Schluss mit der Zweiklassengesellschaft: Modernisierungsumlage auf 4 Prozent senken!

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Ich bin Hanna und wohne in Berlin. Meine Mietwohnung wurde gerade energetisch saniert. Das finde ich gut, denn ich möchte mein Geld beim Heizen ja auch nicht aus dem Fenster schmeißen. Also grundsätzlich: Gut für mich und gut für das Klima.

Dass ich aber die ganzen Kosten für die Modernisierung tragen soll finde ich nicht fair. Die Mieten in Berlin sind schon sehr hoch, aber mit einer weiteren Erhöhung durch die Modernisierungsumlage von 11 Prozent (!) kann ich es mir eigentlich nicht mehr leisten hier zu wohnen. Und das geht auch vielen anderen Normalverdienern im Haus so. Am Ende stehen Mietpreissteigerung und eine Zweiklassengesellschaft, wenn zu hohe Mieten nicht mehr bezahlt werden können. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Damit muss Schluss sein!  

Deshalb fordere ich gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und der Deutschen Umwelthilfe von Justizministerin Dr. Katarina Barley: Senken Sie die Modernisierungsumlage auf 4 Prozent und setzen Sie sich für bezahlbaren, energetisch sanierten Wohnraum für alle ein!

Wir brauchen Ihre Unterstützung! Nur gemeinsam können wir die Politik zum Umdenken bewegen!

Eins ist klar: Ohne eine nachhaltige energetische Sanierung schmeißen Mieter beim Heizen das Geld zum Fenster raus. Und auch die Klimaschutzziele werden wir so nicht erreichen. Dabei lohnt sich ein energetisch saniertes Haus für alle! Für die Mieter sinken die Nebenkosten und der Energieverbrauch des Hauses wird massiv reduziert. Das bringt Vorteile für alle – Mieter, Vermieter und die Umwelt.

Doch das Problem liegt in der ungerechten Verteilung der Kosten! Wir Mieter müssen endlich entlastet werden.

Die gesetzliche Regelung besagt, dass 11 Prozent der Modernisierungskosten zeitlich unbefristet (!) auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden dürfen. Das treibt die Mietpreise unnötig in die Höhe und Bewohner ganzer Wohnquartiere werden zum Umzug gezwungen. Wir fordern deshalb eine sofortige Absenkung der Modernisierungspauschale auf 4 Prozent! Das entlastet die Mieter sofort und verteilt die Kosten gerecht und über mehrere Jahre.

Der Vermieter trägt die Kosten der energetischen Sanierung und kann sich einen Teil durch staatliche Förderprogramme wiederholen oder eben durch die Umlage auf den Mieter. Das Beantragen von staatlicher Förderung ist mit viel Bürokratie und Aufwand verbunden, daher scheuen viele Hausbesitzer diesen Weg und legen die Kosten einfach auf Ihre Mieter um. Gerade in Ballungsräumen wie Berlin, München und Hamburg ist die Nachfrage nach Mietwohnungen groß und die Wohnung lassen sich auch zu höheren Preisen problemlos vermieten.

Das Vorgehen der Hausbesitzer ist verständlich, aber äußerst problematisch, denn dadurch entsteht ein gesamtgesellschaftliches Problem. Viele Menschen geben in Zwischenzeit ein Drittel oder mehr Ihres Einkommens für die Miete aus!

Die Politik muss die richtigen Anreize setzen, damit die Energetische Sanierung sozialverträglich ist.

Damit auch der Vermieter mit einer Modernisierungsumlage von 4 Prozent noch einen Anreiz hat zu sanieren, muss er direkt von öffentlicher Förderung profitieren. Hier müssen die Förderstrukturen dringend angepasst werden. Außerdem kann auch ein Steuerbonus zur Absetzung der energetischen Sanierungskosten ein wichtiger Anreiz sein, die Gebäudesanierung voranzutreiben.

Sehr geehrte Frau Dr. Katarina Barley, übernehmen Sie Verantwortung und machen Sie Wohnraum wieder lebenswert und bezahlbar für alle!

Unsere Forderungen:

  • Absenkung der Modernisierungsumlage auf 4 Prozent für eine faire Verteilung der Kosten
  • Angepasste Förderstruktur für Vermieter, damit Mieter finanziell entlastet werden
  • Steuerliche Anreize für die energetische Sanierung, um steigenden Mietpreisen entgegenzuwirken

Bitte unterstützen Sie unsere Forderungen mit Ihrer Stimme! Gemeinsam machen wir Druck!

Liebe Grüße,
Eure Hanna mit Unterstützung des Deutschen Mieterbunds und der Deutschen Umwelthilfe



Heute: Hanna R., der Deutsche Mieterbund und die Deutsche Umwelthilfe verlässt sich auf Sie

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