Dr. Klaus Reinhardt: Dokumentationspflicht für Privatrezepte jetzt! #SicherVerschreiben

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Robert Schromm und 11 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Dr. Klaus Reinhardt: Schützen Sie unsere Jugend! Dokumentationspflicht für Privatrezepte jetzt! #SicherVerschreiben

Mein Sohn ist tot. Er war erst 20 Jahre alt, als er an einer Atemdepression starb, ausgelöst durch die Wechselwirkungen verschiedener Medikamente. Medikamente, die ihm Hausärzte auf Privatrezept verschrieben haben. Wieder und wieder. Deshalb fordere ich von Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, eine einheitliche Dokumentationspflicht für Privatrezepte bei suchtgefährdenden Medikamenten

Mein Name ist Mandy Jörgensen, ich bin 45 Jahre alt. Mein Sohn Bruce hat jahrelang gegen seine Sucht gekämpft. Er erlitt in seiner Kindheit Traumata, suchte Zuflucht in Substanzen – legale und illegale. Am Ende waren es von Ärzt*innen verschriebene Benzodiazepine und Opioide, die ihn das Leben kosteten. 

Warum diese Petition für Kinder und Jugendliche überlebenswichtig ist

Im Nachlass meines Sohnes fand ich zahlreiche Privatrezepte von ärztlichen Unbekannten – dabei war er Kassenpatient. Laut Ärztekammer Schleswig-Holstein ist es unzulässig, Kassenpatienten auf Privatrezept auszuweichen, doch die Kammer sah kein Fehlverhalten und lieferte keine Begründung. Ein Einzelfall? Nein!

Seit der Corona-Pandemie sei der Medikamentenmissbrauch bei Teenagern stark angestiegen, sagt Rainer Thomasius, der Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Jeder zweite Patient in seiner Klinik habe inzwischen Probleme mit Arzneimitteln. Das seien fünfmal mehr als 2019 (Quelle: ndr.de). "Verstärkter Konsum unter Jugendlichen sei auch in ganz Bayern, in ganz Deutschland zu beobachten", so der Streetworker Christian Fenn (Quelle: Br.de).

Repräsentative Zahlen für Kinder- und Jugendliche sind schwer zu finden, doch die sogenannte Boje-Studie fand heraus, dass Jugendliche und junge Erwachsene vermehrt zu sedierenden Medikamenten greifen. Die Zahlen aus Frankfurt seien halbwegs repräsentativ für deutsche Großstädte: Zwischen zwei und drei Prozent der jungen Menschen dort hätten bereits Erfahrungen mit Benzodiazepanen, vier Prozent mit Opioiden (Quellen: fr.de, Bundesgesundheitsministerium). Laut Datenportal des Bundesdrogenbeauftragten sind insgesamt circa  1,8 Millionen erwachsene Menschen im Alter von 18 und 64 Jahren medikamentenabhängig. Damit ist die Zahl größer als die der Alkoholabhängigen. 

Das Problem, über das in Deutschland niemand spricht

Die verheerende Opioid-Krise in den USA zeigt, wohin unkontrollierter Zugang und leichtfertige Verschreibungen führen können. Ein solches Szenario droht auch Deutschland, wenn wir nicht jetzt handeln. Deshalb fordere ich strengere Kontrollen bei der Verschreibung und Abgabe dieser Medikamente sowie gezielte Präventionsmaßnahmen für Jugendliche.

Meine Forderung

Ich fordere von Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Ärztekammer, eine Dokumentationspflicht für die Verschreibung von Benzodiazepinen, Opioiden und Z-Drugs auf Privatrezept. Es darf nicht sein, dass Jugendliche und junge Erwachsene diese hochgefährlichen Medikamente ohne Kontrolle verschrieben bekommen. Privatrezepte werden von keiner Stelle erfasst. Hausärzt*innen müssen Verantwortung übernehmen. Die aktuelle Praxis ermöglicht Missbrauch und tötet.

Es gibt keine Lobby für uns betroffene Eltern. Viele schweigen aus Angst vor Stigmatisierung. Doch das Problem ist real und es ist groß, auch in Deutschland. Wir dürfen nicht zulassen, dass Jugendliche durch ärztliche Nachlässigkeit ihr Leben verlieren. Es braucht Verantwortung und Kontrolle.

Bitte unterstützt meine Petition. Sie kann Leben retten.

Herzlichen Dank
Mandy Jörgensen

— 
Hinweis: Die Petition wurde am 25.11.2025 aktualisiert und um Quellen ergänzt. 

 

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Robert Schromm und 11 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Dr. Klaus Reinhardt: Schützen Sie unsere Jugend! Dokumentationspflicht für Privatrezepte jetzt! #SicherVerschreiben

Mein Sohn ist tot. Er war erst 20 Jahre alt, als er an einer Atemdepression starb, ausgelöst durch die Wechselwirkungen verschiedener Medikamente. Medikamente, die ihm Hausärzte auf Privatrezept verschrieben haben. Wieder und wieder. Deshalb fordere ich von Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, eine einheitliche Dokumentationspflicht für Privatrezepte bei suchtgefährdenden Medikamenten

Mein Name ist Mandy Jörgensen, ich bin 45 Jahre alt. Mein Sohn Bruce hat jahrelang gegen seine Sucht gekämpft. Er erlitt in seiner Kindheit Traumata, suchte Zuflucht in Substanzen – legale und illegale. Am Ende waren es von Ärzt*innen verschriebene Benzodiazepine und Opioide, die ihn das Leben kosteten. 

Warum diese Petition für Kinder und Jugendliche überlebenswichtig ist

Im Nachlass meines Sohnes fand ich zahlreiche Privatrezepte von ärztlichen Unbekannten – dabei war er Kassenpatient. Laut Ärztekammer Schleswig-Holstein ist es unzulässig, Kassenpatienten auf Privatrezept auszuweichen, doch die Kammer sah kein Fehlverhalten und lieferte keine Begründung. Ein Einzelfall? Nein!

Seit der Corona-Pandemie sei der Medikamentenmissbrauch bei Teenagern stark angestiegen, sagt Rainer Thomasius, der Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Jeder zweite Patient in seiner Klinik habe inzwischen Probleme mit Arzneimitteln. Das seien fünfmal mehr als 2019 (Quelle: ndr.de). "Verstärkter Konsum unter Jugendlichen sei auch in ganz Bayern, in ganz Deutschland zu beobachten", so der Streetworker Christian Fenn (Quelle: Br.de).

Repräsentative Zahlen für Kinder- und Jugendliche sind schwer zu finden, doch die sogenannte Boje-Studie fand heraus, dass Jugendliche und junge Erwachsene vermehrt zu sedierenden Medikamenten greifen. Die Zahlen aus Frankfurt seien halbwegs repräsentativ für deutsche Großstädte: Zwischen zwei und drei Prozent der jungen Menschen dort hätten bereits Erfahrungen mit Benzodiazepanen, vier Prozent mit Opioiden (Quellen: fr.de, Bundesgesundheitsministerium). Laut Datenportal des Bundesdrogenbeauftragten sind insgesamt circa  1,8 Millionen erwachsene Menschen im Alter von 18 und 64 Jahren medikamentenabhängig. Damit ist die Zahl größer als die der Alkoholabhängigen. 

Das Problem, über das in Deutschland niemand spricht

Die verheerende Opioid-Krise in den USA zeigt, wohin unkontrollierter Zugang und leichtfertige Verschreibungen führen können. Ein solches Szenario droht auch Deutschland, wenn wir nicht jetzt handeln. Deshalb fordere ich strengere Kontrollen bei der Verschreibung und Abgabe dieser Medikamente sowie gezielte Präventionsmaßnahmen für Jugendliche.

Meine Forderung

Ich fordere von Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Ärztekammer, eine Dokumentationspflicht für die Verschreibung von Benzodiazepinen, Opioiden und Z-Drugs auf Privatrezept. Es darf nicht sein, dass Jugendliche und junge Erwachsene diese hochgefährlichen Medikamente ohne Kontrolle verschrieben bekommen. Privatrezepte werden von keiner Stelle erfasst. Hausärzt*innen müssen Verantwortung übernehmen. Die aktuelle Praxis ermöglicht Missbrauch und tötet.

Es gibt keine Lobby für uns betroffene Eltern. Viele schweigen aus Angst vor Stigmatisierung. Doch das Problem ist real und es ist groß, auch in Deutschland. Wir dürfen nicht zulassen, dass Jugendliche durch ärztliche Nachlässigkeit ihr Leben verlieren. Es braucht Verantwortung und Kontrolle.

Bitte unterstützt meine Petition. Sie kann Leben retten.

Herzlichen Dank
Mandy Jörgensen

— 
Hinweis: Die Petition wurde am 25.11.2025 aktualisiert und um Quellen ergänzt. 

 

 

Die Entscheidungsträger*innen

Dr. Klaus Reinhardt
Dr. Klaus Reinhardt
Präsident der Bundesärztekammer

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