 39 Jahre alt und wie viele andere ein Mensch mit Lernschwierigkeiten. Das Leben ist schön, wenn man mitreden und mitmachen kann! Und das ist das Problem: Wenn ich nichts verstehe, kann ich nicht mitmachen!
Ich schreibe diese Petition für alle Menschen mit Lernschwierigkeiten, weil viele von ihnen das selbst nicht können. Und weil ich weiß, dass all diese Menschen gerne zu Veranstaltungen gehen und überall mitmachen möchten. Sie wollen dazugehören! Aber wir werden oft vergessen!
Worum geht es in meiner Petition?
Es geht darum, dass wir Menschen mit Lernschwierigkeiten das Problem haben, dass wir inklusive Angebote wie z. B. einen VHS-Kurs oder andere Veranstaltungen nicht besuchen können. Denn dort wird Alltagssprache – also schwere Sprache – gesprochen, die für mich zu schwer zu verstehen ist. Oft werden Abkürzungen benutzt, die wir Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht kennen. Deswegen brauchen wir Dolmetscher, die in Leichte Sprache übersetzen.
Diese Dolmetscher müssen aber bezahlt werden. Und das ist das Problem! Oft wird gesagt: „Die Dolmetscher sind zu teuer!“ Ich glaube: Damit versucht man, unseren Wunsch nach Leichter Sprache zu ignorieren, um Inklusionskosten zu sparen.
Man möchte aber, dass wir „unseren Sozialraum erweitern“. Auch der LVR (Landschaftsverband Rheinland) sagt, man soll die Teilhabe im Sozialraum erweitern. Wir sollen am Leben teilhaben. Aber ich frage mich: Wie soll das gehen, wenn ich nicht verstehe, was ich tun soll? Das passt nicht zusammen.
Man möchte Geld sparen, aber an der falschen Stelle. Das hören wir seit Wochen. Herr Merz hat gesagt, dass wir zu teuer sind! Die Eingliederungshilfe muss gekürzt werden. Also sparen wir an denen, die sich nicht wehren können. Warum können wir uns nicht wehren? Weil wir keine Lobby haben. Denn wenn wir eine Lobby hätten, wären wir sichtbar! Dann müsste ich heute nicht mit meiner Assistenz diese Petition schreiben.
Ich fordere ein Budget, mit dem das Dolmetschen in Leichte Sprache finanziert wird. Damit wir Teilhabe leben können. Der LVR (Landschaftsverband Rheinland) und die Politik müssen dafür die Verantwortung übernehmen und dies sicherstellen.
Wofür brauchen wir das Budget?
Damit wir inklusive Schulungen, Veranstaltungen und alle öffentlichen, alltäglichen Angebote besuchen können. Und das nicht nur für 2 Monate in jedem Jahr, sondern immer. Denn dann können auch wir gut leben und Teilhabe erfahren. Sonst bleiben wir weiter zu Hause. Und sollen wir denn zu Hause bleiben? Der LVR (Landschaftsverband Rheinland) sagt immer „Sozialraum erweitern“. Wie soll das gehen? Wir finden es nicht schön, immer nur unter uns zu sein. Wir wollen dazugehören, aber man gibt uns nicht die Möglichkeit.
Manche Menschen nennen Leichte Sprache eine „Micky-Maus- Sprache“. Das ist völlig falsch! Leichte Sprache hat das Sprachniveau A1. Und Menschen mit Lernschwierigkeiten sind nicht wie kleine Kinder! Und wir sind auch nicht dumm! Wir brauchen einfach eine verständliche Sprache.
Wir möchten zur Gesellschaft dazugehören. Das geht aber nur, wenn wir auch alles verstehen! Wenn wir etwas nicht verstehen, dann können wir auch nicht dazugehören. Und das macht mir Angst, denn so wird es nie dazu kommen, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten Inklusion erleben.
Des Weiteren finde ich: Wegen der UN-BRK und dem Recht auf inklusive Bildung kann es nicht sein, dass gerade eine solche Hilfe wie die Leichte Sprache eine Barriere ist, weil die Kosten nicht getragen werden.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mich unterstützen und unterschreiben.
Jennifer Werres

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Petition am 8. Februar 2026 erstellt