Stoppt den modernistischen Unsinn in Goslars Pfalzbezirk!!!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.


Goslar am Harz. Die alte Kaiserstadt mit ihren Kirchen und Fachwerkhäusern ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Im Mittelalter war sie freie Reichsstadt und erhielt im 11. Jh. durch den Salier Heinrich III. die repräsentative Kaiserpfalz, die heute noch das Wahrzeichen der Stadt ist.

Unmittelbar südöstlich des romanischen Saalbaus befindet sich das Areal des ehemaligen BGS, dessen Gebäude heute leer stehen. Dieser Platz soll nun unter dem Namen "Kaiserpfalz-Quartier" neu bebaut werden. Ein Umstand, der durchaus begrüßenswert ist. Doch die nun veröffentlichten Entwürfe offenbaren den größten Städtebaulichen Fehler, der in Goslar je zur Diskussion stand.

Drei modernistische Gebäude, die in ihren Dimensionen jeglichen Rahmen des historischen Umfeldes sprengen, die ehemalige Reichspfalz in ihrem eigenen Bezirk zum Nebengebäude degradieren und in Materialität und Gestaltung gänzlich mit dem Erscheinungsbild der historischen Altstadt brechen.

Da dieser Umstand nicht hinnehmbar ist, fordern wir einen offenen und transparenten Architekturwettbewerb, dessen Ergebniss sich behutsam mit historisierenden Gebäuden in das Gesamtbild der Goslarer Altstadt einfügt. Dabei ist vor allem auf ortstypische Materialität und Gestaltungselemente Rücksicht zu nehmen.

Des Weiteren geben wir zu bedenken, dass wir in diesem Bauvorhaben eine komplett willkürliche Negierung der Goslarer Gestaltungssatzung sehen und dass für uns außer Frage steht, dass der Stadt bei Realisierung der aktuellen Pläne der Welterbestatus zu entziehen ist!