Eilt! Stoppt Leid der Pferde! Keine 30 Mio. Zuschuss für neue Rennbahn vom Hamburger Senat

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Dem Pferderennsport liegt das Prinzip zugrunde, Lebewesen als Sportgeräte zu missbrauchen.

Rennpferde werden mit qualvollen Maßnahmen auf ihre Einsätze vorbereitet. Sie werden mit schmerzhaften Peitschenhieben gefügig gemacht, Zungenbänder, scharfe Gebisse, Ketten, Ausbinder werden eingesetzt, um die Pferde an ihre Leistungsgrenze treiben zu können. Der wohlkalkulierte Peitschenhieb während des Rennens versetzt die sensiblen Tiere in einen permanenten Alarmzustand, der sie veranlasst, aus Angst vor dem nächsten schmerzhaften Hieb "davonzurennen"; oft genug geht dies über ihre körperliche Leistungsfähigkeit hinaus und sie ziehen sich Knochenbrüche und Sehnenverletzungen zu, scheuern sich die Mäuler blutig, nicht selten verletzen sich Tiere während der Derbys so schwer, dass sie die Rennen nicht überleben. Seit 2015 starben allein in Deutschland 50 Rennpferde an den Verletzungen, die sie sich bei Rennen zugezogen haben.

Das Hamburger Abendblatt feiert diesen Deal, per Leserbrief könnt ihr euren Protest auch an die Redaktion richten  - der zuständige Redakteur heißt Jens Meyer -Odewald:  briefe@abendblatt.de

Nicht nur ist diese systematische Vorgehensweise rücksichtslos, brutal und unmoralisch, sondern verstößt sie in ihren Ausmaßen auch gegen Paragraph 3 des Tierschutzgesetzes, der ein Verbot vorsieht, einem Tier Leistungen abzuverlangen, die seine Kräfte übersteigen.    

Die "Pferdefreunde" des millionenschweren Betriebs, der Zuchtstätten, Stallungen, Trainingsbetriebe, Rennvereine und nicht zuletzt das wettfreudige Publikum umfasst, nehmen die Benutzung und den Verschleiß der Tiere in Kauf, denen aufgrund der psychischen wie physischen  Anstrengungen meist nur ein kurzes Leben vergönnt ist, das sie abseits der Rennen oft isoliert in Boxen verbringen müssen anstatt auf der Weide mit ihren Artgenossen, was ihnen als soziale Wesen entsprechen würde.

Die Stadt Hamburg, vertreten durch den für den Sport zuständigen Staatsrat Christoph Holstein, hat diskret im Hintergrund die kostspieligen Pläne mit den Zuständigen der beiden Rennclubs ausgehandelt, unterstützt von Bürgermeister Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote, und möchte nun mit 30 Millionen Euro die Zusammenlegung der beiden Hamburger Rennvereine unterstützen. Die Trabrennbahn soll  samt Stallungen und Trainingsbetrieb aus Bahrenfeld  auf die Galopprennbahn des Hamburger Renn-Clubs Horn umziehen. Dieses 30 Millionen - Projekt, Bestandteil des Koalitionsvertrages zwischen SPD und Grünen, bedeutet ein millionenschweres staatlich subventioniertes Sportvergnügen, das auf Tierquälerei basiert. 

Bisher ist lediglich eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, über die endgültige Bereitstellung muss die Hamburger Bürgerschaft noch entscheiden. ES EILT ALSO!

Wir fordern daher die Hamburger Bürgerschaft (Eingabendienste@bk.hamburg.de) und Innensenator Andy Grote (poststelle@bis.hamburg.de) auf:

Verpulvern Sie nicht 30 Millionen EURO für die milliardenschwere Zucht- und Wettsportindustrie des Pferderennsports! Dieser unethischen Sportbranche müssen öffentliche finanzielle Mittel vorenthalten werden und stattdessen diese 30 Millionen EURO  in sportliche oder soziale Alternativprojekte fließen, die nicht auf Ausbeutung, Quälerei und Geldgier fußen, sondern zur Bereicherung und Freude ALLER Beteiligten beitragen!

Vielen Dank an alle Unterstützer***